Nächster deutscher EM-Gegner schießt sich warm
Litauen hat sich vor dem Duell bei der Basketball-EM mit Weltmeister Deutschland keine Blöße gegeben. Das Team um NBA-Profi Jonas Valanciunas bezwang im finnischen Tampere Montenegro ohne Probleme mit 94:67 (47:28) und feierte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Bereits am Samstag (12 Uhr/RTL und MagentaSport) kommt es nun zum direkten Aufeinandertreffen mit der deutschen Mannschaft.
Nach dem deutlichen 94:70 zum Auftakt gegen Großbritannien stellte Litauen auch gegen Montenegro früh die Weichen auf Sieg, bereits zur Halbzeit betrug der Vorsprung 19 Punkte. Beste Werfer der Begegnung war Litauens Rokas Jokubaitis mit 21 Zählern.
Der Olympiadritte Serbien um Superstar Nikola Jokic kam zu einem glanzlosen zweiten Sieg im zweiten Spiel. Beim 80:69 (43:33) gegen Portugal war in Riga der dreimalige NBA-MVP Jokic mit 23 Punkten der beste Werfer des wohl größten Rivalen der deutschen Mannschaft.
Leverkusen verliert nächsten Star an Premier-League-Klub
Bayer Leverkusen gibt einen weiteren Leistungsträger ab. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich der Fußball-Bundesligist mit dem FC Arsenal aus der englischen Premier League über einen Wechsel von Abwehrspieler Piero Hincapie geeinigt. Auch der 23-Jährige ist sich demnach mit Arsenal über die Vertragsdetails einig.
Nach Angaben des Portals The Athletic, von Sky und vom Transfer-Experten Fabrizio Romano handelt es sich zunächst um eine Leihe für eine Saison mit einer anschließenden Kaufverpflichtung in Höhe von 52 Millionen Euro. Laut Sky trete diese definitiv in Kraft. Der Deal beinhaltet zudem eine Weiterverkaufs-Beteiligung in Höhe von zehn Prozent für Bayer.
Zuvor hatte Bayer in diesem Sommer mit Florian Wirtz, Jeremie Frimpong (beide FC Liverpool), Granit Xhaka (AFC Sunderland), Jonathan Tah (FC Bayern) und Lukas Hradecky (AS Monaco) bereits andere Schlüsselspieler der Meister-Mannschaft von 2024 verloren. Auch Erfolgstrainer Xabi Alonso verließ den Klub vor dieser Saison in Richtung Real Madrid.
Nagelsmann entgeht Zorn von Bundesliga-Trainer
Trainer Julian Schuster vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg ist trotz der ausgebliebenen Nominierung seines Torwarts Noah Atubolu für die Nationalmannschaft nicht schlecht auf Julian Nagelsmann zu sprechen. "Ich habe vollstes Vertrauen in den Bundestrainer", sagte der Coach: "Man kann so eine Nicht-Nominierung auch als etwas Positives, als eine Herausforderung sehen."
Nagelsmann hatte für den Start in die WM-Qualifikation am Mittwoch Finn Dahmen vom FC Augsburg als dritten Torwart berufen. Der deutsche U21-Keeper Atubolu hatte das Nachsehen, obwohl seine Nominierung von zahlreichen Experten gefordert worden war. "Noah hat es sich durch seine Leistungen in den letzten Jahren bei uns und in der U21 erarbeitet, im Kreis derer zu sein, die nominiert werden können", sagte Schuster vor dem Punktspiel der Breisgauer am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de, Highlights auf RTL+) beim Aufsteiger 1. FC Köln.
Fischtown Pinguins feiern großen Sieg beim Champions-League-Titelverteidiger
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven haben zum Auftakt in die Champions Hockey League (CHL) einen Prestigeerfolg erzielt. Bei Titelverteidiger ZSC Lions Zürich erkämpfte sich der Hauptrundendritte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im ersten Pflichtspiel der neuen Saison ein 3:2 in der Overtime.
Bennet Roßmy (20.) brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung, nach dem Rückstand sorgte Miha Verlic (53.) im Schlussabschnitt für die Verlängerung, in der Jan Urbas nach nur 63 Sekunden den Siegtreffer erzielte. Bereits am Sonntag (17.15 Uhr/MagentaSport) sind die Pinguins am 2. Spieltag zu Gast bei Österreichs Serienmeister Red Bull Salzburg.
Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an der CHL teil. In der Ligaphase geht es jeweils gegen sechs unterschiedliche Gegner. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.-o.-Runde. Der Deutsche Meister Eisbären Berlin war gestern mit einem 3:0-Sieg beim norwegischen Meister Storhamar Hockey gestartet, der ERC Ingolstadt dagegen verlor gegen den finnischen Spitzenklub Ilves Tampere 1:3.
Woltemade muss sich in Newcastle noch gedulden
Nick Woltemade weilt schon in Newcastle, für den heutigen Freitag war ja immerhin der Medizincheck angesetzt. Dass bis zum späten Abend noch immer kein Vollzug des Wechsels offiziell verkündet ist, lässt aufhorchen - hat aber nach Informationen von RTL/ntv harmlose Gründe. Demnach ist der Medizincheck des Noch-Stuttgarters im besten Sinne unauffällig verlaufen. Allerdings scheint die Bürokratie so umfangreich, dass die Vorstellung des neuen Stürmers bei Newcastle United aller Voraussicht nach erst morgen stattfinden wird.
Der FC Bayern? Für Sandro Wagner diesmal nichts Besonderes
Sandro Wagner will seinem Wiedersehen mit dem FC Bayern als Bundesliga-Trainer keine große Bedeutung beimessen. "Der FC Bayern hat für mich eine wichtige Rolle in meiner Kindheit. Aber morgen ist es wirklich für mich ein ganz normales Spiel. Ich spüre nichts Besonderes. Keine Gänsehaut, gar nichts", sagte der Coach des FC Augsburg vor seinem Heimdebüt am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de, Highlights auf RTL+).
Wagner war mit sieben Jahren zum FC Bayern gekommen und spielte insgesamt 14 Jahre lang für den Rekordmeister, erst in der Jugend und später noch ein Jahr als Profi. "Klar hat man die eine oder andere Geschichte", betonte Wagner: "Für mich ist es aber wirklich nur ein Bundesligaspiel, das wir unbedingt gewinnen möchten. Und dann hätten wir einen Sechs-Punkte-Start. Und das wäre dann echt ein Start, mit dem ich ganz kurzzeitig zufrieden wäre."
Newcastle-Trainer äußert sich vorsichtig zu Woltemade
Im Werben um Fußball-Nationalstürmer Nick Woltemade hält sich Trainer Eddie Howe von Newcastle United vorerst noch bedeckt. Es gebe "nicht allzu viel" zu berichten, sagte der 47-Jährige bei einer Pressekonferenz des englischen Erstligisten vor dem Duell am Samstag bei Leeds United. "Die Dinge entwickeln sich derzeit gut. Bis alles unter Dach und Fach ist, kann ich nichts bestätigen - Daumen drücken." Woltemade, an dem auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München Interesse hatte, soll für bis zu 90 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum Champions-League-Teilnehmer wechseln. Der Medizincheck war für heute angesetzt.
Howe geht allerdings nicht davon aus, dass Woltemade schon gegen Leeds zum Kader gehören wird. "Ich glaube nicht, dass das möglich sein wird, aus vielen Gründen, die ich nicht verstehe", sagte der Engländer. "Ich denke, das Wichtigste ist, dass wir versuchen, einen Mittelstürmer zu verpflichten. Deshalb arbeiten wir den ganzen Sommer daran. Hoffentlich kommen wir unserem Ziel näher."
Alexander Isak, der bisherige Top-Stürmer der Magpies, gehörte zuletzt nicht zum Aufgebot. Der Schwede soll beim FC Liverpool hoch im Kurs stehen.
Bericht: BVB schmettert 52-Millionen-Euro-Angebot ab
Borussia Dortmund hat offenbar ein Angebot über bis zu 52 Millionen Euro für den viermaligen Nationalspieler Maximilian Beier abgelehnt. Nach übereinstimmenden Medienberichten will der englische Premier-League-Klub FC Brentford den 22 Jahre alten Offensivspieler verpflichten. Der BVB wolle aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht verhandeln.
Wie unter anderem Sky und "The Athletic" berichten, soll Brentford inklusive Boni maximal 45 Millionen Pfund geboten haben, die garantierte Summe liegt demnach aber deutlich niedriger. Ein verbessertes Angebot wird es laut den Berichten nicht geben. Beier war 2024 für 28,5 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zu den Westfalen gewechselt.
Ricarda Funk fährt beim Kanuslalom-Weltcup am Podest vorbei
Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk hat beim Kanuslalom-Weltcup im slowenischen Tacen als Vierte das Podium knapp verpasst. Dennoch hat die 33-Jährige vom KSV Bad Kreuznach immer noch Chancen auf den Gesamtweltcupsieg. Diesen könnte sie in Abwesenheit der erkrankten Olympiasiegerin Jessica Fox beim Weltcupfinale in Augsburg perfekt machen. Die Australierin hat die letzten beiden Weltcups abgesagt, da ihr ein Tumor in der Niere entfernt worden ist.
Den Sieg im Kajak-Einer holte sich die Britin Kimberley Woods. Europameisterin Funk leistete sich einen Fehler am Tor 15 und vergab somit eine bessere Platzierung. Die Olympia-Zweite im Canadier, Elena Lilik von den Kanuschwaben Augsburg, patzte schon am ersten Tor, kam aber dennoch hinter Funk auf Rang fünf.
Wieder die Premier League: Bundesliga-Star wechselt für 60 Millionen Euro
Der niederländische Jungstar Xavi Simons verlässt Fußball-Bundesligist Rasenballsport Leipzig und wechselt wie erwartet in die Premier League. Der 22 Jahre alte Offensivspieler schließt sich mit sofortiger Wirkung Champions-League-Teilnehmer Tottenham Hotspur an, das teilten die Sachsen mit.
"Xavi kam als außergewöhnliches Talent und hat sich zu einem der besten Offensivspieler Europas entwickelt. Mit seinen spielerischen Fähigkeiten war er eine der tragenden Säulen", sagte Marcel Schäfer, Geschäftsführer Sport. Xavi kommt auf 78 Spiele für die Leipziger. Dabei erzielte er 22 Tore und bereitete 24 Treffer vor.
RB verliert nach dem Abgang von Angreifer Benjamin Sesko (Manchester United) einen weiteren Schlüsselspieler, wird dafür aber mit einer Ablösesumme von kolportierten 60 Millionen Euro entschädigt. Leipzig hatte den niederländischen Nationalspieler erst im Januar von Paris Saint-Germain nach einer Leihe fest verpflichtet.
Nürnberg verkauft besten Spieler für Rekordablöse
Mittelfeldspieler Caspar Jander wechselt wie erwartet vom kriselnden Zweitligisten 1. FC Nürnberg zum FC Southampton in die zweite englische Liga. Für den 22-Jährigen kassiert der Club mindestens elf Millionen Euro und erzielt somit einen Rekorderlös. "Wenn ein Klub mit einer gewissen Summe kommt, müssen wir das machen", hatte Trainer Miroslav Klose schon gestern gesagt.
Damit verliert Nürnberg nach seinem schwachen Saisonstart seinen wohl besten Spieler. Jander, der im Sommer mit der deutschen U21 das EM-Finale erreicht hatte, war erst vor einem Jahr ablösefrei vom MSV Duisburg zu den Franken gewechselt.
Nürnberg hatte Anfang des Jahres Stefanos Tzimas sogar für 25 Millionen Euro an Brighton & Hove Albion verkauft, zuvor allerdings auch eine Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro gezogen. Damit bringt der Verkauf von Jander deutlich mehr Geld.
Woltemade weg? Sandro Wagner findet das aus gutem Grund schön
Sandro Wagner kann dem bevorstehenden Wechsel von Fußball-Nationalstürmer Nick Woltemade nach England auch viel Positives abgewinnen. Es sei doch "cool" und ein "Anreiz" für die Klubs, junge deutsche Spieler auszubilden, sagte der Trainer des FC Augsburg.
Woltemade ist auf dem Sprung zu Newcastle United und soll dem VfB Stuttgart eine Ablöse von bis zu 90 Millionen Euro einbringen. Das sollte "ein Beispiel geben, dass es sich lohnt, auf deutsche Spieler zu setzen, ihnen Einsätze zu geben", sagte Wagner. "Dann kann man sie irgendwann teuer verkaufen."
Er habe "überhaupt keine Angst um unsere Bundesliga", so der Augsburger Coach weiter. Man müsse eben schauen, was der Nutzen für die Liga sei. "Erst mal ist der Nutzen, dass viel Kohle reinkommt. Und dann kann man sie wieder sinnvoll weiterverwenden. Das ist erst mal etwas Schönes."
Tuchel schmeißt Real-Star aus England-Kader
Englands Fußball-Nationaltrainer Thomas Tuchel verzichtet für die WM-Qualifikationsspiele gegen Andorra und Serbien im September überraschend auf Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold. Er habe sich für einen etwas konkurrenzfähigeren Kader entschieden, sagte Tuchel. Der 26 Jahre alte Alexander-Arnold, der im Sommer vom FC Liverpool zu Real Madrid gewechselt war, hatte noch im Juni im Kader gestanden.
Auch Kyle Walker, Jack Grealish und Phil Foden sind nicht dabei. "Sie sind Topspieler. Sie werden immer Topspieler bleiben und immer im Rennen um eine Nominierung sein. Ich weiß, dass sie unbedingt zurückkommen wollen, was wirklich wichtig ist", sagte Tuchel. Jude Bellingham und Bukayo Saka fehlen verletzt.
Tuchel nominierte unter anderem Neulinge wie Elliot Anderson von Nottingham Forest und Djed Spence von Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur. Die Three Lions treffen am 6. September in Wembley auf Andorra (18 Uhr/DAZN) und drei Tage später in Belgrad auf Serbien (20.45 Uhr/DAZN).
Monster-Trade in der NFL: Parsons unterschreibt Rekordvertrag
Mega-Deal in der National Football League (NFL): Die Green Bay Packers haben sich per Trade die Dienste von Star-Verteidiger Micah Parsons von den Dallas Cowboys gesichert. Das teilten beide Franchises mit. US-Medienberichten zufolge erhält der 26-Jährige bei den Packers einen Vierjahresvertrag im Wert von 188 Millionen Dollar. Damit steigt Parsons wenige Tage vor Saisonstart zum bestbezahltesten Nicht-Quarterback in der Geschichte der Football-Liga auf.
Gut eine Woche vor ihrem Auftaktspiel beim Super-Bowl-Gewinner Philadelphia Eagles erhielten die Cowboys nun im Gegenzug für Parsons jeweils einen Erstrundenpick für die Drafts in 2026 und 2027. Zudem wechselte Defensive Tackle Kenny Clark von Green Bay nach Texas.
Kroos zum Transfer-Wahnsinn: "Kriegen keine Weltklasse-Spieler mehr in Bundesliga"
Nach dem zähen Transfertheater rund um Nick Woltemade wechselt der Stürmer nun schließlich doch noch - allerdings auf die Insel, nicht nach München. Felix Kroos blickt mit Unverständnis auf den Abgang zu Newcastle United.
DLV komplettiert Aufgebot für WM in Tokio
Knapp zwei Wochen vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio hat der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) 49 weitere Starter bekannt gegeben. Mit dabei sind unter anderem bekannte Namen wie Zehnkampfstar Leo Neugebauer, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Paris, 100-Meter-Läufer Owen Ansah und Hochspringerin Christina Honsel. Laut DLV-Mitteilung werden nach aktuellem Stand 77 deutsche Athletinnen und Athleten am Jahreshighlight teilnehmen.
Eventuell könnte sich das deutsche Aufgebot noch einmal vergrößern. Wie der DLV erklärte, könnten einige letzte Startplätze noch vergeben werden, wenn der Weltverband World Athletics die Nachrücker bekannt gibt. Dazu müssen die Abmeldungen der bereits über die Weltrangliste Qualifizierten abgewartet werden.
"Nicht so schwer zu verstehen": Hoeneß kommentiert Woltemade-Verlust
Der bevorstehende Abgang von Fußball-Nationalstürmer Nick Woltemade stellt Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart vor Herausforderungen. "Natürlich gibt es ein Spannungsfeld, das ist auch normal", sagte der Coach vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky, im Liveticker bei ntv.de, Highlights auf RTL+) gegen Borussia Mönchengladbach. "Die Verantwortung für das Sportliche liegt in erster Linie mal beim Trainer und ich denke, das ist auch nicht so schwer zu verstehen, dass das ein herber Verlust für uns ist - vor allem in der Annahme, dass er bleibt."
Woltemade, um den wochenlang auch der FC Bayern München - teilweise in der Öffentlichkeit - geworben hatte, steht vor einem Wechsel zu Newcastle United. Der englische Premier-League-Klub ist demnach bereit, bis zu 90 Millionen Euro zu zahlen.
DBB nimmt Schweden auseinander - die Highlights
Nach einem sehr überzeugenden Auftaktsieg bei der Europameisterschaft gegen Montenegro schlagen die deutschen Basketballer auch Schweden deutlich. Als nächster Gegner in der Gruppenphase wartet Litauen.
Irre Ablösesumme: Kovac hat klaren Standpunkt in Sachen Beier
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat sich in den skurrilen Transferpoker um Nationalstürmer Maximilian Beier eingeschaltet und zumindest öffentlich ein Wechselveto eingelegt. "Ich möchte nicht, dass er geht", sagte Kovac, nachdem zuvor von diversen Angeboten für den 22 Jahre alten Angreifer berichtet worden war.
Unter anderem soll der FC Brentford aus der englischen Premier League ein ungewöhnlich hohes Angebot in Höhe von insgesamt rund 70 Millionen Euro unterbreitet haben. Laut übereinstimmenden Medienberichten möchte Beier aus sportlichen Gründen aber gar nicht nach Brentford wechseln, was Kovac auch bestätigte: "Maxi möchte hier auch gar nicht weg." Allerdings soll Beier zwei weitere, lukrativere Angebote vorliegen haben. Dazu wollte sich Kovac aber nicht äußern.
Ohne Wanner und Moukoko, dafür mit zehn Neuen: U21 startet in neue Mission
Ohne Paul Wanner und Youssoufa Moukoko, dafür aber mit zehn neuen Gesichtern nimmt die deutsche U21-Nationalmannschaft den langen Weg zur EM 2027 in Angriff. DFB-Trainer Antonio Di Salvo nominierte für das neu zusammengestellte Team aber auch erfahrene Akteure wie Nicolo Tresoldi (FC Brügge) und Nelson Weiper (FSV Mainz 05). Insgesamt stehen fünf Vize-Europameister erneut im Kader.
"Die Mischung aus bereits erfahrenen U21-Akteuren und neuen Spielern ist gut", sagte Di Salvo: "Jetzt geht es darum, schnell zu einer Einheit zusammenzuwachsen und erfolgreich in die EM-Qualifikation zu starten."
Von der Mannschaft, die im Juni erst im Finale gegen England verloren hatte, sind neben den Angreifern Tresoldi und Weiper noch Brajan Gruda (Brighton & Hove Albion), Elias Baum (Eintracht Frankfurt) und Lukas Ullrich (Borussia Mönchengladbach) dabei. Der ebenfalls noch spielberechtigte Verteidiger Nnamdi Collins von Eintracht Frankfurt hatte dagegen schon den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft.
Wanner, im Sommer von Bayern München zur PSV Eindhoven gewechselt, sei "nach seiner Fußverletzung noch nicht komplett fit", erklärte Di Salvo. Moukoko, der zuletzt mit dem FC Kopenhagen die Champions League erreicht und bislang zwei Tore für die Dänen erzielt hat, fehlt dagegen weiterhin im Kader. Der 20-Jährige hatte letztmals im November 2024 das DFB-Trikot getragen und die EM im Sommer wegen mangelnder Spielpraxis verpasst.
Verstappen bleibt bei Heimspiel-Auftakt stecken, McLaren rauscht vornweg
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist mit einem Dämpfer in sein Heimspiel in Zandvoort gestartet. Im ersten Training vor dem Großen Preis der Niederlande wurde der Red-Bull-Star mit großem Rückstand nur Sechster und stellte sein Auto am Ende auch noch im Kiesbett ab. Der 27-Jährige lag auf dem Kurs an der Nordsee 0,940 Sekunden hinter dem WM-Zweiten Lando Norris, der im McLaren die Bestzeit setzte.
Bitter für Verstappen: Am Ende konnte er nicht in die Box zurückfahren. Er absolvierte nach Ende des Trainings eine Startübung und landete kurz danach neben der Strecke. "Ich stecke fest", funkte Verstappen an seine Box und schüttelte frustriert mit dem Kopf. Zunächst war nicht klar, was der Grund für den unfreiwilligen Abflug am Ende der Start-Ziel-Geraden ohne Einwirkung eines anderen Fahrers war. Der Gesamtführende Oscar Piastri steuerte seinen McLaren derweil auf Platz zwei, dahinter wurde Lance Stroll im Aston Martin überraschend Dritter. Der Rheinländer Nico Hülkenberg kam im Sauber auf Rang 13.
Nach Eskalation und Abgang: Lewandowski kehrt in die Nationalmannschaft zurück
Stürmerstar Robert Lewandowski kehrt in Polens Nationalelf zurück. Der neue polnische Auswahltrainer Jan Urban hat den Angreifer des FC Barcelona für die WM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande und Finnland berufen, wie Polens Fußballverband PZPN auf X mitteilte. Die Partien finden am 4. und 7. September statt.
"Ich möchte, dass wir mit einer weißen Weste in das Trainingslager starten. Robert Lewandowski wird Kapitän der Nationalmannschaft sein", wurde Urban zitiert. Diese Entscheidung sei endgültig, er betrachte das Thema Kapitänsbinde als abgeschlossen und werde es nicht weiter kommentieren.
Im Juni hatte es Zoff um Lewandowski gegeben: Der damalige Nationalcoach Michal Probierz hatte dem 37-Jährigen nach langen Jahren als Teamführer die Kapitänsbinde weggenommen. Daraufhin erklärte der frühere Dortmunder und Münchner Profi seinen Rücktritt aus der Nationalelf. Den Streit mit dem Star überstand Probierz nicht, er nahm nach Misserfolgen Mitte Juni seinen Hut
"Kleiner Rückschlag": Havertz meldet sich nach OP
Fußball-Nationalspieler Kai Havertz hat sich einem kleineren Eingriff am Knie unterzogen. Das teilte sein Klub FC Arsenal mit, der aber offenbar nicht mit einer so langen Ausfallzeit des Ex-Leverkuseners wie in der vergangenen Saison rechnet. Damals hatte Havertz große Teile der Rückrunde verpasst. Der Offensivspieler werde in Kürze mit seinem Reha-Programm beginnen.
"Kleiner Rückschlag, danke an das medizinische Team für die ganze Fürsorge und Aufmerksamkeit. Bald zurück", schrieb Havertz auf X zu einem Bild aus dem Krankenhaus.
Havertz' Verletzung war nach dem Auftaktsieg der Gunners in der Premier League bei Manchester United diagnostiziert worden. Der 26-Jährige hatte in der vorigen Saison drei Monate wegen einer Oberschenkelverletzung gefehlt und alle bisherigen vier Länderspiele des Jahres 2025 in der Nations League verpasst.
"Sehr, sehr großer" FC Bayern kommentiert Woltemade-Hammer
Sportdirektor Christoph Freund vom FC Bayern München sieht den bevorstehenden Wechsel von Nick Woltemade nach England als weiteres Signal für die unterschiedlichen Kräfteverhältnisse im europäischen Fußball. Auch der deutsche Meister hatte sich intensiv um den 23-jährigen Shootingstar des VfB Stuttgart bemüht. Der steht nun aber vor einem Transfer für bis zu 90 Millionen Euro zu Newcastle United.
Daran, "wie viele Spieler in den letzten zwölf Monaten und auch in dieser Transferzeit von der Bundesliga in die Premier League gewechselt sind", und daran, "welche Summen da fließen", sehe man, welch "brutale Möglichkeiten" die englische Liga habe", sagte der 48-jährige Freund. Newcastle sei "ein guter Verein", habe die vergangenen Jahre aber auch nicht zur "obersten Kategorie" gehört.
Woltemade war sich mit den Münchnern in diesem Sommer bereits über einen Wechsel einig. Mit seinen Angeboten blitzte der Rekordmeister beim VfB aber ab. Vieles deutete darauf hin, dass der Stürmer zumindest noch diese Saison in Stuttgart bleibt. Dann kam die Wende - der Wechsel nach Newcastle steht bevor.
Die Bayern seien dennoch ein "sehr, sehr großer" und "sehr, sehr attraktiver" Verein, sagte Freund. Die Spieler würden sich wohlfühlen und könnten Titel gewinnen. Letztlich sei es immer die Entscheidung eines Spielers selbst, wo er seinen nächsten Karriereschritt sieht.
"Erster Stein muss fallen": RB steht unmittelbar vor Star-Abgang - und einem Geldregen
Der Wechsel von Xavi Simons von RB Leipzig zu Tottenham Hotspur ist auf der Zielgeraden. Der Fußball-Bundesligist soll sich mit den Spurs grundsätzlich einig sein, berichtet Transferexperte Fabrizio Romano. Nach dpa-Informationen sind jedoch noch Details bei den Ablösemodalitäten zu klären. Demnach ist Tottenham bereit, 60 Millionen Euro Ablöse zu zahlen.
Ein Vollzug des Wechsels wird noch vor dem Bundesliga-Heimauftakt an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Livetiver auf ntv.de, Highlights auf RTL+) gegen den 1. FC Heidenheim erwartet. Somit wird RB-Cheftrainer Ole Werner im Mittelfeld umplanen müssen. Und er hat bei einem Wechsel des niederländischen Nationalspielers einen Notfallplan parat. "Wir haben eine klare Idee", sagte Werner hinsichtlich des bevorstehenden Simons-Transfers. Doch dafür müsse "erstmal der erste Stein fallen".
Matthäus findet am Woltemade-Transfer alles richtig
DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält den bevorstehenden Wechsel des Stuttgarters Nick Woltemade zu Newcastle United für eine gute Entscheidung. "Woltemade ist nun in der besten Liga der Welt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Newcastle knapp 90 Mio. zahlt und den Spieler dann auf die Bank setzt. Ich glaube, dass Woltemade mit seiner Statur gut in die Premier League passt. Dort muss er sich nun durchsetzen", sagte Matthäus der "Bild"-Zeitung.
Der 23 Jahre alte Nationalstürmer soll laut Medienberichten für eine Ablöse von 85 Millionen Euro plus möglichen Bonuszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro zum Champions-League-Teilnehmer aus der Premier League wechseln. Zuvor hatte der FC Bayern wochenlang vergeblich versucht, Woltemade zu verpflichten. "Aus Woltemades Sicht muss man die Situation und den Wechsel verstehen. Er kann dort sehr viel mehr verdienen. Und Bayern war nicht bereit, genug Geld auf den Tisch zu legen. Anders als bei Luis Diaz beispielsweise", so Matthäus.
Qairat Almaty sorgt für Rekord in der Champions League
6908 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der kasachischen Stadt Almaty und der portugiesischen Metropole Lissabon - das bringt einen Rekord in die Champions League: Nie war die Distanz zwischen zwei Teams, die in der Königsklasse aufeinandertreffen, größer. Qairat Almaty muss diese Reise zu Sporting Lissabon nun aber antreten.
Almaty ist erstmals in der Champions League dabei, die Stadt liegt ganz im Osten Kasachstans. Bis nach China sind es vom dortigen Zentralstadion nur 300 Kilometer. Damit sind die Reisestrapazen für alle Gegner Almatys immens. Das betrifft auch Real Madrid mit seinem neuen Coach Xabi Alonso: Die Königlichen müssen 6414 Kilometer für ihr Auswärtsspiel in Kasachstan zurücklegen. Den aktuellen Entfernungs-Rekord in der Champions League halten die Gruppenspiele zwischen Benfica Lissabon und FK Astana (ebenfalls Kasachstan) im Jahr 2015 mit 6164 Kilometern pro Strecke.
Feueralarm im Teamhotel: Basketballer müssen nachts raus
Ein Feueralarm im Teamhotel hat die Nachtruhe der deutschen Basketballer bei der EM im finnischen Tampere gestört. In der Nacht zum Freitag kam es kurz vor 1 Uhr zu einem Alarm - im Anschluss verließen mehrere Profis der deutschen und schwedischen Mannschaft das Hotel in Bahnhofsnähe, wie MagentaSport zeigt. Die Situation, bei der diverse Feuerwehrautos mit Blaulicht bereits vor dem Hotel vor Ort waren, stellte sich später als Fehlalarm heraus. Neben Deutschland und Schweden wohnen auch die Basketball-Teams aus Litauen, Montenegro und Großbritannien in jenem Hotel, das nur rund 500 Meter von der Nokia Arena entfernt ist.
Für das deutsche Team ist der Alarm in dieser Nacht besonders ärgerlich, weil Dennis Schröder und Co. für die Spiele an diesem Wochenende ihren Rhythmus umgestellt haben. Gegen Schweden am Freitag und Litauen am Samstag wird jeweils um 12.30 Uhr (MESZ/Ortszeit 13.30 Uhr) und damit ungewöhnlich früh angefangen.
"Stuttgart hat Bayern mit Nasenring durch Arena gezogen"
Nick Woltemade verlässt den VfB Stuttgart und wechselt für 85 Millionen Euro plus Boni zu Newcastle United nach England. Der Medizincheck steht noch an, doch die Tinte ist fast trocken. Bayern München geht damit zum zweiten Mal leer aus. ntv-Reporter Timo Latsch bewertet den Wechsel.
99 Prozent falsch? Weiper rechnet mit "Fake-Nachrichten" ab
Stürmer Nelson Weiper hat nach seiner Vertragsverlängerung beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 die vorausgegangenen Spekulationen um seine Person angeprangert. "Natürlich fand ich es ein bisschen schade, dass so viele Fake-Nachrichten verbreitet wurden. Eigentlich haben 99 Prozent davon überhaupt nicht gestimmt", sagte der deutsche U21-Nationalspieler nach dem 4:1 im Playoff-Rückspiel der Conference League gegen den norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim.
Durch den Sieg, an dem Weiper bei seinem Startelf-Debüt in dieser Saison mit einem Treffer beteiligt war, schafften die 05er doch noch den Einzug in die Ligaphase des Europapokals. Das Hinspiel in Trondheim hatte Mainz noch 1:2 verloren. "Mein Ziel war es, hier in Mainz zu bleiben, zu verlängern und ich bin einfach froh, dass es jetzt geklappt hat", sagte Weiper, der seinen im kommenden Sommer auslaufenden Kontrakt vorzeitig bis 2029 verlängert hatte. Nur bei der Frage nach dem Zeitpunkt der Verlängerung seien sich der Klub und er uneinig gewesen, erklärte Weiper.
DFB-Star muss schon wieder operiert werden
Fußball-Nationalspieler Kai Havertz vom FC Arsenal hat sich aufgrund einer Knieverletzung einem "kleinen chirurgischen Eingriff" unterzogen. Die Operation beim Stürmer sei erfolgreich verlaufen, teilte der Premier-League-Klub mit. Über die Ausfalldauer machten die Londoner keine Angaben.
Havertz hatte sich die Knieverletzung vor elf Tagen beim Saisonauftakt der Liga bei Manchester United (1:0) zugezogen. Schon in der vergangenen Saison hatte er große Teile der Rückrunde nach einer Operation aufgrund einer Kniesehnenverletzung verpasst. Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte er im November 2024 in Ungarn. Das Final Four in der Nations League hatte Havertz verpasst. Der 26-Jährige war am Mittwoch wegen der Verletzung auch nicht für den DFB-Kader für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele nominiert worden. Eigentlich war er von Bundestrainer Julian Nagelsmann fest gegen die Slowakei (4. September) und drei Tage später gegen Nordirland eingeplant gewesen.
"Herz auf dem Platz gelassen": Altmaier feiert seinen größten Coup
Tennisprofi Daniel Altmaier hat mit dem Drittrunden-Einzug seinen bisher größten Erfolg bei den US Open gefeiert. Der 26-Jährige aus Kempen rang in einem erneuten Fünf-Satz-Krimi den früheren Top-Ten-Spieler Stefanos Tsitsipas aus Griechenland 7:6 (7:5), 1:6, 4:6, 6:3, 7:5 nieder. Im entscheidenden fünften Satz wehrte Altmaier beim Stande von 4:5 einen Matchball ab und glich zum 5:5 aus. Dann schwächelte Tsitsipas bei eigenem Aufschlag, auch ein Doppelfehler und eine verschlagene Vorhand des Griechen halfen Altmaier zum Sieg.
Nach 4:21 Stunden verwandelte Altmaier seinen Matchball und ließ sich vor Freude auf den Boden fallen. Bei seiner vierten Teilnahme beim Grand-Slam-Turnier in New York steht er erstmals in der dritten Runde. "Ich habe mein Herz hier auf dem Platz gelassen. Für Momente wie diese spiele ich Tennis", sagte Altmaier. "Es ist schwierig zu beschreiben, wie ich mich fühle. Eine große Erleichterung."
Klub knallhart: Europa-Aus bedeutet auch Aus für Trainer
Ole Gunnar Solskjaer ist nach knapp über sieben Monaten als Trainer von Besiktas Istanbul freigestellt worden. Das Ende der Zusammenarbeit teilte der türkische Spitzenklub kurz nach dem Aus in der Qualifikation zur Conference League mit. Der 52 Jahre alte Fußball-Lehrer hatte erst im Januar einen Vertrag für 18 Monate plus Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben.
Besiktas reagierte mit dem Rauswurf offenbar auf die 0:1-Heimniederlage gegen den Schweizer Klub FC Lausanne-Sport, was nach dem 1:1 im Hinspiel das Ende im internationalen Wettbewerb bedeutete. Solskjaer, der von 2018 bis 2021 als Coach bei Manchester United gearbeitet hatte, gewann als Spieler mit Man United sechs Premier-League-Titel und erzielte im Champions-League-Finale 1999 den 2:1-Siegtreffer gegen den FC Bayern München. Als Trainer arbeitete er zudem bei Cardiff City und Molde FK.