Der Sport-Tag
27. April 2026
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22:01 Uhr

Zverev obsiegt in Nervenschlacht von Madrid

Tennisstar Alexander Zverev ist mit etwas Mühe und Nervenstärke ins Achtelfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid eingezogen. Der 29 Jahre alte Hamburger gewann gegen den fehleranfälligen Terence Atmane aus Frankreich 6:3, 7:6 (7:2) nach 1:37 Stunden Spielzeit. Im nächsten Duell wartet der Russe Karen Khachanov oder Jakub Mensik aus Tschechien auf Zverev.

Atmane konnte den deutschen Topspieler erst gegen Ende des zweiten Satzes wirklich fordern. Als Zverev zum Matchgewinn servierte, schaffte der Außenseiter das erste Break zum 4:5 und brachte anschließend auch seinen eigenen Aufschlag mit viel Leidenschaft durch.

Zverev obsiegt in Nervenschlacht von Madrid
21:01 Uhr

DFB-Star lässt Bundesliga-Klub mit Dreierpack von Europa träumen

Die TSG Hoffenheim hat in der Fußball-Bundesliga die Chance auf die internationalen Plätze gewahrt. Gegen den 1. FC Köln siegten die Kraichgauerinnen am 23. Spieltag mit 6:2 (4:1), Nationalspielerin Selina Cerci steuerte gegen ihren früheren Klub drei Treffer bei.

Nachdem Marie Steiner die TSG früh in Führung gebracht hatte (2.), stand Cerci bei ihrem ersten Treffer (7.) deutlich im Abseits - doch da es in der Frauen-Bundesliga keinen VAR gibt, zählte das Tor. Nikée van Dijk (19.), abermals Cerci (41., 90.) und Janna Grimm (90.+4) erzielten die weiteren Hoffenheimer Tore gegen Kölnerinnen, die trotz der Treffer von Lydia Andrade (10.) und Sandra Maria Jessen (50.) letztlich keine Chance hatten.

Drei Spieltage vor Saisonende steht Hoffenheim mit 41 Punkten auf Tabellenplatz vier. Damit wahrt die TSG die Möglichkeit auf die internationalen Plätze. Der Rückstand auf den Dritten Eintracht Frankfurt beträgt vier Punkte. Köln steht im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

DFB-Star lässt Bundesliga-Klub mit Dreierpack von Europa träumen
20:18 Uhr

Ex-Box-Champ kehrt nach tödlichem Unfall zurück

Der frühere Box-Weltmeister Anthony Joshua kehrt am 25. Juli in Riad in den Ring zurück. Wie die Promoter des einstigen Klitschko-Bezwingers mitteilten, wird der Brite sieben Monate nach seinem schweren Verkehrsunfall gegen den Albaner Kristian Prenga antreten. Das Duell soll als Vorbereitungskampf auf den mit Spannung erwarteten Schwergewichtskracher gegen Tyson Fury dienen.

Joshua hatte seinen bislang letzten Kampf am 19. Dezember des Vorjahres gegen den Influencer Jake Paul durch K.o. gewonnen. Nur Tage später war der 36-Jährige in einen Autounfall in Nigeria verwickelt, bei dem zwei Freunde von ihm ums Leben kamen. Joshua selbst war nur leicht verletzt worden. Zuletzt trainierte er unter anderem wieder mit Schwergewichts-Champion Alexander Usyk.

Joshuas Karriere ist in den vergangenen Jahren arg ins Stocken geraten, nachdem er 2021 seine WM-Gürtel an Usyk verloren hatte. War er dem Ukrainer auch im Rückkampf im Jahr darauf unterlegen gewesen, vergab er 2024 erneut eine Titelchance durch eine krachende K.-o.-Pleite gegen Daniel Dubois. Seitdem trachtet der Mann, der 2017 Wladimir Klitschko in die Box-Rente geschickt hatte, nach einer vielleicht letzten Chance auf einen WM-Fight.

Ex-Box-Champ kehrt nach tödlichem Unfall zurück
19:16 Uhr

Prügel-Profi meldet sich nach schockierendem Ausraster

Nach seinem aufsehenerregenden Ausraster hat Torhüter Esteban Andrada vom spanischen Fußball-Zweitligist Real Saragossa sich für seinen gewalttätigen Kontrollverlust auf dem Feld entschuldigt. "Ich bereue zutiefst, was passiert ist. Das wirft kein gutes Licht auf den Verein, auf die Menschen und auf einen Profi wie mich", sagte der Argentinier am Tag nach seinem Schlag ins Gesicht eines Gegenspielers in einer öffentlichen Erklärung.

Andrade hatte bei Saragossas 0:1-Niederlage im Abstiegsderby bei SD Huesca Innenverteidiger Jorge Pulido aus dem Team der Hausherren nach einem Wortgefecht wegen einer Schiedsrichterentscheidung zu Boden geschubst. Nach dem fälligen Platzverweis versetzte der 35 Jahre alte Leihspieler von CF Monterrey dem inzwischen wieder aufgestandenen Abwehrspieler mit voller Kraft einen Schlag ins Gesicht. "Ich möchte Jorge um Verzeihung bitten, denn wir sind Kollegen", erklärte Andrade nun am Montag.

Trotz seiner späten Einsicht dürfte der Schlussmann den Endspurt seines Klubs um den Klassenerhalt nur noch als Zuschauer erleben. Das Disziplinarreglement des spanischen Verbandes lässt eine Sperre zwischen elf und 16 Spielen möglich erscheinen. 

Prügel-Profi meldet sich nach schockierendem Ausraster
18:16 Uhr

Heftiger Zusammenprall: Modric muss im Gesicht operiert werden

Nach einem heftigen Zusammenprall in einer Serie-A-Partie hat sich Mittelfeld-Altmeister Luka Modric von AC Mailand einen Jochbeinbruch zugezogen. Der 40 Jahre alte Kroate werde in den kommenden Stunden operiert, zitierten italienische Medien aus einer Stellungnahme der Rossoneri. Modric prallte am Sonntagabend mit Manuel Locatelli von Juventus Turin zusammen und verletzte sich dabei.

Nach dem Zwischenfall wurde Modric in der 80. Minute ausgewechselt. Untersuchungen hätten nun ergeben, dass eine Fraktur des linken Jochbeins vorliegt, die einen chirurgischen Eingriff erfordert. Modric steht seit vergangenem Sommer für Milan auf dem Platz, er unterschrieb dort einen Einjahresvertrag mit der Option auf Verlängerung bis Mitte 2027. Zuvor spielte der sechsmalige Champions-League-Sieger aus Kroatien bei Real Madrid.

Die Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" berichtete, der Einsatz einer herkömmlichen Gesichtsmaske sei angesichts der Art der Verletzung denkbar. Für Prognosen sei es aber noch zu früh.

Im Heimatland von Modric dürfte mit Blick auf die am 11. Juni beginnende Weltmeisterschaft der Genesungsverlauf genaustens verfolgt werden. Kroatien trifft bei der Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko in der Vorrunde auf England, Panama und Ghana. Die Kroaten waren 2018 Vizeweltmeister und 2022 WM-Dritter.

Heftiger Zusammenprall: Modric muss im Gesicht operiert werden
17:46 Uhr

240 Kilometer Training pro Woche: Wie sich Sebastian Sawe zum Marathon-Weltrekord läuft

Sebastian Sawes Weg zum Marathon-Weltrekord spricht gegen alle Gesetze. Er beginnt erst nach seinem 20. Lebensjahr ernsthaft zu trainieren, feiert direkt große Erfolge. Nun knackt er in London die Zwei-Stunden-Marke und wirft damit vor allem eine Frage auf - wie geht das ohne Doping?

240 Kilometer Training pro Woche: Wie sich Sebastian Sawe zum Marathon-Weltrekord läuft
16:29 Uhr

"Ist dann auch egal": Eberl spricht über Kompanys Sperre

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sieht die Gelbsperre von Erfolgstrainer Vincent Kompany im Gigantenduell bei Paris Saint-Germain gelassen. "Ich glaube, für die Mannschaft ist es dann auch egal. Natürlich, Vincent Kompany ist unser Cheftrainer, und wir hätten ihn gerne alle an Bord gehabt. Es ist schade, aber jetzt ist es so, damit haben wir uns abgefunden", sagte Eberl vor dem Abflug des Rekordmeisters zum Halbfinal-Kracher in der Champions League morgen Abend (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de).

Kompany wird im Hinspiel im Prinzenpark auf der Tribüne sitzen und auf der Bank von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten. Der 42 Jahre alte Engländer müsse sich "keine Tipps holen, weil die beiden jetzt seit mehreren Jahren unfassbar eng zusammenarbeiten", betonte Eberl: "Die wissen genau, wie sie ticken, und Aaron weiß genau, was Vini haben möchte, wie er es haben möchte und wie er es in seiner Art dann auch umsetzen will. Deswegen mache ich mir keine Gedanken."

Auch die Stars um Toptorjäger Harry Kane würden genau "um die Ideen" wissen, ergänzte der Sportvorstand: "Jeder weiß um die Dinge, die wir umsetzen wollen, defensiv wie offensiv." 

"Ist dann auch egal": Eberl spricht über Kompanys Sperre
15:37 Uhr

Deutscher Lauf-Star hofft auf Weltrekord in Berlin

Die ehemalige deutsche Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt träumt nach dem Coup von Sabastian Sawe schon vom nächsten Fabel-Rekord auf einer deutschen Marathonstrecke. "Wenn die Berliner es schaffen, Sabastian Sawe an die Startlinie zu bekommen und auch noch eine gute Konkurrenz und gute Pacemaker, dann wird vielleicht sogar in Berlin der Weltrekord nochmal pulverisiert", sagte die 45-Jährige bei RTL/ntv. "Und vielleicht auch in den Sphären unter einer Stunde und neunundfünfzig." Im vergangenen Jahr hatte Sawe den Berlin-Marathon in einer Zeit von 2:02:16 Stunden gewonnen.

Am Sonntag knackte der Kenianer in London nicht nur den Weltrekord, sondern lief als erster Mensch einen offiziellen Marathon in unter 2 Stunden. Sawe gewann den London-Marathon in 1:59:30 Stunden. Mockenhaupt ordnete die Zeit als "epische Leistung" ein, "die aber eigentlich auch schon mit Ankündigung war. "

Deutscher Lauf-Star hofft auf Weltrekord in Berlin
14:55 Uhr

Ärger wegen Trump: Verband unterstützt Beschwerde gegen FIFA-Boss

Der norwegische Fußballverband um Präsidentin Lise Klaveness stellt sich hinter eine Beschwerde der Menschenrechtsorganisation FairSquare gegen Gianni Infantino. "Wir haben das in der Vorstandssitzung behandelt. Wir sind der Ansicht, dass wir dies unterstützen werden, und wir werden ein Schreiben an die FIFA senden und die Ethikkommission bitten, diese Beschwerde zu prüfen", sagte Klaveness am Montag gegenüber der Presse.

Hintergrund ist der neu eingeführte sogenannte Friedenspreis, den Infantino im Rahmen der WM-Auslosung im Dezember 2025 an US-Präsident Donald Trump verliehen hatte. Dem mächtigen FIFA-Boss wird vorgeworfen, dass er damit gegen die Regeln der politischen Neutralität verstoßen habe. FairSquare hatte kurz nach der Preisverleihung eine offizielle Beschwerde bei der Ethikkommission der FIFA eingereicht - und erhält nun Unterstützung.

"Es geht darum, dass die FIFA durch ihren Präsidenten gegen die Regeln der politischen Neutralität verstoßen hat, indem sie diesen Friedenspreis verliehen hat. Wir bitten die Ethikkommission, dies zu prüfen", sagte Klaveness. Der norwegische Verband stehe der generellen Einführung dieses Friedenspreises "kritisch gegenüber. Er hatte keine Verankerung im FIFA-Kongress. Er hat keine Legitimität und liegt eindeutig außerhalb des Mandats der FIFA. Es ist ein schwerwiegender Verstoß, dass ein politischer Preis ohne Verankerung eingeführt wird."

Laut The Athletic waren selbst die anderen Vorstandsmitglieder der FIFA völlig überrascht worden von der Verleihung dieses Preises, die Jurymitglieder sind nicht bekannt.

Ärger wegen Trump: Verband unterstützt Beschwerde gegen FIFA-Boss
14:16 Uhr

Sorgen vor WM: Mbappé droht Zwangspause im Clásico

Topstar Kylian Mbappé muss im Endspurt der spanischen Fußball-Meisterschaft eine Zwangspause einlegen. Der Franzose erlitt nach Angaben von Real Madrid im Spiel bei Betis Sevilla (1:1) eine Muskelverletzung im Oberschenkel. Damit ist der Einsatz des 27-Jährigen im Clásico bei Tabellenführer FC Barcelona am 10. Mai fraglich.

"Nach den heutigen Untersuchungen wurde bei Kylian Mbappé eine Verletzung des Halbsehnenmuskels im linken Bein diagnostiziert", teilte Real am Montag mit. Mbappé war am Freitag kurz vor Schluss ausgewechselt worden. Mit Blick auf die WM besteht nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP aber kein Grund zur Sorge.

Die Königlichen hatten durch das Unentschieden ihre Resthoffnungen auf die Meisterschaft verspielt, fünf Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den FC Barcelona elf Punkte.

Sorgen vor WM: Mbappé droht Zwangspause im Clásico
13:21 Uhr

Gute Nachrichten für PSG: Zwei Stars sind zurück

Titelverteidiger Paris Saint-Germain kann im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern morgen Abend (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker auf ntv.de) voraussichtlich auf nahezu seinen kompletten Kader zurückgreifen. Beim Abschlusstraining am Montagmittag hatte Trainer Luis Enrique auch die zuletzt angeschlagenen oder verletzten Vitinha und Achraf Hakimi an Bord.

Mittelfeldchef Vitinha hatte die jüngsten beiden Ligaspiele gegen den FC Nantes und bei Angers SCO (jeweils 3:0) wegen einer Fersenverletzung verpasst. Der frühere Dortmunder Hakimi war in Angers zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt worden.

Auch Vitinhas portugiesischer Landsmann Nuno Mendes, der nach überstandener Oberschenkelblessur in Angers ein Kurz-Comeback gegeben hatte, war dabei. Das galt ebenfalls für Weltfußballer Ousmane Dembélé sowie die Offensivstars Désiré Doué und Chwitscha Kwarazchelia, die in der Liga zuletzt allesamt komplett geschont worden waren. Damit muss Enrique wohl nur auf Linksaußen Quentin Ndjantou (Oberschenkel) verzichten.

Gute Nachrichten für PSG: Zwei Stars sind zurück
12:15 Uhr

Spieler schlägt Fan bei Aufstiegsfeier

Diese Party lief wohl aus dem Ruder. Nach der Rückkehr von York City in den englischen Profifußball stürmten die Fans gleich zwei Mal den Platz - und einer der Spieler wurde offenbar gegen einen der Anhänger handgreiflich. Wie die Polizei laut einem BBC-Bericht mitteilte, prüfe sie ein Video, das den mutmaßlichen Übergriff zeigt. In den im Netz kursierenden Aufnahmen ist zu sehen, wie ein Fan seine Hände auf einen York-Akteur legt, der mit dem Kopf am Boden auf dem Rasen kniet. Nach dem Eingreifen zweier Ordner steht der Spieler auf, reißt sich los und scheint dem Fan ins Gesicht zu schlagen.

York hatte den Wiederaufstieg nach zehn Jahren in den Niederungen durch ein 1:1 mit einem Treffer in der 13. Minute der Nachspielzeit bei Verfolger AFC Rochdale sichergestellt. Die Hausherren hatten ebenfalls erst in der Nachspielzeit (90.+5) zur Führung getroffen - ein Sieg hätte Rochdale Rang eins und den Aufstieg in die viertklassige League Two beschert.

Spieler schlägt Fan bei Aufstiegsfeier
11:36 Uhr

Schalker träumen schon von "Rom, Barcelona und Athen"

Nur noch ein Sieg trennt den FC Schalke 04 von der langersehnten Rückkehr in die Bundesliga. Bei den Fans der Gelsenkirchener ist die Stimmung bereits jetzt ausgelassen. Manche Anhänger träumen gar von Europapokal-Reisen nach Italien, Spanien oder Griechenland.

Schalker träumen schon von "Rom, Barcelona und Athen"
10:43 Uhr

"So etwas brauchen wir": BVB-Profi hofft auf WM-Nominierung

Nach seinem starken Auftritt beim 4:0 (3:0) von Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg hat Flügelspieler Maximilian Beier seine Ambitionen auf die WM unterstrichen. "Ich gebe weiterhin mein Bestes und hoffe natürlich, dass ich dabei bin", sagte der 23-Jährige. Bei den jüngsten Länderspielen in der Schweiz und gegen Ghana hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf Beier verzichtet. Dafür hatte BVB-Trainer Niko Kovac wenig Verständnis gezeigt. "Ich glaube daran, dass er zur WM fährt. Denn so etwas brauchen wir bei einer WM", sagte Kovac mit Blick auf die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli).

Beier hatte gegen Freiburg in der achten Minute das 1:0 erzielt, in Kovacs System spielte er auf der linken Außenbahn. "Das macht schon Spaß, ist aber sehr anstrengend, weil man vor- und zurücklaufen muss", sagte Beier, der in der Offensive vielseitig einsetzbar ist: "Defensiv noch leichte Probleme, aber offensiv läuft es ganz gut."

"So etwas brauchen wir": BVB-Profi hofft auf WM-Nominierung
09:58 Uhr

"Hölle": Fußball-Profi erlitt Fehlgeburt

Die englische Fußball-Nationalspielerin Missy Bo Kearns hat in einem emotionalen Interview eine Fehlgeburt öffentlich gemacht. Sie habe im Krankenhaus "vier Tage in der Hölle" erlebt, sagte die 25-Jährige dem Sender ITV News. Die Mittelfeldspielerin von Aston Villa und ihr Partner Liam Walsh, der bei Luton Town unter Vertrag steht, hatten die Schwangerschaft am 1. März bekannt gegeben, das Baby aber wenige Wochen später verloren. Sie habe sich am 18. März auf dem Trainingsgelände von Aston Villa unwohl gefühlt und die Teamärztin aufgesucht, berichtete Kearns. "Ich hatte 42 Grad Fieber und zitterte am ganzen Körper. Wir fuhren ins Krankenhaus, und dort erfuhren wir sofort, dass wir das Baby verloren hatten und ich eine Sepsis entwickelt hatte. Es war ein Schock. Mein ganzes Leben veränderte sich von einem Moment auf den anderen."

Kearns sagte, sie sei der Teamärztin dankbar für den Rat, sofort ein Krankenhaus aufzusuchen: "Denn wäre ich an dem Tag zu Hause gewesen und hätte meine Mutter angerufen und gesagt: 'Ich fühle mich etwas erkältet', hätten wahrscheinlich alle nur gesagt: 'Schlaf dich aus' oder so." Kearns hatte das Trainingsgelände von Villa besucht, um ihre Teamkolleginnen zu sehen und an ihrer Fitness zu arbeiten. Sie habe noch immer mit dem psychischen Trauma zu kämpfen, sagte sie.

"Hölle": Fußball-Profi erlitt Fehlgeburt
09:21 Uhr

Lauf-Europameister erklärt Gründe für Fabel-Weltrekord

Sabastian Sawe knackt beim London-Marathon als erster Mensch der Welt die Zwei-Stunden-Schallmauer in einem offiziellen Rennen. Marathonläufer Jan Fitschen erklärt, was die Gründe für den Fabel-Erfolg des Kenianers sind.

Lauf-Europameister erklärt Gründe für Fabel-Weltrekord
08:51 Uhr

"Grausames" WM-Aus: Ex-Bundesliga-Star ist "untröstlich"

Mit einem emotionalen Beitrag bei Instagram hat Offensivstar Xavi Simons sein WM-Aus bestätigt. "Man sagt, das Leben kann grausam sein, und heute fühlt es sich genau so an", schrieb der niederländische Fußball-Nationalspieler. "Meine Saison ist jäh zu Ende gegangen, und ich versuche gerade, das zu verarbeiten. Ehrlich gesagt, bin ich untröstlich. Nichts davon ergibt einen Sinn." Der frühere Leipziger hatte sich beim 1:0-Sieg mit Tottenham Hotspur bei den Wolverhampton Wanderers am Samstag schwer am Knie verletzt. "Alles, was ich wollte, war, für meine Mannschaft zu kämpfen, und nun wurde mir diese Möglichkeit genommen … zusammen mit der Weltmeisterschaft", schrieb Simons. "Die Chance, mein Land diesen Sommer zu vertreten … einfach weg."

Der 23-Jährige, der im Sommer von RB Leipzig zu den Spurs nach London gewechselt war, hat für die Niederlande bislang 34 Partien bestritten und dabei sechs Tore erzielt. "Ich werde diesen Weg nun gehen, geleitet vom Glauben, mit Kraft, mit Durchhaltevermögen und mit Zuversicht, während ich die Tage zähle, bis ich wieder auf dem Platz stehen kann", schrieb er. Simons fehlt Tottenham auch im Endspurt im Abstiegskampf der Premier League.

"Grausames" WM-Aus: Ex-Bundesliga-Star ist "untröstlich"
08:32 Uhr

Aussichtslos in Playoffs: Hochdramatische Pleite für Draisaitl und Co.

Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers stehen nach einer hochdramatischen Niederlage in den Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NHL vor dem frühen Aus. Die Kanadier verloren Spiel vier bei den Anaheim Ducks mit 3:4 nach Verlängerung und liegen in der Best-of-Seven-Serie nun fast aussichtslos mit 1:3 zurück.

Der entscheidende Treffer für Anaheim durch Ryan Poehling fiel in der dritten Minute der Overtime. Der Puck rutschte Goalie Tristan Jarry zwischen den Schonern hindurch und überquerte die Torlinie nur um eine Winzigkeit. Das Tor wurde erst nach eingehendem Videostudium und unter großem Jubel der Heimfans anerkannt. "Wir stecken in einem Loch, kein Zweifel. Und wir müssen einen Weg da heraus finden", sagte Oilers-Kapitän Connor McDavid. Zum entscheidenden Treffer meinte er: "Es war nicht gerade ein Kunstwerk von einem Tor. Aber es sind die Playoffs, du haust den Puck halt vorne rein und manchmal wirst du belohnt, so wie sie heute Abend."

Aussichtslos in Playoffs: Hochdramatische Pleite für Draisaitl und Co.
08:06 Uhr

"Geld vielfach verbrannt": DFL-Bosse sehen Ausland auf "Irrweg"

Die DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel und Marc Lenz sehen andere europäische Top-Ligen mit ihren externen Geldgebern als abschreckende Beispiele. "Der europäische Fußball ist finanziell auf einem Irrweg, da hohe Kaderkosten in vielen Ligen nicht durch Umsätze finanziert sind und durch Investoren oder Fremdkapital gedeckt werden müssen", sagte Lenz dem "Kicker". "Faktisch wurde dieses Geld im Ausland zu großen Teilen somit vielfach verbrannt und nicht sinnvoll eingesetzt - glücklicherweise für die Bundesliga. Anders als andere Ligen sind wir von diesem Kapital nicht abhängig", erklärte der 40-Jährige, der zusammen mit dem gleichaltrigen Merkel die Deutsche Fußball-Liga führt. Dieser Weg und die Abhängigkeit von Investoren zum Ausgleich von Defiziten aus dem operativen Geschäft werde auch in Zukunft nicht der Bundesliga-Weg sein.

Im deutschen Profifußball gilt die 50+1-Regel. Diese besagt, dass die Mitglieder eine Stimmenmehrheit haben. Externe Investoren haben damit nur begrenzt Einfluss. Aus Sicht der DFL-Führung betrugen die Eigenkapital-Zuwendungen in den europäischen Spitzen-Ligen zwischen den Jahren 2014 bis 2024 mehr als 15 Milliarden Euro.

"Geld vielfach verbrannt": DFL-Bosse sehen Ausland auf "Irrweg"
07:18 Uhr

Radsport-Gigant sicher: "Wunderkind" wird "alle zerstören"

Radsport-Dominator Tadej Pogacar hat Paul Seixas in den höchsten Tönen gelobt - und eine Ära des französischen "Wunderkinds" angekündigt. "Wir werden weiter hart arbeiten, in den nächsten Jahren so viel wie möglich zu gewinnen, bis er alle zerstört", sagte der Weltmeister nach seinem vierten Triumph bei Lüttich-Bastogne-Lüttich. Seixas hatte Pogacars Attacke auf der gefürchteten Côte de la Redoute als einziger Fahrer folgen können. Erst am letzten Anstieg ließ sich der Shootingstar abschütteln, hinter Pogacar sicherte sich Seixas anschließend Platz zwei. "Dass Paul bereits mit 19 Jahren in einem so großen Feld auf so hohem Niveau mithalten kann, motiviert alle anderen, weiter daran zu arbeiten, sich zu verbessern", sagte Pogacar.

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Tadej Pogacar hat nur lobende Worte für Paul Seixas. (Foto: picture alliance / BELGA)

Der viermalige Tour-Sieger sieht in dem Toptalent bereits einen Rivalen, der nur noch besser werden kann. "Normalerweise ist der Körper physisch zwischen 26 und 30 Jahren in Bestform", sagte Pogacar, der letztlich 45 Sekunden vor Seixas lag und zum dritten Mal nacheinander "La Doyenne" gewann. Noch fehle ihm vor allem "Kraft", um mit Pogacar bis zum Ende mithalten zu können, sagte Seixas: "Das ist offensichtlich. Ich muss mich einfach verbessern, aber wir sehen ja, auf welchem Niveau er ist - es ist extrem schwer, ihm zu folgen. Er ist der größte Fahrer der Geschichte."

Radsport-Gigant sicher: "Wunderkind" wird "alle zerstören"
06:45 Uhr

"Verharmlost": DFL warnt Fans vor Illegalem

Die DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel und Marc Lenz warnen Fußballfans davor, Spiele auf illegalen Plattformen zu schauen. "Es erstaunt mich, wie digitale Piraterie von manchen verharmlost wird. Die Nutzer von illegalen Livestreams schaden sich zum einen enorm selbst und dürfen sich nicht wundern, wenn ihre Geräte mit Schadsoftware verseucht werden oder ihre Kreditkarte plötzlich irgendwo auf der Welt genutzt wird", sagte Merkel dem "Kicker". Dies sei keine Petitesse, sondern eine Straftat. Dadurch würden inzwischen auch internationale kriminelle Organisations-Strukturen unterstützt, die diesen Bereich als lukrativ erkannt haben.

Illegale Live-Sport-Streams verursachen geschätzt global einen Schaden von jährlich 24 Milliarden Euro, so die DFL. Das entspricht etwa der Hälfte aller legalen Live-Sport-Einnahmen. In Deutschland allein beläuft sich der Schaden durch TV-Piraterie laut des Verbandes Privater Medien auf 1,8 Milliarden Euro pro Jahr. Fast sechs Millionen Menschen nutzen hierzulande demnach regelmäßig illegale Streaming-Angebote für Live-Sport.

"Verharmlost": DFL warnt Fans vor Illegalem
06:32 Uhr

Sieg dank Doppelpack inklusive Traumfreistoß von Marco Reus

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat Ex-Meister LA Galaxy in der nordamerikanischen Profiliga MLS nahezu im Alleingang drei Punkte beschert. Der 36-Jährige traf beim 2:1 (1:1) gegen Real Salt Lake zunächst per Traumfreistoß aus 18 Metern in den Winkel (9.) und sicherte den Erfolg spät im Spiel per Foulelfmeter (85.). "Der Schlüssel war, nicht aufzugeben", sagte Reus bei Apple TV, "darüber haben wir schon vor dem Spiel gesprochen - und am Ende haben wir gewonnen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft." Sein Freistoß sei "nichts Besonderes" gewesen, ergänzte er, "einfach nur Konzentration und Training".

Von Coach Greg Vanney gab es dennoch ein Sonderlob. "Die anderen Jungs sind unsere Kämpfer, sie arbeiten hart, aber Marco ist der Kreative, der das Spiel aus einem anderen Blickwinkel betrachtet", sagte er und ergänzte: "Er hat seine Erfahrung, sein Wissen und sein Gespür für den Raum und weiß, wo er hinlaufen muss. Er gibt uns etwas, was sonst niemand auf dem Feld hat." Es waren die Saisontore Nummer drei und vier im zehnten Einsatz für Reus. Ein Eigentor von JT Marcinkowski (45.+4) hatte den Gästen den zwischenzeitlichen Ausgleich gebracht. Los Angeles liegt mit jetzt zwölf Punkten aus zehn Spielen auf Platz zehn der Western Conference, in der auch Thomas Müllers Vancouver Whitecaps (Zweiter/24 Punkte) zu Hause sind, wieder gleichauf mit einem Pre-Playoff-Platz. Salt Lake ist mit 16 Zählern Sechster.

Sieg dank Doppelpack inklusive Traumfreistoß von Marco Reus
05:48 Uhr

Keeper schlägt Gegner mit voller Wucht ins Gesicht

Torhüter Esteban Andrada von Real Saragossa hat in der zweiten spanischen Fußball-Liga für einen Eklat gesorgt. Nach einer Gelb-Roten Karte in der Nachspielzeit im Derby bei SD Huesca schlug der 35-Jährige seinem Gegenspieler Jorge Pulido mit voller Wucht ins Gesicht und löste damit eine heftige Rudelbildung aus. Dem von CF Monterrey ausgeliehenen Andrada droht nun eine lange Sperre.

Was war genau passiert? Der Schiedsrichter wollte in der 98. Minute am VAR-Bildschirm eine Szene überprüfen, als Andrada auf ihn einredete. Pulido lief auf den Torhüter zu und sagte ihm seine Meinung, woraufhin er von Andrada umgeschubst wurde. Der argentinische Keeper sah in der Folge Gelb-Rot und rastete aus. Erst nach einigen Minuten beruhigt sich die Situation wieder. Huescas Torhüter Dani Jimenez and Saragossas Dani Tasende sahen in der Folge der Tumulte die Rote Karte. "Wir wurden Zeugen von Szenen, die diesem Sport nicht würdig sind und die niemals hätten passieren dürfen", erklärte Saragossa in einer Stellungnahme. Der Vereine verurteile "aufs Schärfste, was in diesem Moment geschehen ist, denn dies hat ein für unsere Region besonders wichtiges Fußballspiel in unzumutbarer Weise getrübt - etwas, das nicht hinnehmbar ist. Was unseren Spieler Esteban Andrada betrifft, so wird der Verein die Geschehnisse untersuchen und entsprechende disziplinarische Maßnahmen ergreifen." Beide Teams sind in La Liga 2 akut abstiegsgefährdet. Huesca zog durch einen 1:0-Heimsieg an Saragossa vorbei.

Keeper schlägt Gegner mit voller Wucht ins Gesicht