Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Geld vielfach verbrannt": DFL-Bosse sehen Ausland auf "Irrweg"

27.04.2026, 08:06 Uhr
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Die DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel und Marc Lenz sehen andere europäische Top-Ligen mit ihren externen Geldgebern als abschreckende Beispiele. "Der europäische Fußball ist finanziell auf einem Irrweg, da hohe Kaderkosten in vielen Ligen nicht durch Umsätze finanziert sind und durch Investoren oder Fremdkapital gedeckt werden müssen", sagte Lenz dem "Kicker". "Faktisch wurde dieses Geld im Ausland zu großen Teilen somit vielfach verbrannt und nicht sinnvoll eingesetzt - glücklicherweise für die Bundesliga. Anders als andere Ligen sind wir von diesem Kapital nicht abhängig", erklärte der 40-Jährige, der zusammen mit dem gleichaltrigen Merkel die Deutsche Fußball-Liga führt. Dieser Weg und die Abhängigkeit von Investoren zum Ausgleich von Defiziten aus dem operativen Geschäft werde auch in Zukunft nicht der Bundesliga-Weg sein.

Im deutschen Profifußball gilt die 50+1-Regel. Diese besagt, dass die Mitglieder eine Stimmenmehrheit haben. Externe Investoren haben damit nur begrenzt Einfluss. Aus Sicht der DFL-Führung betrugen die Eigenkapital-Zuwendungen in den europäischen Spitzen-Ligen zwischen den Jahren 2014 bis 2024 mehr als 15 Milliarden Euro.

Quelle: ntv.de