Der Sport-Tag
19. Mai 2026
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22:30 Uhr

Petr Vlachovsky darf nie wieder als Trainer arbeiten

Die UEFA hat den früheren tschechischen Trainer Petr Vlachovsky wegen schwerer Verfehlungen lebenslang gesperrt. Der 42-Jährige darf nach einer Entscheidung der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer (CEDB) "auf Lebenszeit keinerlei fußballbezogene Tätigkeit ausüben", wie die UEFA mitteilte.

Vlachovsky war im vergangenen Jahr von einem tschechischen Gericht wegen heimlicher Videoaufnahmen von Spielerinnen in Umkleiden und Duschen zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung sowie zu einem fünfjährigen Berufsverbot verurteilt worden. Er wurde für schuldig befunden, über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 14 Spielerinnen gefilmt zu haben.

Die UEFA forderte den Weltverband FIFA auf, die Sperre weltweit anzuerkennen, und wies zugleich den tschechischen Verband an, Vlachovsky die Trainerlizenz zu entziehen. Der Coach hatte fast 15 Jahre lang Mädchen- und Frauenteams beim Erstligisten 1. FC Slovacko betreut und war im September 2023 festgenommen worden, nachdem die Polizei die heimlich aufgenommenen Videos im Internet entdeckt hatte.

Zudem wurde bei ihm Material mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern gefunden. Nach Angaben der Spielergewerkschaft FIFPRO erfuhren die Spielerinnen von den Aufnahmen erst nach der Festnahme; die Kamera sei in einem Rucksack versteckt, die jüngste Betroffene 17 Jahre alt gewesen.

Petr Vlachovsky darf nie wieder als Trainer arbeiten
21:55 Uhr

Altmaier setzt dickes Statement vor French Open

Daniel Altmaier hat durch einen Coup gegen den US-Weltranglistensechsten Ben Shelton beim ATP-Turnier in Hamburg das Viertelfinale erreicht. Der Kempener düpierte den an Nummer zwei gesetzten München-Sieger kurz vor Beginn der French Open in Paris mit 4:6, 7:6 (7:4), 6:4 und feierte damit seinen siebten Erfolg über einen Top-10-Spieler. Vor Altmaiers Sieg hatte Hoffnungsträger Justin Engel eine Überraschung noch knapp verpasst. Gegen den Weltranglisten-34. Ugo Humbert aus Frankreich verlor der 18-Jährige nach einer guten Leistung mit 3:6, 6:3, 6:7 (2:7) und muss weiter auf seinen zweiten Achtelfinaleinzug auf der Tour warten.

Altmaier hatte gegen Shelton Ende des zweiten Durchgangs bei einem 4:5-Rückstand schon vor dem Aus gestanden. Doch der 27-Jährige rettete sich in den Entscheidungssatz und rang seinen 59 Positionen höher notierten Kontrahenten nieder. Nach 2:53 Stunden verwandelte Altmaier seinen ersten Matchball. Engel fand gegen Humbert nicht gut in die Partie und musste den ersten Satz abgeben. Anschließend fing sich der Franke und lieferte dem hohen Favoriten ein Duell auf Augenhöhe. Im entscheidenden Tiebreak spielte Humbert aber seine Erfahrung aus und verwandelte nach umkämpften 2:21 Stunden seinen ersten Matchball.

Altmaier setzt dickes Statement vor French Open
21:16 Uhr

Nagelsmann holt Supertalent ohne Länderspiel in WM-Kader

Julian Nagelsmann setzt bei der Fußball-WM im Sommer offenbar auch auf jugendliche Unbekümmertheit. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wird der Bundestrainer am Donnerstag bei der Nominierung seines Turnierkaders auch den Kölner Jungstar Said El Mala in sein 26-köpfiges Aufgebot berufen.

Der 19-Jährige hat zwar noch kein Länderspiel bestritten, wurde im vergangenen November aber bereits für die Duelle mit Luxemburg (2:0) und der Slowakei (6:0) in der WM-Qualifikation berufen. Damals wurde er dann aber zur U21 delegiert, für die er bislang sieben Spiele (ein Tor) bestritten hat. Nagelsmann soll ihn bereits telefonisch über seine WM-Nominierung informiert haben.

Der Youngster ist mit 13 Treffern und fünf Vorlagen Kölns Top-Torjäger. Erst am vergangenen Wochenende hatte er beim 1:5 beim FC Bayern nach einem spektakulären Alleingang über den haben Platz das zwischenzeitliche 1:2 markiert.

Nagelsmann holt Supertalent ohne Länderspiel in WM-Kader
20:32 Uhr

Paukenschlag in England: Deutscher Trainer fliegt aus Aufstiegsrunde

Der Traum des FC Southampton und seines deutschen Trainers Tonda Eckert von der Rückkehr in die Premier League ist geplatzt. Die Saints wurden wegen der Spionage-Affäre von der English Football League (EFL) aus dem Aufstiegsfinale gegen Hull City geworfen. Außerdem wurde der Klub für die nächste Zweitliga-Saison mit einem Abzug von vier Punkten bestraft.

Um den letzten der drei Aufstiegsplätze kämpft nun am Samstag (17.30 Uhr) in Wembley der FC Middlesbrough gegen Hull City. Boro war im Halbfinale an Southampton gescheitert (0:0, 1:2 n.V.). Vor dem Hinspiel war jedoch ein Klubmitarbeiter der Saints dabei beobachtet worden, wie er das Training von Middlesbrough ausspioniert hatte.

Southampton habe "mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine" eingeräumt, teilte die EFL mit. Zudem erhielt der Klub eine Rüge in Bezug auf sämtliche erhobenen Vorwürfe. Eckert musste sich nach Aufdecken der Affäre fragen lassen, ob er ein Betrüger sei. Nach mehreren Nachfragen zum Thema auf den Pressekonferenzen nach den Duellen mit Boro verließ er beide Male abrupt und verärgert den Raum.

Paukenschlag in England: Deutscher Trainer fliegt aus Aufstiegsrunde
20:19 Uhr

Er fällt sofort auf: DR Kongo nimmt "Lumumba"-Fan mit zur WM

Die Demokratische Republik Kongo nimmt seinen populären "Lumumba"-Fan als offiziellen Teil seiner Delegation mit zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Reise des Anhängers wurde von den Nationalspielern gewünscht und von Verbandspräsident Félix-Antoine Tshisekedi Tshilombo genehmigt.

Der Fan heißt eigentlich Michel Nkuka und erlangte während des Afrika Cups 2025 in Marokko größere Bekanntheit. Nkuka stand während der Spiele regungslos auf der Tribüne, imitierte das Denkmal des 1961 ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba, das in der Hauptstadt Kinshasa steht. Der 49-Jährige unterstützt die Nationalmannschaft auf diese Art und Weise bereits seit über zehn Jahren. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko werden für Nkuka alle Kosten durch den Staat übernommen. Zudem erhält er Hilfe bei Formalitäten wie dem Visum.

Er fällt sofort auf: DR Kongo nimmt "Lumumba"-Fan mit zur WM
19:30 Uhr

Dieter Hecking kann's nicht mehr hören

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking hat vor der Relegation gegen den Zweitliga-Dritten SC Paderborn genervt auf den Hinweis der finanziellen Übermacht des VW-Klubs reagiert. "Das ist doch alles Alibi. Wenn dieser Kader so überragend wäre, wären wir nicht Sechzehnter geworden", sagte Hecking der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung".

Nach Berechnungen des Online-Portals "transfermarkt.de" liegt der Marktwert des VfL bei 234,6 Millionen Euro, der des SC Paderborn lediglich bei 40,58 Millionen Euro. Hecking forderte in den beiden Spielen am Donnerstag und Montag vollen Fokus von seinem Team. "Wenn wir jetzt einen Meter weniger machen, dann wackelt das ganze Ding wieder", sagte Hecking, der den VfL aus fast aussichtsloser Lage noch in die Relegation geführt hatte.

Dieter Hecking kann's nicht mehr hören
18:42 Uhr

Tennis-Legende macht Uni-Abschluss - 65 Jahre nach dem Start

Tennis-Ikone Billie Jean King hat im Alter von 82 Jahren ihren Uni-Abschluss gemacht. Die frühere Weltranglistenerste und Gewinnerin von insgesamt 39 Grand-Slam-Titeln schloss ihr Studium an der California State University in Los Angeles mehr als 60 Jahre nach dem Start mit einem Bachelor of Arts in Geschichte ab und hielt am Montag die Abschlussrede für den Jahrgang 2026. King hatte sich bereits 1961 an der Uni eingeschrieben.

"Ich hatte noch eine unerledigte Aufgabe in meinem Leben, und es war mir wichtig, das zu Ende zu bringen, was ich begonnen habe", sagte King über ihren jüngsten Erfolg. "Ich mag es, Dinge zu Ende zu bringen. Es ist so, als würde man sich nach einem Match am Netz die Hand geben." King hatte ihr Studium 1964 abgebrochen und sich voll auf den Tennissport konzentriert. Die US-Amerikanerin wurde zu einer Ikone ihres Sports und gewann zwölf Grand-Slam-Titel im Einzel, 16 im Doppel und elf im Mixed.

Tennis-Legende macht Uni-Abschluss - 65 Jahre nach dem Start
18:16 Uhr

Peinlicher Patzer: NFL-Star bekommt falsche Trophäe

Die Freude über seine erste große NFL-Auszeichnung ist Footballstar Jaxon Smith-Njigba ein wenig vergangen. Der Wide Receiver von den Seattle Seahawks war im Februar als bester Offensivspieler der Saison in der National Football League ausgezeichnet worden - er erhielt aber die falsche Trophäe, wie er in einem Video auf Instagram am Dienstag zeigte.

"Ich möchte niemanden bloßstellen - aber das wird langsam respektlos", sagte Smith-Njigba und zeigte dabei auf seine Trophäe, auf der "Defensive Player of the Year" - also Defensivspieler des Jahres - geschrieben steht. Er werde den Award aber behalten, versicherte der 24-Jährige. Der Wide Receiver hatte mit einer herausragenden Saison zum insgesamt zweiten Super-Bowl-Triumph der Seahawks beigetragen. Er führte die Liga mit 1793 Yards und 119 Passfängen an.

Peinlicher Patzer: NFL-Star bekommt falsche Trophäe
17:53 Uhr

Vingegaard enttäuscht beim Giro-Zeitfahren, aber darf sich trotzdem freuen

Filippo Ganna hat das Einzelzeitfahren des 109. Giro d'Italia überlegen gewonnen. Der zweimalige Weltmeister aus Italien siegte auf der 42 Kilometer langen Etappe von Viareggio nach Massa mit 1:54 Minuten Vorsprung vor dem Niederländer Thymen Arensman. Der große Giro-Favorit Jonas Vingegaard belegte mit einem Rückstand von 3:00 Minuten nur Rang 13. Der Heidelberger Max Walscheid wurde Sechster, war 2:17 Minuten langsamer als Ganna.

In der Gesamtwertung kam Vingegaard dem Rosa Trikot des Führenden trotz seines überraschend langsamen Zeitfahrens wieder ein Stück näher. Der Däne liegt nach gut der Hälfte der 21 Etappen nur noch 27 Sekunden hinter dem Portugiesen Alfonso Eulalio. Dritter ist nun Arensman, der 1:57 Minuten hinter Eulalio liegt.

Vingegaard enttäuscht beim Giro-Zeitfahren, aber darf sich trotzdem freuen
17:07 Uhr

Schiri-Legenden lassen sich am Ballermann feiern

Schiedsrichter adé: Deniz Aytekin und Patrick Ittrich verabschieden sich schweren Herzens aus der Bundesliga. Von der Bildfläche sind sie allerdings nicht verschwunden: Im weltberühmten Bierkönig auf dem Ballermann lassen sich die beiden Schiri-Legenden angemessen feiern.

Schiri-Legenden lassen sich am Ballermann feiern
16:25 Uhr

Musiala von Doppelgänger "geschockt"

Kurz vor dem DFB-Pokal-Finale und der anstehenden WM hat Jamal Musiala einen Schreckmoment erlebt - der hatte zur Erleichterung vieler Fans des FC Bayern und der Nationalmannschaft aber nichts mit Fußball zu tun. Der Offensivstar präsentierte seine eigene Wachsfigur von Madame Tussauds. "Scary", sagte der 23-Jährige, als er sein künstliches Ebenbild erstmals selbst sah. "Das ist ein Schock für mich, dass es so echt aussieht."

Musiala fand vier Tage vor dem Pokal-Endspiel Zeit, in München die Figur zu präsentieren, die direkt im Anschluss nach Berlin ins Museum gebracht wurde. Der Jungstar wird dort der dritte aktive Fußballer als Ausstellungsobjekt sein - neben seinen Teamkollegen Joshua Kimmich und Manuel Neuer. Zu dem Torhüter und Berichten über dessen Comeback in der DFB-Auswahl für die WM äußerte sich Musiala trotz mehrmaliger Nachfragen übrigens nicht.

Musiala von Doppelgänger "geschockt"
15:30 Uhr

Bericht: VfB-Trio im WM-Kader - einer wartet noch

Kurz vor der offiziellen Nominierung des WM-Kaders häufen sich Spekulationen um Zu- und Absagen von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann. Nach Informationen von Sky sind die Stuttgarter Deniz Undav, Jamie Leweling und Angelo Stiller in der Nationalmannschaft dabei, wenn Nagelsmann am Donnerstag sein 26-köpfiges Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) bekanntgibt. Die "Sport-Bild" berichtet zudem über eine Nominierung des Dortmunders Felix Nmecha.

Dagegen würden die VfBler Chris Führich, Josha Vagnoman und Maximilian Mittelstädt die WM den Berichten zufolge verpassen. Keeper Alexander Nübel habe bislang noch keinen Anruf von Nagelsmann erhalten, heißt es weiter. Möglicherweise hängt eine Nominierung Nübels davon ab, ob der Bundestrainer drei oder vier Torhüter nominiert.

Bericht: VfB-Trio im WM-Kader - einer wartet noch
14:24 Uhr

Sammer findet knallharte Worte für Oliver Baumann

Lothar Matthäus würde ein DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM begrüßen, kritisiert aber die Informationspolitik des Verbands. "Rein sportlich ist diese Überlegung für mich absolut nachvollziehbar. Was mir allerdings nicht gefällt, ist die Art und Weise der Kommunikation", schrieb er in einer Sky-Kolumne. Im Umgang mit Oliver Baumann und den Fans habe er Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.

Matthias Sammer hat derweil kein Mitleid mit Baumann. "Der Leistungssport ist eben nicht nur Honig, Milch und Schokolade. Die müssen nicht nur ihr Mäulchen aufmachen - sie werden knallhart dafür bezahlt. Der Beste muss spielen. Es gibt keine andere Prämisse", sagte er laut "Bild" in der Sky-Sendung "Sammer & Basile - Der Hagedorn-Talk". Die Entscheidung pro Neuer sei die richtige. "Jetzt kann man in aller Härte sagen: Nein, das wollen wir nicht. Aber Entschuldigung: Sind wir bei einer Kaffeefahrt oder im Hochleistungssport? Das Ziel muss sein, den besten Torhüter zum jetzigen Zeitpunkt zu haben. Und Neuer ist der beste."

Sammer findet knallharte Worte für Oliver Baumann
13:38 Uhr

Nachfolger von Guardiola steht offenbar schon fest

Der Italiener Enzo Maresca wird Pep Guardiola offenbar nach dem Saisonende als Teammanager des englischen Fußball-Topklubs Manchester City beerben. Das berichten mehrere britische Medien am Dienstag übereinstimmend. Laut Sky soll sich City bereits seit März mit Maresca einig sein, der 46-Jährige erhalte einen Vertrag bis 2029. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Startrainer Guardiola vor einem Rücktritt stehen - trotz eines noch laufenden Vertrages bis 2027.

Maresca arbeitete in der Saison 2022/23 als Assistent von Guardiola in Manchester. Danach übernahm er für eine Saison bei Leicester City, ehe es ihn zum FC Chelsea zog. Bei den Blues wurde Maresca nach eineinhalb Jahren trotz des Gewinns der Conference League in seiner Debütsaison sowie des Erfolgs bei der Klub-WM 2025 entlassen.

Nachfolger von Guardiola steht offenbar schon fest
12:53 Uhr

Nimmt Nagelsmann vier Torhüter mit zur WM?

Bundestrainer Julian Nagelsmann plant möglicherweise mit vier Torhütern für die Fußball-Weltmeisterschaft. Nach "SZ"-Informationen gibt es im Trainerstab der deutschen Nationalmannschaft die konkrete Überlegung, mehr als die üblichen drei Torhüter für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) zu nominieren. Neben Rückkehrer Manuel Neuer und dem Hoffenheimer Oliver Baumann dürften dann noch Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Jonas Urbig (Bayern München) dabei sein.

Nagelsmann gibt seinen 26er-Kader am Donnerstag (13.00 Uhr) auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main bekannt. Der Münchner Neuer soll nach übereinstimmenden Medienberichten nach seinem Rücktritt vor zwei Jahren sein Comeback geben. Für den 40-Jährigen wäre es die fünfte WM-Teilnahme. Baumann, der nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen von Nagelsmann zur Nummer eins befördert wurde, soll vom Bundestrainer bereits informiert worden sein.

Nimmt Nagelsmann vier Torhüter mit zur WM?
12:13 Uhr

Historisches Finale: Freiburg will den englischen Prinzen ärgern

Der SC Freiburg trifft im Finale der Europa League auf Aston Villa, das mit Prinz William einen königlichen Edelfan hat. Freiburg überzeugt durch Bodenständigkeit und will den ersten Titel der Vereinsgeschichte holen. Das Finale läuft am Mittwoch, 20.05., ab 20:15 Uhr live bei RTL und auf RTL+.

Historisches Finale: Freiburg will den englischen Prinzen ärgern
11:39 Uhr

Neymar ist dabei - als Bankdrücker bei der WM?

Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti traut Superstar Neymar bei der Fußball-WM trotz der Fragezeichen hinter dessen Leistungsfähigkeit eine tragende Rolle zu. Man habe den Rekordtorschützen der Selecao "das ganze Jahr über beobachtet und festgestellt, dass er zuletzt konstant gespielt hat und sich seine körperliche Verfassung verbessert hat", sagte Ancelotti nach der Nominierung des 34-Jährigen. "Wir glauben, dass er ein wichtiger Spieler ist."

Zugleich nahm der Starcoach den Druck von Neymar und stellte klar, dass diesem kein Platz in der Startelf garantiert sei. "Wir haben uns für Neymar entschieden, nicht weil wir ihn für einen guten Ersatzspieler halten, sondern weil wir glauben, dass er seine Qualitäten ins Team einbringen kann", betonte Ancelotti, "egal ob er eine, fünf oder 90 Minuten spielt oder gar nicht zum Einsatz kommt, ob er einen Elfmeter schießt oder nicht." Es sei auch wichtig, "nicht alle Erwartungen auf einen einzigen Spieler zu setzen". Der Angreifer verfüge "über Erfahrung in solchen Wettbewerben und genießt die Zuneigung der Mannschaft", betonte Ancelotti: "Er kann für ein besseres Klima im Team sorgen und dazu beitragen, das Beste aus der Mannschaft herauszuholen"

Neymar ist dabei - als Bankdrücker bei der WM?
11:00 Uhr

Bericht: Guardiola informierte Team über Rücktritt und ist sauer

Star-Trainer Pep Guardiola hat offenbar seine Spieler über seinen bevorstehenden Rücktritt bei Manchester City informiert. Einem Bericht der "Sun" zufolge, teilte der 55-Jährige den Fußballprofis die Entscheidung in einer eilends einberufenen Telefonschalte am Montagabend mit. Zuvor waren mehrere Berichte über den Abschied des Spaniers nach dem Spiel gegen Aston Villa am Sonntag erschienen.

Guardiola soll wütend über den Zeitpunkt der Veröffentlichungen gewesen sein. City spielt heute Abend beim AFC Bournemouth und muss zur Wahrung der Meister-Chance zwingend gewinnen. Laut des Berichts soll sich Guardiola bei seinen Spielern dafür entschuldigt haben, dass sie von seinem Rücktritt aus den Medien erfahren haben. Die Berichte hätten ihn überrascht.

Noch am Samstag war den Spielern nach dem Gewinn des FA-Cups offenbar gesagt worden, Guardiola würde seinen bis 2027 laufenden Vertrag erfüllen. Nun deutet alles auf einen Abschied nach zehn Jahren des 2016 vom FC Bayern München gekommenen Trainers hin. Die Spieler sollen entsprechend überrascht reagiert haben.

Bericht: Guardiola informierte Team über Rücktritt und ist sauer
10:01 Uhr

Bericht: Andrich bekommt WM-Abfuhr von Nagelsmann

Robert Andrich muss die Fußball-Weltmeisterschaft vom heimischen Sofa aus gucken. Der Kapitän von Bayer Leverkusen erhielt nach RTL/ntv-Informationen eine Absage von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Per Anruf habe der Bundestrainer ihm die schlechte Botschaft mitgeteilt, hieß es demnach aus seinem direkten Umfeld. Für den 31-Jährigen dürfte dies nach einer durchwachsenen Saison mit seinem Klub die nächste Enttäuschung sein. Bislang absolvierte Andrich 19 Länderspiele.

Schon zuletzt hatte er bei den WM-Qualifikationsspielen im November sowie den Freundschaftsspielen im März gefehlt. Bei der Heim-EM 2024 hatte der Defensivmann dem DFB-Kader angehört und war in allen Partien bis zum Ausscheiden im Viertelfinale zum Einsatz gekommen.

Bericht: Andrich bekommt WM-Abfuhr von Nagelsmann
09:27 Uhr

Pechstein wird überraschend Bundestrainerin

Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein übernimmt bis zum Jahresende das Amt der Bundestrainerin in der Disziplin Allround. Das gab die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft bekannt. Pechstein wird den Posten neben ihrer aktuellen Hauptfunktion als Bundesstützpunkt-Trainerin in Inzell ausführen. Zudem ist Andreas Kraus ab sofort neben seiner Hauptfunktion als Nachwuchscoach kommissarisch auch als Bundestrainer Sprint tätig. "Beide Trainer genießen unser volles Vertrauen. Die Entscheidung gibt dem Verband und dem deutschen Eisschnelllauf Planungssicherheit bis zum Jahresende. Bis dahin haben wir ausreichend Zeit, um einen geordneten Bewerbungsprozess durchzuführen und uns für die Trainer zu entscheiden, die unsere Sportlerinnen und Sportler zu Olympia 2030 führen werden", erklärte DESG-Präsident und Pechsteins Ehemann Matthias Große.

Die 54-Jährige folgt auf Alexis Contin, der in seiner Heimat die Entwicklung der Nationalmannschaft mit Blick auf die Winterspiele 2030 in Frankreich fördern soll. Contin hatte bei den Winterspielen in Mailand unfreiwillig im Mittelpunkt gestanden, nachdem Eisschnellläufer Fridtjof Petzold ein gestörtes Verhältnis angeprangert hatte.

Pechstein wird überraschend Bundestrainerin
08:46 Uhr

Pro Neuer, aber Matthäus ist trotzdem unzufrieden mit DFB

Lothar Matthäus würde ein DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM begrüßen, kritisiert aber die Informationspolitik des Verbands. "Rein sportlich ist diese Überlegung für mich absolut nachvollziehbar. Was mir allerdings nicht gefällt, ist die Art und Weise der Kommunikation", schrieb der Rekordnationalspieler in einer Sky-Kolumne. Im Umgang mit Torhüter Oliver Baumann und den Fans habe er Ehrlichkeit und Transparenz vermisst. Bundestrainer Julian Nagelsmann sei "einen Weg gegangen, der für ihn vielleicht der richtige war, aber unnötige Diskussionen ausgelöst hat", kritisierte Matthäus. "Dabei mache ich ihm persönlich keinen Vorwurf - das Thema betrifft den gesamten DFB. Dort arbeiten erfahrene Verantwortliche. Solche Situationen hätte man frühzeitig vermeiden müssen."

Angesichts von Baumanns starken Leistungen in der WM-Qualifikation überrasche die späte Kehrtwende umso mehr, schrieb Matthäus. "Der DFB hat sich über Monate hinweg klar zu Baumann bekannt. Was aber, wenn sich Neuer kurz vor der WM oder während der Vorbereitung verletzt? Dann wäre Baumann wieder gefragt."

Pro Neuer, aber Matthäus ist trotzdem unzufrieden mit DFB
08:00 Uhr

Ex-Bayern-Star spielt beste Saison - und darf nicht zur WM

Corentin Tolisso wird im Sommer viel Zeit haben - der Fußballprofi, der von 2017 bis 2022 beim FC Bayern spielte, wurde nicht für die Weltmeisterschaft berufen. Er muss zugucken, wenn Mitfavorit Frankreich versucht, den Titel nach 2022 wieder zu gewinnen. Der 31-Jährige, der nach seiner Zeit in München in seine Heimat zu Olympique Lyon wechselte, ist darüber tief enttäuscht, sagte er nach der Bekanntgabe des Kaders durch den scheidenden Nationaltrainer Didier Deschamps: "Ich habe alles gegeben, ich hatte die beste Saison meiner Karriere, sowohl persönlich als auch statistisch." Elf Tore gelangen ihm in der Saison, so viele wie nie zuvor. Vor allem zuletzt kam er in Fahrt mit vier Toren und drei Vorlagen an den vergangenen fünf Spieltagen.

Tolisso, der bislang 28 Länderspiele absolvierte, gab sich kämpferisch: "Ich habe alles gegeben, ich bereue nichts, ich kann mir nichts vorwerfen, ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, auf das, was ich aufgebaut habe. So ist das Leben, so ist Fußball. Aber glaubt mir, ich werde nicht aufgeben; ich werde noch mehr tun, um eines Tages nominiert zu werden, oder auch nicht, aber ich werde alles geben." Deschamps erklärte daraufhin, er "verstehe seine Enttäuschung".

Ex-Bayern-Star spielt beste Saison - und darf nicht zur WM
07:29 Uhr

Hecking zetert: "Wenn dieser Kader so überragend wäre ..."

Trainer Dieter Hecking von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat vor dem Relegations-Hinspiel gegen den SC Paderborn (Donnerstag, 20.30 Uhr/Sat.1, Sky und im ntv.de-Liveticker) die öffentliche Debatte um die wirtschaftlichen Unterschiede beider Klubs kritisiert. "Das ist doch alles Alibi", sagte der 61-Jährige im Gespräch mit der "AZ/WAZ" - und wurde deutlich: "Wenn dieser Kader so überragend wäre, wären wir nicht Sechzehnter geworden."

Nachdem die Relegations-Konstellation feststand, wurden in den Medien zahlreiche Vergleiche zwischen beiden Vereinen gezogen. So wurde etwa darauf verwiesen, dass Wolfsburg mit Mohammed Amoura und Konstantinos Koulierakis zwei Spieler im Kader hat, die zusammen wertvoller sind als das gesamte Aufgebot des Zweitligisten aus Paderborn. Laut transfermarkt.de liegt der Marktwert des VfL bei 234,6 Millionen Euro, der von Paderborn bei 40,58 Millionen. Hecking hält allerdings wenig von solchen Vergleichen, ist sich der Favoritenrolle seines Teams aber durchaus bewusst. "Natürlich sind wir Favorit, das weiß jeder", sagte der Trainer, betonte jedoch zugleich: "Nur weil du Favorit bist, wirst du dieses Spiel nicht gewinnen." Für Hecking sind andere Faktoren entscheidend. "Da geht es um Charakter, Intensität, Energie, Mentalität und auch um Spielglück", erklärte er mit Blick auf die beiden Duelle.

Hecking zetert: "Wenn dieser Kader so überragend wäre ..."
06:47 Uhr

Ex-DFB-Keeper wittert "Vertrauensbruch" bei WM-Nominierung

Sollte es wirklich so kommen, dass Manuel Neuer als Nummer eins für die WM ins Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückkehrt, wäre das aus Sicht des ehemaligen Nationalkeepers Jens Lehmann ein "Vertrauensbruch. Auch andere Spieler würden sich Gedanken machen: Kann ich den Aussagen des Bundestrainers glauben?", sagte Lehmann der "Bild". Seit vergangener Woche kursieren Gerüchte, wonach bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nicht der eigentliche Stammkeeper Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim, sondern der nach der EM 2024 zurückgetretene Manuel Neuer im deutschen Tor spielen könnte.

Nagelsmann wird am kommenden Donnerstag seinen Kader für die WM bekannt geben. Laut Lehmann müsse ein Torhüter keine besondere Sicherheit spüren, um Topleistungen zu bringen: "Konkurrenzkampf muss er aushalten können. Aber er braucht - wie jeder andere Spieler - Klarheit", sagte der Stammkeeper bei der Heim-WM 2006, und fügte an: "Ich muss mich auf den Trainer verlassen können."

Ex-DFB-Keeper wittert "Vertrauensbruch" bei WM-Nominierung
06:31 Uhr

Bericht: Nagelsmann degradiert Baumann telefonisch

Dass Manuel Neuer vor seinem Comeback im DFB-Team stehen soll, hatte am Wochenende bereits für größte Aufregung gesorgt. Der bisherige Stammkeeper Oliver Baumann hatte am Samstag noch dementiert, dass er von den Plänen von Julian Nagelsmann weiß - und auch der Bundestrainer hatte im ZDF-"Sportstudio" wenig preisgegeben. Doch inzwischen habe er ihn angerufen und mitgeteilt, dass er mit Bayern-Torhüter Neuer zwischen den Pfosten plane, schreibt die "Bild". Baumann habe dem Bundestrainer zugesichert, dass er dem DFB-Team auch als Ersatzkeeper für die WM zur Verfügung stehen werde. 

Nagelsmann wird seinen 26-Mann-Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada am Donnerstag offiziell bekannt geben. Neuer selbst hatte nach dem letzten Bundesliga-Spieltag ein Comeback nicht mehr ausgeschlossen und auf eine Frage danach geantwortet: "Das müsst ihr nicht wissen." Baumann hatte die komplette WM-Qualifikation gespielt und war davon ausgegangen, als Nummer eins zur WM zu fahren.

Bericht: Nagelsmann degradiert Baumann telefonisch
06:16 Uhr

Große Klappe, kleiner Erfolg: Die heftigsten Riera-Sprüche

Während seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt sorgt Trainer Albert Riera immer wieder für Aufsehen. Mit markigen Aussagen und provokanten Sprüchen liefert der Spanier regelmäßig Gesprächsstoff - einige seiner öffentlichen Auftritte bleiben bis heute unvergessen.

Große Klappe, kleiner Erfolg: Die heftigsten Riera-Sprüche
05:52 Uhr

Verheerende Zahlen eines Absteigers: Wunder bei WM nötig

Es sind Zahlen eines Absteigers: In drei Spielen nur zwei Tore geschossen, dafür insgesamt elf Gegentore kassiert und obendrein noch das schlechteste Unterzahlspiel. "Wir müssen alles besser machen", sagte Eishockey-Nationalspieler Frederik Tiffels nach dem historischen 1:6-Debakel gegen WM-Gastgeber Schweiz. Immerhin ist ein Abstieg in die Zweitklassigkeit nicht möglich: Deutschland ist als WM-Ausrichter 2027 gesetzt.

Vier Siege benötigt die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes in den restlichen vier WM-Partien, um doch noch das Viertelfinal-Ticket zu lösen. Am Mittwoch (20.20 Uhr/ProSieben und Magentasport) wartet Weltmeister und Olympiasieger USA auf das Team von Bundestrainer Harold Kreis, danach folgen Ungarn, Österreich und Großbritannien. "Wir müssen endlich die drei Punkte holen", forderte Kapitän Moritz Seider. Um nach bislang drei Niederlagen doch noch die K.-o.-Runde zu erreichen, benötigen die deutschen Profis fast schon ein Wunder. Zu unkonstant waren die Leistungen bislang. "Wir spielen nicht das Eishockey, was wir spielen können", monierte Tiffels.

Verheerende Zahlen eines Absteigers: Wunder bei WM nötig
05:48 Uhr

Nach zweieinhalb Jahren Pause: Fußball-Superstar für WM nominiert

Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat Superstar Neymar in den 26-köpfigen Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko aufgenommen. Zuletzt hatte es Zweifel an der Fitness des 34 Jahre alten Stürmers gegeben - Ancelotti hatte ihn deshalb nicht für das Aufgebot für die letzten beiden Länderspiele im März nominiert. "Neymar kann zur WM fahren - wenn er 100 Prozent fit ist", hatte der Italiener damals gesagt.

Als Ancelotti Neymars Namen bei der Kadervorstellung auf der Pressekonferenz nannte, brandete großer Jubel im Saal auf. "Er hat seine Fitness verbessert, er wird bei dieser Weltmeisterschaft ein wichtiger Spieler sein", sagte der Coach. Neymars letztes von bislang 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her: Im Oktober 2023 erlitt der verletzungsanfällige Star bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden.

Nach zweieinhalb Jahren Pause: Fußball-Superstar für WM nominiert