Der Sport-Tag
26. März 2026
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22:10 Uhr

"Kein Vorteil": Hoeneß springt Schiedsrichtern mit Kritik bei

Uli Hoeneß glaubt, dass der Video-Assistent die Arbeit der Schiedsrichter eher erschwert als erleichtert. Er glaube nicht, "dass die Schiedsrichter schlechter geworden sind", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München auf dem KI-Festival data:unplugged. Allerdings mache der Video Assistant Referee (VAR) es für die Schiedsrichter schwieriger, weil er die Schiedsrichter verunsichere. "Ich bin der Meinung, dass dieses VAR eigentlich geschaffen wurde, um grobe Fehler zu verhindern. Wenn einer zwei Meter im Abseits steht, dann muss das verhindert werden. Aber wenn einer drei Zentimeter im Abseits steht, ist das kein Vorteil", führte der 74-Jährige aus.

"Und unter diesem Druck müssen die ganzen Schiedsrichter jetzt jedes Wochenende sein. Und da wird gesagt, ja, wieso hat er das nicht selber gesehen, der Blinde?", sagte Hoeneß. "Also ich glaube nicht, dass die Schiedsrichter schlechter geworden sind, sondern ich glaube, dass die moderne Technik denen die Arbeit schwieriger gemacht hat." Zuletzt gab es wieder vermehrt Diskussionen zu Schiedsrichterleistungen. Die Stimmung gegen den VAR und die Schiedsrichter sei gerade am Anschlag, räumte kürzlich auch Schiedsrichterchef Knut Kircher ein.

"Kein Vorteil": Hoeneß springt Schiedsrichtern mit Kritik bei
21:31 Uhr

HSV stolpert über Aufsteiger

Die Bundesliga-Handballer des HSV Hamburg haben die 15. Saisonniederlage kassiert. Vor 2942 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Torsten Jansen dem Aufsteiger Bergischer HC mit 34:35 (17:18). Bester Hamburger Werfer war Moritz Sauter mit zehn Treffern. Für den BHC war Sören Steinhaus siebenmal erfolgreich.

Die Gastgeber hatten einige Ausfälle zu beklagen. So fehlten unter anderem der erkrankte Torhüter Mohamed El-Tayar und Casper Mortensen. Im ersten Abschnitt taten sich die Hanseaten extrem schwer. Die Abwehr bekam keinen Zugriff, und im Angriff stand immer wieder der gebürtige Hamburger Christopher Rudeck im BHC-Tor im Weg. In der 21. Minute lagen die Gäste mit 12:9 in Führung. Viel Verantwortung bei den Hamburgern übernahm Rückraumspieler Sauter. Der 23-Jährige sorgte dafür, dass der HSVH die Partie zu Beginn des zweiten Abschnitts wieder ausglich. Auch Torwart Robin Haug steigerte sich, und so sorgte Kapitän Niklas Weller beim 26:25 (46.) für die erste Führung der Hausherren. Der BHC fing sich aber wieder, drehte das Spiel erneut und feierte nach dem 35:32 im Hinspiel den zweiten Saisonsieg gegen die Hanseaten.

HSV stolpert über Aufsteiger
20:50 Uhr

DHB-Team mit pikanter Note in EM-Quali gegen Underdogs

Die deutschen Handballer haben für die Qualifikation zur EM-Endrunde 2028 (13. bis 30. Januar) in Spanien, Portugal und der Schweiz ein leichtes Los mit pikanter Note erhalten. Die EM- und Olympia-Zweiten treffen in der Gruppe 7 auf Italien und den deutschen Coach Bob Hanning. Die Auslosung der acht Vierergruppen für die Ausscheidungsphase ergab für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason außer dem Kräftemessen mit dem Team des Geschäftsführers von Meister Füchse Berlin Duelle mit den Underdogs Belgien und der Slowakei.

"Belgien als Nachbarland und Italien mit dem deutschen Trainer Bob Hanning sind schöne Lose, die Slowakei ist ein gutes Team aus Topf 4. Alles in allem ist das eine aus unserer Sicht auch aus logistischen Aspekten zufriedenstellende Gruppe. Das Ziel ist klar: Wir wollen uns als Gruppensieger qualifizieren", kommentierte Sportvorstand Ingo Meckes vom Deutschen Handballbund (DHB) die Aufgaben. Die Qualifikation um 20 freie Plätze bei der EM-Endrunde beginnt im November wenige Wochen vor der WM-Endrunde 2027 in Deutschland und endet im Mai 2027. Die zwei stärksten Mannschaften aus jeder Gruppe und die vier besten Gruppendritten sichern sich die EM-Tickets. Das Gastgeber-Trio sowie Titelverteidiger Dänemark sind automatisch als Teilnehmer gesetzt.

DHB-Team mit pikanter Note in EM-Quali gegen Underdogs
20:02 Uhr

Nicht mal für 200 Millionen: Hoeneß lästert über Liverpool

Nach Spekulationen über irre Ablösesummen für Michael Olise würde Uli Hoeneß den Star des FC Bayern München nicht einmal für 200 Millionen Euro verkaufen. Zuletzt gab es Gerüchte, dass der FC Liverpool bereit sein solle, genau diese Summe für den Franzosen zu zahlen. "Falls das stimmt, ich glaube nicht, dass es stimmt, aber Liverpool hat ja in diesem Jahr 500 Millionen ausgegeben und spielt eine sehr schlechte Saison. Also wir werden nicht dazu beitragen, dass sie nächstes Jahr besser spielen", sagte Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, auf dem KI-Festival data:unplugged.

"Wir spielen dieses Spiel für unsere Fans. Wir haben 430.000 Mitglieder, wir haben viele Millionen Fans auf der ganzen Welt, und es nützt ihnen wenig, wenn wir 200 Millionen auf dem Konto haben und jeden Samstag deswegen schlechter Fußball spielen", stellte Hoeneß nach den jüngsten Weltklasse-Auftritten von Olise klar. Real Madrid als Münchner Viertelfinal-Gegner in der Champions League soll angeblich ein Angebot von 165 Millionen Euro für Olise vorbereiten. "Michael hat bei uns einen Vertrag bis 2029, ohne Ausstiegsklausel - wir sind entspannt", sagte Sportvorstand Max Eberl zuletzt der "Sport Bild". Auch Manchester City soll Interesse haben.

Nicht mal für 200 Millionen: Hoeneß lästert über Liverpool
19:39 Uhr

Sturm verhindert Kräftemessen am Berg

Das erste große Kräftemessen der Stars um den Tour-Dritten Florian Lipowitz in den Bergen ist bei der Katalonien-Rundfahrt ausgefallen. Heftige Winde mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde haben eine Bergankunft in 2143 Metern Höhe in Vallter unmöglich gemacht. Die vierte Etappe wurde auf 151 Kilometer verkürzt und endete bereits in Camprodòn. Dort holte sich der Brite Ethan Vernon den Tagessieg.

Angesichts der hochkarätigen Besetzung mit Lipowitz, dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark, dem belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel und dem britischen Tour-Vierten Oscar Onley sind die Kletterpartien bei dem schweren Rennen 100 Tage vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt ein wichtiger Formtest. Am Freitag und Samstag können sich die Rundfahrt-Stars aber noch in den Bergen messen, wenn die Etappen am Coll de Pal und in Santuari de Queralt enden.

Sturm verhindert Kräftemessen am Berg
18:57 Uhr

Erstes DFB-Spiel im WM-Jahr bietet Novum für Nagelsmann

Julian Nagelsmann kann im WM-Test gegen die Schweiz so viele Spieler einsetzen wie in keinem seiner bislang 29 Länderspiele als Bundestrainer. Wie der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, kommt morgen (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Basel eine neue Regel zur Anwendung, die beiden Trainern bis zu elf Auswechslungen ermöglicht. Grundlage ist eine Entscheidung des International Football Association Board (Ifab) von Ende Februar. Die Regelhüter des Weltfußballs hatten beschlossen, in offiziellen Test-Länderspielen die bisher möglichen Auswechslungen von sechs auf acht zu erhöhen. Einigen sich beide Mannschaften auf ein höheres Limit sind sogar bis zu elf Auswechslungen möglich.

Eine entsprechende Anzahl wurde vom DFB und dem Schweizerischen Fußball-Verband für die Partie in Basel vereinbart. Als Beschränkung bleibt es aber bei drei sogenannten Wechselfenstern plus der Halbzeitpause als Slots. Es können also nicht elf Einzelwechsel gemacht werden. So soll Zeitspiel verhindert werden.

Erstes DFB-Spiel im WM-Jahr bietet Novum für Nagelsmann
18:16 Uhr

DFB-Debütant verletzt: Nagelsmann holt U21-Europameister dazu

Erste Nominierung - und gleich der Ausfall: Jonas Urbig konnte nicht mit dem DFB-Team zum Spiel in die Schweiz reisen. Der Torhüter vom FC Bayern fällt wegen einer Kapselverletzung im rechten Kniegelenk für die Länderspiele am Freitag gegen die Schweiz (20.45 Uhr/RTL) und am Montag in Stuttgart gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD, beide auch im ntv.de-Liveticker) aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat heute Keeper Finn Dahmen vom FC Augsburg nachnominiert. Der U 21-Europameister von 2021 wird am späten Abend im Teamhotel in Basel erwartet.

Urbig war erstmals von Nagelsmann berufen worden. Am Donnerstagvormittag stand der 22-Jährige beim Abschlusstraining in Herzogenaurach noch auf dem Platz. Oliver Baumann ist nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen die Nummer eins im Tor, Alexander Nübel sein erster Vertreter.

DFB-Debütant verletzt: Nagelsmann holt U21-Europameister dazu
17:40 Uhr

DFB-Trainer legt sich auf Torhüter in EM-Quali fest

Für Antonio Di Salvo zählt im morgigen EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 gegen Nordirland nur ein Sieg. "Wir spielen zu Hause. Wir wollen und müssen das Spiel gewinnen", sagte der DFB-Trainer einen Tag vor der Begegnung in Braunschweig (18 Uhr/ProSieben MAXX und im ntv.de-Liveticker). Im Hinspiel in Belfast hatte die deutsche U21 bis zur 79. Minute in Rückstand gelegen, ehe noch ein 2:1-Sieg gelang. "Wir wissen ganz genau, wie Nordirland auftreten wird - kompakt, sehr körperlich und mit langen Bällen. Wir wollen ihnen unser Spiel aufzwingen und zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind", sagte der 46-Jährige.

Di Salvo verriet zudem, dass gegen Nordirland Mio Backhaus von Werder Bremen im Tor stehen wird, im Topspiel vier Tage später bei Tabellenführer Griechenland kommt dann Dennis Seimen vom SC Paderborn zum Einsatz. "Wir haben zwei wichtige Spiele. Ich werde beiden ein Spiel geben", sagte er. Nordirland und Griechenland sind im Kampf um die Teilnahme an der EM 2027, bei der auch die Olympiatickets vergeben werden, die größten Rivalen der DFB-Auswahl. Die Griechen führen nach dem Sieg in Jena im Oktober (3:2) die Tabelle ohne Verlustpunkt an, Nordirland ist hinter Deutschland Dritter. Nur die Gruppensieger fahren sicher zur Endrunde in Serbien und Albanien.

DFB-Trainer legt sich auf Torhüter in EM-Quali fest
17:11 Uhr

Eis-König Malinin legt Mega-Comeback nach Olympia-Debakel hin

Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin hat knapp sechs Wochen nach seinem Olympia-Debakel ein eindrucksvolles Comeback auf der Wettkampfbühne gegeben. Bei der WM in Prag zeigte der 21-jährige US-Amerikaner ein leicht verändertes und fehlerfreies Kurzprogramm und legte so den Grundstein für den dritten Titelgewinn nach 2024 und 2025. Malinin kam auf einen persönlichen Bestwert von 111,29 Punkten und führt vor der Kür am Sonntag deutlich vor dem Franzosen Adam Siao Him Fa (101,85) und Alexander Selevko aus Estland (96,49). Der japanische Olympia-Zweite Yuma Kagiyama (93,80) liegt nach einem Sturz nur auf dem sechsten Platz. Der kasachische Überraschungs-Olympiasieger Michail Schaidorow ist bei der WM nicht am Start.

Der deutsche Meister Genrikh Gartung erreichte als 23. von 24 Läufern das Kür-Finale. Der 18 Jahre alte Vierfachspringer und WM-Debütant kam auf 73,20 Punkte, entscheidend war die gute Kombination aus Vierfach-Flip und Dreifach-Toeloop. "Meine Leistung war in Ordnung, aber nicht perfekt", sagte Gartung.

Eis-König Malinin legt Mega-Comeback nach Olympia-Debakel hin
16:40 Uhr

Kreuzbandriss im Test: Saison-Aus für Werder-Angreifer

Angreifer Keke Topp von Werder Bremen hat sich schwer am Knie verletzt und wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Der 22-Jährige zog sich im Training einen Riss des vorderen Kreuzbands im linken Knie zu, teilte der Fußball-Bundesligist nach einer MRT-Untersuchung des Offensivspielers mit. Laut Angaben des Portals "Deichstube" verletzte sich Topp während eines internen Testspiels gegen die U23 des Klubs. "Für uns, aber auch vor allem für Keke eine bittere Nachricht. Wir werden ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen, damit er so schnell wie möglich zurückkehrt", wurde Profifußball-Leiter Peter Niemeyer zitiert.

Für den Klub, der in dieser Saison große Probleme im Angriff hat, ist es ein Rückschlag im Abstiegskampf. Werder gehörte bislang zu den erfolglosesten Offensiven der Liga. Auch Topp musste zuletzt häufig Kritik einstecken. In 20 Partien erzielte er einen Treffer und gab nur eine Torvorlage.

Kreuzbandriss im Test: Saison-Aus für Werder-Angreifer
16:16 Uhr

Schwuler Bayern-Profi hätte Hoeneß' volle Solidarität

Als erster Trainer eines Profifußball-Klubs hat sich Christian Dobrick öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Ihm schwappte im Anschluss eine Welle der Unterstützung entgegen. Auch wenn der U19-Trainer von St. Pauli sagte, er mache es vor allem für sich selbst, um keinen "Eiertanz" mehr aufführen zu müssen - womöglich ist er ja doch so manchem im Geschäft ein Vorbild. Uli Hoeneß steht dem offen gegenüber, sagte er zu ntv/RTL.

"Ich sehe da überhaupt kein Problem drin und verstehe überhaupt nicht, dass es das ist, dass darüber überhaupt diskutiert wird", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern am Rande des KI-Festivals data:unplugged. Sollte sich ein Spieler des FC Bayern outen wollen, wäre das für ihn völlig in Ordnung. Mehr noch, er sichert demjenigen volle Solidarität zu: "Wenn er medial oder auch im Internet angegriffen würde, würden wir wie immer alle unsere Leute verteidigen. Das ist ja klar."

Schwuler Bayern-Profi hätte Hoeneß' volle Solidarität
15:39 Uhr

Nach folgenschwerem Sturz: Polizei ermittelt gegen Aktivisten

Nach dem durch einen Klimaaktivisten ausgelösten Sturz mehrerer Radprofis bei der 50. Auflage der Ronde von Brügge erwarten den Mann juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Westflandern hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Es geht um den Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung und der böswilligen Verkehrsbehinderung.

Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel in Brügge hatte sich der 48-Jährige am Mittwoch auf die mit Kopfsteinpflaster bedeckte Strecke gesetzt. Ein Foto zeigt, wie auf einem Shirt des Mannes "Kinder sterben durch die Klimakrise" steht. Der Mann sei zwar gerade noch rechtzeitig weggezogen worden. Dennoch stürzten mehrere Fahrer infolge des Vorfalls. Der Klimaaktivist wurde anschließend von der Polizei festgenommen. Für den kolumbianischen Profi Juan Molano war das Rennen nach dem Sturz beendet. 

Nach folgenschwerem Sturz: Polizei ermittelt gegen Aktivisten
14:46 Uhr

"Wird zweifellos episches Match": US-Rocker spielen vor Champions-League-Finale

Die US-Rockband The Killers wird im Vorfeld des Champions-League-Finales am 30. Mai in Budapest auftreten. Dies teilten die Europäische Fußball-Union (UEFA) und die Band selbst mit. "Es ist uns eine Ehre, die unglaublichen Teams und Spieler bei einem Spiel zu feiern, das zweifellos ein episches Match werden wird", hieß es in einem Statement der Künstler.

Beim Finale der Königsklasse 2025 in München hatte Linkin Park vor dem Anstoß für Stimmung gesorgt. Damals gewann Paris Saint-Germain seinen ersten Champions-League-Titel, in diesem Jahr hofft Bayern München auf den Triumph.

"Wird zweifellos episches Match": US-Rocker spielen vor Champions-League-Finale
14:07 Uhr

Skandalspiel kommt Benfica teuer zu stehen

Als Folge des Rassismus-Eklats um Vinícius Júnior hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) Strafen gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon ausgesprochen. Der Klub wurde wegen des "rassistischen und/oder diskriminierenden Verhaltens" zweier Fans zu einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt. Zudem droht die Teilsperrung einer Zuschauertribüne für eine Europacup-Begegnung - diese Sanktion wurde für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt.

Dazu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 33.000 Euro wegen weiterer Verfehlungen der Benfica-Fans (Werfen von Gegenständen, Benutzung eines Laserpointers). Assistenztrainer Pedro Luis Ferreira Machado wurde von der UEFA-Disziplinarkommission wegen unsportlichen Verhaltens für ein Spiel gesperrt.

Zuvor hatte schon Benfica selbst eine Untersuchung gegen die beiden Anhänger eingeleitet. Die Fans sind auf einem Video zu sehen, wie sie während des Playoff-Spiels in der Champions League gegen Real Madrid (0:1) mit Affen-Gesten in Richtung von Vinícius negativ auffallen.

Die Partie war insgesamt von Rassismus-Vorwürfen überschattet worden und musste unterbrochen werden. Real-Spieler unterstellten Benfica-Profi Gianluca Prestianni, Vinícius nach dessen Tor als "Affen" bezeichnet zu haben. Bei dem Wortgefecht hielt sich der Argentinier das Trikot vor den Mund. Die UEFA sperrte Prestianni daraufhin vorläufig. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Skandalspiel kommt Benfica teuer zu stehen
13:02 Uhr

Matthäus überrascht: Das ist mein Wunsch-Sturm für Deutschland

Der Countdown zum Länderspiel Schweiz-Deutschland läuft und die Aufstellung der Nationalelf wird mit Spannung erwartet. RTL-Experte Lothar Matthäus erzählt, welche Entscheidungen er für den deutschen Sturm treffen würde, wenn er in den Schuhen von Nagelsmann stecken würde.

Matthäus überrascht: Das ist mein Wunsch-Sturm für Deutschland
12:12 Uhr

Am Ende mischen sogar Schiris mit: Massenschlägerei bricht bei Playoff-Spiel aus

Die Adler Mannheim machen mit den Fischtown Pinguins zum Start der Playoff-Serie kurzen Prozess, der Ex-Meister siegt deutlich. Doch zum Ende des Spiels erkämpfen die Gäste doch noch ein Unentschieden - mit den Fäusten.

Am Ende mischen sogar Schiris mit: Massenschlägerei bricht bei Playoff-Spiel aus
11:34 Uhr

Regel wird verändert: Formel 1 beugt sich Wut der Piloten

Der Automobil-Weltverband FIA hat auf die Kritik der Formel-1-Piloten am Qualifying mit den neuen Hybridmotoren reagiert und Änderungen an den Energiesparregeln vorgenommen. Wie der Dachverband vor dem Großen Preis von Japan (Sonntag, 7 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bekannt gab, einigten sich alle Antriebshersteller einstimmig darauf, die maximal zulässige Energieaufladung für das Qualifying geringfügig zu reduzieren. Durch diese Maßnahme soll die Bedeutung des Verbrenners im Verhältnis zum Elektromotor wieder ein wenig ansteigen. Die Piloten können über die gesamte Runde hinweg mehr ans Limit und müssen weniger oft vom Gas gehen, um auf diese Weise die Batterie maximal zu laden.

Durch die Regeländerung dürfen die Fahrer in einer Qualifikationsrunde nur noch acht statt wie bisher neun Megajoule zurückgewinnen. "Der Wechsel auf acht Megajoule hilft wahrscheinlich ein klein wenig, aber die Grundlagen bleiben dieselben, daher muss man auch weiterhin vorsichtig mit dem Gasgeben sein", sagte der viermalige Weltmeister Max Verstappen: "Das ist natürlich ganz anders als früher."

Der Red-Bull-Pilot zählt zu den lautesten Kritikern an der neuen Formel 1, die sich "ganz anders als letztes Jahr" anfühle. "Das ist die Realität, in der wir uns derzeit befinden, und das muss man im Moment einfach akzeptieren", sagte Verstappen: "Für dieses Jahr kann man ohnehin nicht mehr viel tun. Ich hoffe, dass es für nächstes Jahr größere Änderungen geben wird."

Regel wird verändert: Formel 1 beugt sich Wut der Piloten
10:48 Uhr

Heftiger Sturz überschattet Saisonfinale der Skispringer

Das Saisonfinale der Skispringer in Planica ist mit einem Schreckmoment gestartet: Ein slowenischer Lokalmatador stürzte beim Einfliegen am Mittwoch heftig. Der 21 Jahre alte Nik Heberle verlor nach dem Absprung die Kontrolle über seinen Flug, prallte auf den Aufsprunghügel und überschlug sich in Richtung Auslauf mehrfach. Sofort kümmerte sich medizinisches Personal um den Youngster, er musste mit einem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Das Einfliegen wurde nach dem Vorfall für 15 Minuten unterbrochen. Heberle wurde ins Krankenhaus von Jesenice eingeliefert. Dort unterzog er sich unter anderem einer Computertomographie des Kopfes und der Wirbelsäule.

Wenig später gab der slowenische Ski-Verband leichte Entwarnung. "Er hat keine schweren Verletzungen und wird bis Donnerstag im Krankenhaus unter Beobachtung bleiben", hieß es in dem Statement. Heberle sei nach seinem Sturz bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen.

Heftiger Sturz überschattet Saisonfinale der Skispringer
10:02 Uhr

Formel-1-Eklat: Verstappen schmeißt Journalisten raus

Max Verstappen schritt sofort ein. "Eine Sekunde. Ich sage nichts, bevor er gegangen ist", sagte der niederländische Formel-1-Star zu Beginn einer Medienrunde in Suzuka - und meinte damit den Journalisten Giles Richards vom britischen "Guardian". "Ich? Ernsthaft?", antwortete dieser völlig überrascht: "Wegen der Frage, die ich dir in Abu Dhabi gestellt habe? Wegen Spanien?" Doch der Red-Bull-Pilot blieb knallhart: "Geh raus."

Beim Saisonfinale in Abu Dhabi hatte Richards Verstappen gefragt, ob dieser eine Aktion gegen Mercedes-Pilot George Russell beim Grand Prix in Barcelona bereuen würde, die Monate zurücklag .Nach einem Zusammenstoß war der Niederländer damals von seinem Renningenieur gebeten worden, die Position zurückzugeben, da er im Duell abgekürzt hatte. Das gefiel dem viermaligen Weltmeister gar nicht. Zwar ließ er Russell vorbei, krachte dann aber kurz darauf in dessen Auto hinein. Verstappen kassierte eine Zehn-Sekunden-Strafe, fiel von Rang fünf auf den zehnten Platz zurück - und verlor damit neun wichtige Punkte im Titelrennen gegenüber dem späteren Weltmeister Lando Norris.

Nachdem Richards den Raum verlassen hatte, stand Verstappen dann Rede und Antwort: "Jetzt können wir anfangen."

Formel-1-Eklat: Verstappen schmeißt Journalisten raus
08:49 Uhr

Gerüchte um Alphonso-Davies-Hammer beim FC Bayern

Die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Alphonso Davies vom FC Bayern im Sommer werden lauter. Nachdem es zuletzt bei "Bild" bereits hieß, der 25-Jährige sei ein Verkaufskandidat, legt die "Abendzeitung" nun nach. Demnach sucht der FC Bayern auf der Außenverteidigerposition nach Verstärkungen - ein Indiz dafür, dass mit Davies nicht mehr unbedingt geplant wird? Fakt ist, dass der Kanadier einer der Top-Verdiener im Kader ist - und zuletzt extrem verletzungsanfällig war. Einen konkreten Interessenten soll es dennoch bereits geben: Manchester United.

Gerüchte um Alphonso-Davies-Hammer beim FC Bayern
08:13 Uhr

Fataler Sturz: Evenepoel knallt in "ziemlich großes Loch"

Er liegt lange auf Sieg-Kurs und stürzt wenige Meter vor dem Ziel dramatisch. Remco Evenepoel erklärt seinen Sturz auf der 3. Etappe der Katalonien-Rundfahrt.

Der Belgier vom Rennstall Red-Bull-Bora-hansgrohe lag nach einer überraschenden Attacke lange mit dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Vingegaard an der Spitze, kam vor einem Kreisverkehr wenige hundert Meter vor dem Ziel aber zu Fall und musste alle Siegchancen begraben. "Ich wollte in den Unterlenker gehen und genau in dem Moment bin ich in ein ziemlich großes Loch gefahren. Ich habe es einfach nicht gesehen. Es war auch nicht wirklich gut erkennbar auf der Straße, keine Markierung oder Ähnliches. Deshalb habe ich es übersehen und dabei die Kontrolle über den Lenker verloren", sagte er über den Sturz. 

Der 26-Jährige erklärte, es sei nichts gebrochen, den Ellenbogen habe es aber "ziemlich erwischt". Man werde sehen müssen, "was geht und was nicht". 

Fataler Sturz: Evenepoel knallt in "ziemlich großes Loch"
07:53 Uhr

FC Barcelona verpasst Real-Frauen eine gewaltige CL-Abreibung

Die Fußballerinnen des FC Barcelona haben das Tor zum Halbfinale der Champions League weit aufgestoßen. Bei Real Madrid um Ex-Nationalspielerin Sara Däbritz gewann der Vorjahresfinalist und Topfavorit das Hinspiel des Clásico-Viertelfinales mit 6:2 (3:1) und kann das Rückspiel am 2. April (18.45 Uhr/Disney+) im Camp Nou mit viel Rückenwind angehen.

Die ehemalige Wolfsburgerin Ewa Pajor (6.) ließ Barcelona in einer unterhaltsamen Partie frühzeitig jubeln, Esmee Brugts (13.) legte beim Traumstart wenig später per Kopf nach. Linda Caicedo (30.) brachte die Gastgeberinnen zwar wieder heran, doch postwendend schlug die spanische Weltmeisterin Irene Paredes (32.) nach einer Ecke zurück. Im zweiten Durchgang erhöhten Pajor (57.) mit ihrem zweiten Treffer sowie Vicky Lopez (64.). Abermals Caicedo (66.) verkürzte für Madrid, ehe Barca-Kapitänin Alexia Putellas (89.) den Endstand per Foulelfmeter erzielte. Den Halbfinalgegner ermitteln Manchester United und Bayern München.

FC Barcelona verpasst Real-Frauen eine gewaltige CL-Abreibung
07:24 Uhr

Ex-Bundestrainer Sturm reüssiert mit den Bruins

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat mit den Boston Bruins den nächsten wichtigen Sieg im Kampf um die NHL-Playoffs gefeiert. Der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger gewann einen Krimi bei den Buffalo Sabres mit 4:3 nach Verlängerung.

Den entscheidenden Treffer markierte Pavel Zacha nach 38 Sekunden der Overtime, Nationalspieler Lukas Reichel blieb für Boston ohne Torbeteiligung. Im Playoff-Rennen der Eastern Conference haben die Bruins nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen nun 88 Punkte auf dem Konto - und als Spitzenreiter des Wildcard-Rankings drei Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz. 

Selbst eine direkte Qualifikation über einen der der drei ersten Plätze in der Atlantic Division ist als viertbestes Team noch möglich. Die Montreal Canadiens liegen punktgleich auf dem dritten Platz, haben allerdings noch zwei Spiele in der Hinterhand.

Ex-Bundestrainer Sturm reüssiert mit den Bruins
06:51 Uhr

Mario Götze hat Zukunftsentscheidung offenbar getroffen

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mario Götze steht nach Informationen des "Kicker" vor einer Verlängerung seines Vertrages bei Eintracht Frankfurt. Demnach soll der WM-Final-Torschütze einen neuen Einjahresvertrag mit einer Option auf eine weitere Saison bekommen. Götzes aktueller Vertrag läuft im Sommer aus. "Mario kann jungen Spielern Halt geben, ihnen auf und neben dem Platz zur Seite stehen. Er hat die Qualität, den letzten Ball zu spielen und Ruhe ins Spiel zu bringen", sagte Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche nach Angaben des "Kicker".

Götze steht seit 2022 bei der Eintracht unter Vertrag, in dieser Saison kommt er nur unregelmäßig zum Einsatz. Auch bedingt durch Verletzungen stand er in der Bundesliga 18 Mal auf dem Platz, dazu kommen sieben Einsätze in der Champions League und einer im DFB-Pokal. In den drei vergangenen Spielen Frankfurts kam Götze nicht zum Einsatz, beim 1:2 gegen den FSV Mainz 05 stand er nicht im Kader.

Mario Götze hat Zukunftsentscheidung offenbar getroffen
06:02 Uhr

Mega-Aufgabe für Formel-1-Fahrer: Monumentaler Streckenabschnitt fertig

Eine der steilsten Kurven der Formel 1 steht schon bald in Madrid. La Monumental nennt sich der Abschnitt des neuen Stadtkurses, auf dem am 13. September erstmals der Große Preis von Spanien stattfindet. Die Asphaltierung der Kurve wurde in dieser Woche abgeschlossen, es sei die "größte technische Herausforderung" beim Bau der Strecke gewesen, teilte die Königsklasse mit.

Mit 550 Metern wird es die längste Kurve im Kalender sein, etwa sechs Sekunden werden die Fahrer pro Runde in dem steilen Abschnitt verbringen. Auch die Überhöhung ist besonders: 13,5 Grad beträgt die Neigung, die steilste Kurve der Formel 1 im niederländischen Zandvoort weist eine Neigung von 19 Grad auf. Derartige Abschnitte sind eine Seltenheit in der Formel 1, und auch die legendären Oval-Kurven im Motor Speedway von Indianapolis sind weniger steil.

Die Madring getaufte Strecke in Spaniens Hauptstadt ist der neueste Zuwachs für die Rennserie, die in den vergangenen Jahren die Anzahl an Stadtkursen im Kalender deutlich erhöht hat: 8 der 22 Rennen in diesem Jahr steigen auf komplett oder teilweise öffentlichen Straßen. Der neue Kurs liegt im Nordosten der Stadt auf dem Messegelände Feria de Madrid. Er verdrängt das Rennen in Barcelona, das als Großer Preis von Katalonien ab dieser Saison nur noch jedes zweite Jahr ausgetragen wird.

Mega-Aufgabe für Formel-1-Fahrer: Monumentaler Streckenabschnitt fertig
05:17 Uhr

Kylian Mbappe dementiert unfassbare Vorwürfe gegen Reals Ärzte

Fußball-Superstar Kylian Mbappé hat Berichte über einen peinlichen Fehler der Ärzte von Real Madrid dementiert. "Die Information, dass das falsche Knie untersucht worden ist, ist nicht wahr", sagte der Franzose in den USA bei einer Pressekonferenz der Nationalmannschaft vor dem Testspiel gegen Brasilien. Spanische und französische Medien hatten zuvor berichtet, die Ärzte des spanischen Fußball-Rekordmeisters sollen den an Schmerzen leidenden Starstürmer im Dezember am falschen Knie untersucht haben. Die Zeitung "El País" und das Fachblatt "Marca" schrieben, sie hätten die Enthüllung des französischen Senders "RMC Sport" zweifelsfrei bestätigt.

Mbappé sagte, womöglich trage er eine Mitschuld an den falschen Behauptungen, "denn wenn du nicht kommunizierst, was dir fehlt und was Sache ist, dann lässt das die Tür offen für Interpretationen und jeder versucht, die Lücken zu füllen", sagte der 27 Jahre alte Offensivspieler.

Kylian Mbappe dementiert unfassbare Vorwürfe gegen Reals Ärzte