Heftiger Sturz auf Flugschanze: Große Sorgen um Andrea Campregher
Große Sorgen um den italienischen Skispringer Andrea Campregher: Der 24-Jährige stürzte auf der riesigen Skiflug-Schanze im norwegischen Vikersund schwer. Angetreten war der im vergangenen Jahr zurückgetretene Italiener zuvor zu zwei Test-Sprüngen.
Campregher verlor direkt nach dem Absprung die Kontrolle, drehte sich in der Luft um seine eigene Körperachse und schlug hart mit seiner linken Schulter auf dem Hang auf. Durch die Wucht des Aufpralls drehte er sich mehrfach unkontrolliert und rutschte bis in den Auslaufbereich, wo er zunächst regungslos liegen blieb. Einer seiner Skier bohrte sich bei dem Unfall sogar in den Hang. Anschließend wurde der Italiener direkt in das Krankenhaus in Drammen gebracht. Nach ersten Informationen war er zu diesem Zeitpunkt wieder bei Bewusstsein.
Schon bei seinem ersten Sprung des Tages hatte Campregher großes Glück, dass es nicht zum Sturz kam. Auch hier verlor er unmittelbar nach dem Absprung die Kontrolle. Nur mit Mühe und Not konnte er sich irgendwie in der Luft halten und seinen Sprung ohne Sturz vorzeitig abbrechen.
Meisterschütze des Biathlons beendet seine Karriere
Der österreichische Biathlet Simon Eder wird 23 Jahre nach seinem Weltcup-Debüt seine Karriere beenden. Der 43-Jährige verkündete seinen Abschied beim Saisonfinale im norwegischen Oslo, nach über 550 Karriererennen werden die Wettkämpfe am berühmten Holmenkollen seine letzten sein. Damit verliert der Österreichische Skiverband nur einen Tag nach dem Rücktritt von Lisa Hauser auch sein zweites langjähriges Aushängeschild. Eder, der im Weltcup vor allem für seine hervorragenden Schießleistungen bekannt ist, feierte in seiner langen Laufbahn drei Siege und 20 Podestplatzierungen in Einzelrennen.
Er könne sich "definitiv nichts vorwerfen. Mein Kopf ist sicher noch auf die gewisse Art und Weise willig, aber so eine lange Karriere hinterlässt körperlich einfach Spuren", sagte Eder. "Ich habe jetzt fast alles, was der Biathlonsport zu bieten hat, gesehen beziehungsweise erlebt."
Bereits 2003 gab Eder als Junioren-Weltmeister in Ruhpolding sein Debüt im Weltcup, auf den großen Durchbruch musste der Salzburger aber bis zur Saison 2008/09 warten. Zudem sicherte sich Eder zwei olympische Silbermedaillen im Team sowie fünf Medaillen bei Weltmeisterschaften. "Bis zum heutigen Tag hatte meine Karriere immer Höhen und Tiefen, aber genau das hat die Erfolge umso schöner gemacht", resümierte Eder.
RB Leipzig kämpft im brisanten Plastico um seine Saison
Auf dieses Titelrennen waren die Red-Bull-Bosse um Jürgen Klopp sicher keinesfalls scharf, ein paar Hoffenheim-Fans zwangen es ihnen aber auf. "Wir wollen auf den Thron zurück", prangte auf einem Banner am vergangenen Spieltag in ihrer Kurve. Gemeint war der zweifelhafte Titel des "meistgehassten Vereins" Deutschlands, adressiert an RB Leipzig. Ein Thron, den die Leipziger wohl ohne Zögern räumen würden, könnten sie dafür den Champions-League-Platz der Hoffenheimer haben.
Denn das ist das erklärte Saisonziel, das zunehmend wackelt. Schon im Februar schlug Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff Alarm: "Ich spreche es heute mal aus: Ich will mit der Mannschaft in die Champions League." Und auch RB-Trainer Ole Werner bestätigte diesen Eindruck: "Champions League oder auch Platz drei ist das, was wir wollen, worauf wir den Blick haben." Aktuell trennen RB drei Punkte von den Königsklassen-Plätzen, am Wochenende könnte der Rückstand im Worst Case auf sechs Zähler anwachsen.
Uli Hoeneß macht Eintracht Frankfurt eine klare Ansage
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß rät Eintracht Frankfurt, Spieler nicht so schnell zu verkaufen. "Ich persönlich bin kein großer Freund vom Verkauf von guten Spielern. Ich sage immer beim FC Bayern: Wir sind ein Käuferverein und kein Verkäuferverein", äußerte Hoeneß auf einer Veranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt.
Richtung Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann sagte Hoeneß: "Und das wird Axel Hellmann auch noch begreifen, dass man auf die Dauer eben bei jedem Verkauf auch Substanz verliert. Es ist schön, wenn man mal 50, 60 Millionen kriegt, aber was ist die Konsequenz?".
Es sei notwendig, für die großen Stars viel Geld auszugeben. "Die müssen auch richtig Geld verdienen", erklärte Hoeneß und nannte das Beispiel Harry Kane. Der englische Stürmer kostete den Bayern 2023 angeblich nicht mehr als 100 Millionen Euro. "Heute würde ich ihn für 150 Millionen kaufen. Weil der ist ein Traum für Bayern München. Weltweit ein Aushängeschild. Ein guter Charakter, ein Vorbild für unsere Jugend. Der nimmt die in den Arm. Der sagt denen, wie sie den Ball schießen müssen.
Cade Cunninghams Lungenflügel kollabiert
Nach dem Kollaps eines Lungenflügels müssen die Detroit Pistons aus der Basketball-Profiliga NBA vorerst auf ihren Topscorer Cade Cunningham verzichten. Mindestens zwei Wochen wird der 24-Jährige ausfallen, wie die Pistons am Donnerstag bekannt gaben. "Nach weiteren Untersuchungen wurde bei Pistons-Guard Cade Cunningham ein Pneumothorax des linken Lungenflügels diagnostiziert", hieß es in der Mitteilung des Tabellenführers der Eastern Conference: "Er wird in zwei Wochen erneut untersucht."
Cunningham, der somit mindestens acht Spiele verpasst, hatte am Dienstag beim 130:117 in Washington nach einem Zusammenprall mit Wizards-Guard Tre Johnson im ersten Viertel nicht weiterspielen können. Zunächst gaben die Pistons Rückenkrämpfe als Begründung an.
FC Bayern holt Top-Talent per kuriosem Transfer zurück
U21-Nationalspieler Noel Aseko steht ab Sommer erst einmal wieder bei Bayern München unter Vertrag. Die im Januar 2025 gestartete und auf anderthalb Jahre ausgelegte Leihe zu Hannover 96 endet zum Ende der aktuellen Saison, weil die Bayern von einer im Leihgeschäft fixierten Rückkaufoption Gebrauch machten. Zuvor hatte der Fußball-Zweitligist für den Mittelfeldspieler eine ebenfalls festgeschriebene Kaufoption gezogen, die durch den Schritt der Bayern aber keine Wirkung hat. Immerhin macht Hannover einen finanziellen Gewinn.
"Noel hat sportlich wie menschlich bei uns eine gute Entwicklung genommen", sagte 96-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. "Die Formalien sind jetzt geklärt. Wir bleiben sowohl mit dem Spieler als auch mit dem FC Bayern weiter ergebnisoffen im Austausch", sagte Schmadtke.
Gut möglich also, dass Aseko auch in der kommenden Saison für die Niedersachsen spielt, wenn sich beide Clubs erneut auf einen Transfer des 20-Jährigen einigen. Zumal die Konkurrenz im Münchner Mittelfeld riesig ist. Sein Vertrag in München läuft nun bis zum 30. Juni 2028. In der bisherigen Saison kam Aseko 25 Mal für Hannover zum Einsatz. Dabei gelangen ihm drei Treffer und fünf Vorlagen.
DFB-Team bekommt ungewöhnliches Auswärtstrikot für WM
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Ausrüster Adidas haben das neue Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2026 präsentiert. Die tiefblaue Grundfarbe soll dabei an die historischen Trainingsoberteile der DFB-Elf erinnern, das Design greift die gestalterische Linie des Heimtrikots auf. Die diagonalen Zackenstreifen erscheinen als durchgehendes Zickzack-Muster über das gesamte Trikot und sind von klassischen Gestaltungselementen früherer Adidas-Schuhkartons inspiriert.
"Ein Deutschland-Trikot in dieser Farbe finde ich ungewöhnlich – aber richtig gut", sagte Nationalspieler Florian Wirtz: "Ich freue mich sehr darauf, schon bald darin zu spielen." Erstmals wird das DFB-Team beim Länderspiel in Basel am 27. März gegen die Schweiz in den Trikots auflaufen. Künftig werden sie auch von den männlichen U-Nationalmannschaften getragen.