Entschuldigung war nur AnfangOrbans Lügenpresse bricht in sich zusammenIn ungarischen Fernsehsendern rollen die Köpfe, die Günstlinge von Ex-Premier Orban müssen gehen. Besiegelt wird der Neuanfang mit einer öffentlichen Entschuldigung für all die Lügen während Orbans Amtszeit. Doch der Wandel reicht weiter – bis hinein in die Finanzströme von Fidesz.09.07.2026Von Lea Verstl
"Es tut uns leid"Ungarns staatlicher Rundfunk entschuldigt sich für Lügen unter OrbanIn seiner 16-jährigen Regierungszeit baut Ungarns früherer Ministerpräsident Orban den staatlichen Rundfunk zu seinem Sprachrohr um. Nach seiner Abwahl ist damit offenbar Schluss. Der staatliche Rundfunk entschuldigt sich für seine Berichterstattung.08.07.2026
Operation "Reinigendes Feuer"Magyar will "Orbans Marionetten" aus dem Amt jagen und neue VerfassungWegen der mutmaßlichen Korruption in Ungarn hält die EU einen Teil der Fördergelder für das Land zurück. Nun will der neue Ministerpräsident Magyar den Staatsapparat komplett ummodeln. Im Visier hat er vor allem die alten Seilschaften seines Vorgängers. 22.06.2026
Wähler für europäische PolitikExperten: Putins Einfluss auf Wahlen in Europa sinkt deutlichIn Armenien und Ungarn entscheiden sich Wählerinnen und Wähler in den vergangenen Monaten für proeuropäische Regierungen. Für Putin ist das ein Rückschlag, denn seine Desinfomationskampagnen scheinen nicht die gewünschte Wirkung zu haben.17.06.2026
Dauer, Fallstricke, AbzweigungenEU startet Beitrittsprozess mit Ukraine - was heißt das?Zwei lange Jahre blockierte Ungarn die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Dann wählte das Land im April eine neue Regierung und zwei Monate später starten die Gespräche mit der Ukraine und Moldau. Die beiden Länder hoffen auf eine baldige Aufnahme. 15.06.2026
"Marionetten müssen abtreten"Magyar will Staatsapparat von Orban-Loyalisten säubernBei der Parlamentswahl erzielt Péter Magyar mit seiner Partei Tisza im April in Ungarn eine verfassungsändernde Mehrheit. Damit drängt er Ministerpräsident Victor Orbán nach 16 Jahren aus dem Amt. Nun will der neue Regierungschef auch mit den alten Seilschaften aufräumen. 04.06.2026
Einigung über MinderheitenrechteEU-Beitrittsprozess der Ukraine kommt voran - Ungarn zieht Veto zurückIn der Ukraine gibt es eine ungarische Minderheit von Zehntausenden Menschen. Der Umgang mit ihnen ist lange Zeit ein Streitthema zwischen beiden Staaten. Nun stehen die Zeichen auf Versöhnung - das hat auch in Brüssel Auswirkungen.03.06.2026
Bei Treffen mit MerzMagyar wütet gegen seinen Staatspräsidenten - und will Einigung mit SelenskyjIn Berlin macht Ungarns Regierungschef Peter Magyar erneut deutlich, was er von seinem Staatspräsidenten Tamas Sulyok hält - nämlich gar nichts. Darüber hinaus zeigt sich der Tisza-Politiker zuversichtlich in Bezug auf ein Streitthema mit der Ukraine. Bald könnte es ein Treffen mit Staatschef Wolodymyr Selenskyj geben.02.06.2026
"Auf dem richtigen Weg"EU gibt mehr als 16 Milliarden Euro für Ungarn freiWegen der Politik von Ex-Regierungschef Viktor Orban blockiert Brüssel die Auszahlung eines hohen Milliardenbetrags an Ungarn. Mit dem neuen Ministerpräsidenten in Budapest kommt eine neue Dynamik in die Beziehungen zur EU. Ein Teil der Gelder wird freigegeben.29.05.2026
Magyar verlängert Orban-GesetzUngarn und EU droht der erste HandelskonfliktUngarns neuer Ministerpräsident Magyar verspricht eine konstruktive Zusammenarbeit mit der EU. Wegen des hohen Haushaltsdefizits lässt die neue Regierung jedoch ein Gesetz von Orban bestehen, das ausländische Einzelhändler belastet. Es drohen Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof.24.05.2026
"Konstruktives Mitglied"Magyar macht in Österreich große Hoffnungen auf Ungarns EU-Kurswechsel Die Erwartungen in der EU sind groß, dass mit dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar bessere Zeiten anbrechen. Bei seinem Antrittsbesuch in Österreich macht er Hoffnungen, dass es genau so kommt. Gegen seinen Vorgänger erhebt er erneut schwere Vorwürfe. 21.05.2026