Befreier und AggressorWie umgehen mit Russlands Weltkriegsgedenken?Der russische Botschafter will es wieder tun. Nach dem Gedenken an die Schlacht um die Seelower Höhen will Sergej Netschajew auch am "Elbe Day" teilnehmen. Dabei verteidigt er vehement den Überfall auf die Ukraine. Für die Veranstalter ist es ein Dilemma.25.04.2025Von Markus Lippold
Nächster umstrittener BesuchRussischer Botschafter kündigt sich zum Elbe Day anDass der russische Botschafter am Weltkriegsgedenken auf den Seelower Höhen teilnimmt, sorgt für eine heftige Kontroverse. Am kommenden Freitag könnte es im sächsischen Torgau wieder passieren: Sergej Netschajew will bei der nächsten Veranstaltung erscheinen und fragt sogar das Rederecht an.24.04.2025
Die Schlacht um Bautzen 1945Der letzte Wehrmacht-Sieg entpuppt sich als sinnloser OpfergangFrühjahr 1945: Das Deutsche Reich steht kurz vor dem Zusammenbruch. Während die Schlacht um Berlin tobt, erleidet die Rote Armee eine unerwartete Niederlage. Bei Bautzen feiert die Wehrmacht einen letzten grausamen Triumph. Mehr als 17.000 Menschen müssen dafür sterben.21.04.2025Von Janis Peitsch
Jahrestag des Weltkriegs-EndesBundestag schließt Botschafter Russlands von Gedenken ausBei einer Gedenkveranstaltung auf den Seelower Höhen nimmt der russische Botschafter teil. Sein ukrainischer Amtskollege kritisiert die ausgebliebene Ausladung scharf. Damit der Kreml das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg nicht instrumentalisiert, soll am 8. Mai anders verfahren werden.17.04.2025
Schlacht auf den Seelower HöhenUmstrittener Besuch: Russischer Botschafter gedenkt der WeltkriegstotenIm Zweiten Weltkrieg ist es das blutigste Gefecht auf deutschem Boden: die Schlacht auf den Seelower Höhen vor 80 Jahren. Doch das Gedenken wird vom erbarmungslosen russischen Eroberungskrieg in der Ukraine überschattet. Der russische Botschaft nimmt teil - ohne Einladung.16.04.2025
Vize-Chefin des GeheimdienstesRanghöchste Mossad-Agentin stirbt mit 88 JahrenWeil sie Deutsch konnte, warb der Mossad Alisa Magen schon als junge Frau an. Ihre Sprachkenntnisse waren hilfreich bei der Jagd nach Nazi-Verbrechern. Danach machte Magen Karriere, wie keine Frau vor ihr. Nun ist sie mit 88 Jahren gestorben.14.04.2025
Westlich kontrollierte ZonenUS-Sondergesandter will die Ukraine absichern "wie Berlin"Für den Fall einer Waffenruhe in der Ukraine macht der US-Beauftrage Kellogg einen Vorschlag, der von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg inspiriert ist. Ähnlich wie in Berlin könnten dort Zonen entstehen, kontrolliert von ausländischen Truppen. Eine Aufteilung des Landes sei das aber nicht. 12.04.2025
Das Massaker von CelleIm Untergang mordeten die Deutschen weiterEndphaseverbrechen werden nationalsozialistische Gräueltaten kurz vor Kriegsende genannt. Täter sind nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilisten, ja selbst Jugendliche. Ein Beispiel ist das Massaker von Celle vor 80 Jahren. Dabei werden erbarmungslos geflohene KZ-Häftlinge gejagt.08.04.2025Von Markus Lippold
"Die Amokläufer des Rassenwahns"Erinnerungen aus Auschwitz - "Knochenmänner" und ihre PeinigerAuch 80 Jahre nach Kriegsende erscheinen Bücher erstmals auf Deutsch, die bisher hierzulande nahezu unbekannt waren. Wie jetzt das von József Debreczeni. Wer die 250 Seiten des ungarischen Juden liest, braucht starke Nerven: Dieses Grauen muss man erst einmal aushalten.06.04.2025Von Thomas Schmoll
Betty Webb von Bletchley ParkLetzte Knackerin der Nazi-Codes mit 101 Jahren gestorbenBekannten erzählte Charlotte "Betty" Webb sie sei Sekretärin. Stattdessen arbeitete sie für den britischen Geheimdienst daran, die verschlüsselten Codes der Nazis zu knacken. Jetzt ist die Veteranin im Alter von 101 Jahren gestorben. 01.04.2025