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Kritik an RentensystemAbschläge bei Frühverrentung belasten laut Bundesbank Rentenkasse stark

17.06.2025, 16:26 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesbank hat die Abschläge der gesetzlichen Rente bei vorzeitigem Ruhestand als zu niedrig bezeichnet. "Sie machen dadurch einen vorgezogenen Rentenzugang für Versicherte attraktiver" und verursachten "finanzielle Lasten" für die gesetzliche Rentenversicherung, heißt es im am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Darin heißt es weiter, es sei sinnvoll, das gesetzliche Rentenalter und die Altersgrenze für den frühestmöglichen Rentenbeginn an die Lebenserwartung zu koppeln und die vorgezogene abschlagsfreie Rente abzuschaffen.

Derzeit fallen bei einem vorzeitigen Rentenbeginn für langjährig Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren Abschläge von 0,3 Prozent pro Monat an. Diese Regelung sei seit 1992 unverändert, betonen die Autorinnen und Autoren des Monatsberichts. Dabei sei die Lebenserwartung in der gleichen Zeit um gut drei Jahre gestiegen, das Renteneintrittsalter dagegen nur um etwa ein Jahr.

Für Beschäftigte mit Versicherungszeiten von mindestens 45 Jahren ist derzeit zudem ein vorzeitiger Renteneintritt ohne Abschläge möglich. Die Altersgrenze dafür liegt ab dem Geburtsjahrgang 1964 bei 65 Jahren, für Geburtsjahrgänge davor etwas früher. Die Bundesbank schlägt vor, diese Möglichkeit des vorgezogenen Ruhestands abzuschaffen.

Quelle: ntv.de, AFP

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