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Sinkende SchutzquotenAnerkennungsquote für Asylsuchende aus Russland sinkt zuletzt weiter

19.01.2026, 09:25 Uhr
Thueringen-verzeichnet-deutlich-weniger-Erstantraege-von-Asylsuchenden-Symbolfoto

Die Anerkennungsquote bei Asylsuchenden aus Russland ist zuletzt weiter gesunken.

Die so genannte bereinigte Schutzquote ging in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 auf 6,8 Prozent zurück, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Montag unter Berufung auf die Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag berichtete. 2024 hatte die Quote demnach bei 10,2 Prozent gelegen, 2023 bei 29 Prozent.

Die bereinigte Schutzquote bezieht sich demnach auf alle anerkannten Asylanträge russischer Staatsangehöriger, wobei formelle Ablehnungen und sogenannte Dublin-Verfahren nicht berücksichtigt werden.

Auch die Zahl der Antragssteller sank dem Bericht zufolge von 5625 im Jahr 2024 auf 3640 zwischen Januar und November 2025. 2023 hatten 9028 Menschen aus Russland Asyl beantragt. Etwa 60 bis 70 Prozent der Antragstellen kamen dabei jeweils aus Tschetschenien, einer Teilrepublik Russlands.

Quelle: ntv.de, AFP

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