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Neue Eurostat-ZahlenArbeitslosigkeit in der Euro-Zone sinkt im April trotz schwacher Konjunktur

01.06.2026, 12:28 Uhr
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Trotz mauer Konjunktur und neuer Belastungen durch den Iran-Krieg ist die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone im April gesunken.

11,075 Millionen Menschen waren ohne Arbeit und damit 84.000 weniger als im März, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Erwerbslosen jedoch um 45.000. Die Arbeitslosenquote verharrte nach der Berechnungsmethode der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bei 6,3 Prozent.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Euro-Ländern blieben groß. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichneten Finnland mit 10,6 Prozent, Spanien mit 10,3 Prozent und Griechenland mit 9,5 Prozent. Die niedrigsten Werte meldeten Zypern mit 3,2 Prozent, Malta mit 3,6 Prozent und Deutschland mit 3,8 Prozent nach ILO-Standard.

Die Währungsunion ist konjunkturell schwach ins Jahr gestartet. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal nur um 0,1 Prozent. Der Iran-Krieg hat die Preise für Kraftstoffe nach oben getrieben, was an der Kaufkraft der Verbraucher nagt und viele Unternehmen belastet.

Quelle: ntv.de, rts

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