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140 Millionen mehr als 2013Arbeitszeitkonten in Deutschland enthalten Rekordwert von 473 Millionen Stunden

08.07.2025, 12:07 Uhr
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Arbeitszeitkonten spielen eine immer größere Rolle im Berufsleben. (Archivbild) (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Die Zahl der auf Arbeitszeitkonten angesparten Stunden hat in Deutschland ein Rekordniveau erreicht. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) belief sich das Guthaben auf Gleitzeit- und Kurzzeitkonten im vierten Quartal 2023 auf rund 473 Millionen Stunden – rund 140 Millionen mehr als noch 2013.

Damit legte das IAB erstmals gesamtwirtschaftlich repräsentative Daten zu Arbeitszeitkonten von Beschäftigten in Deutschland vor. Den Berechnungen zufolge entspricht das Zeitguthaben einer geschätzten Nettolohnsumme von rund 9,45 Milliarden Euro sowie etwa 0,9 Prozent des gesamten Jahresarbeitsvolumens.

"Alle Beschäftigten mit einem Kurzzeitkonto könnten fast sechs Tage freinehmen, dann wären die gesamten Stundenbestände abgebaut", sagte Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB.

Die Nutzung von Arbeitszeitkonten hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. Während 2013 lediglich 15 Prozent der Betriebe Kurzzeitkonten anboten, waren es 2023 bereits 29 Prozent. Der Anteil der Beschäftigten mit einem Kurzzeitkonto stieg im selben Zeitraum von rund 25 auf 37 Prozent. Im Durchschnitt hatten Beschäftigte mit einem solchen Konto im vierten Quartal 2023 gut 30 Plusstunden angesammelt – 2013 waren es noch 35 Stunden.

Quelle: ntv.de, dpa

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