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Widerstand gegen SparpläneAudi-Betriebsrat stellt sich gegen Kürzungen

11.03.2025, 14:36 Uhr
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(Foto: picture alliance / SvenSimon)

Der Audi-Betriebsrat kündigt harten Widerstand gegen ein befürchtetes Milliarden-Sparprogramm bei dem Autohersteller an. "Wenn das Unternehmen hier nicht zeitnah einlenkt, gibt es Rambazamba, notfalls auch in der Friedenspflicht", sagte Betriebsratschef Jörg Schlagbauer dem "Focus". Man werde sich gegen die "Liste des Grauens" entschieden zur Wehr setzen und bereite sich auf „alle Eventualitäten“ vor, sagte Schlagbauer.

Bei der "Liste" geht es unter anderem um von der Belegschaft befürchtete Einsparungen von bis zu einer Milliarde Euro Personalkosten und die damit verbundene Streichung von mittelfristig bis zu 9.000 Stellen bei der VW-Tochter. Darüber hatte Ende Februar das "Handelsblatt" berichtet. Die Sparpläne umfassen darüber hinaus dem Vernehmen nach eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen, unter anderem die Ausgliederung des Vertriebs in Deutschland, die Verschiebung der jüngsten Tariferhöhung sowie die Kürzung von Prämien und Erfolgsbeteiligungen. Vom Unternehmen bestätigt ist das nicht. Derzeit laufen Verhandlungen des Vorstands mit dem Betriebsrat.

Quelle: ntv.de, dpa

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