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Opposition fordert ÜberprüfungAufregung rund um restauriertes Wandgemälde mit Zügen Melonis

31.01.2026, 14:54 Uhr
31-01-2026-Italien-Rom-In-einem-Fresko-wurde-der-urspruenglich-anonyme-Cherub-durch-einen-Engel-ersetzt-dessen-Gesichtszuege-an-die-italienische-Ministerpraesidentin-Giorgia-Meloni-erinnern-Die-Aenderung-erfolgte-waehrend-der-Restaurierungsarbeiten-an-der-Basilika-San-Lorenzo-in-Lucina-in-Rom-oberhalb-der-Marmorbueste-von-Umberto-II-von-Savoyen
31.01.2026, Italien, Rom: In einem Fresko wurde der ursprünglich anonyme Cherub durch einen Engel ersetzt, dessen Gesichtszüge an die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erinnern. Die Änderung erfolgte während der Restaurierungsarbeiten an der Basilika San Lorenzo in Lucina in Rom, oberhalb der Marmorbüste von Umberto II. von Savoyen. Foto: Matteo Nardone/IPA via ZUMA Press/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ (Foto: dpa)

In Italien sorgt eine frisch restaurierte Wandmalerei in einer Kirche für aufgeregte Diskussionen: Ein Engel in der Kapelle San Lorenzo in Lucina im Zentrum Roms sieht nach Ansicht mancher der ultrarechten Regierungschefin Giorgia Meloni verblüffend ähnlich.

In Italien sorgt eine frisch restaurierte Wandmalerei in einer Kirche für aufgeregte Diskussionen: Ein Engel in der Kapelle San Lorenzo in Lucina im Zentrum Roms sieht nach Ansicht mancher der ultrarechten Regierungschefin Giorgia Meloni verblüffend ähnlich. Die Opposition forderte eine Überprüfung durch die zuständige Behörde - der Restaurator selbst sagte italienischen Medien, er habe das Fresko lediglich originalgetreu wiederherstellt.

Das Fresko des Engels befindet sich neben einer Marmorbüste von Umberto II. von Savoyen, dem letzten König von Italien. Der Engel hält eine Pergament mit einer Landkarte Italiens. Die Zeitung "La Repubblica" enthüllte die angebliche Ähnlichkeit und die Forderung der Opposition an Kulturminister Alessandro Giuli, die für Archäologie und Geschichte zuständige römische Behörde mit einer Prüfung zu beauftragen. Der Künstler Bruno Valentinetti, der das Fresko freiwillig restauriert hatte, sagte der Zeitung, er habe lediglich das Original wiederhergestellt.

Quelle: ntv.de, afp

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