VW-Markenchef Thomas Schäfer Baldiger Verkauf des Werks im russischen Kaluga wahrscheinlich

Volkswagen rechnet mit einem baldigen Verkauf des Werks im russischen Kaluga. "Der Verkaufsprozess ist noch nicht final abgeschlossen", sagte VW-Markenchef Thomas Schäfer am Mittwoch bei der digitalen Bilanzpressekonferenz.
"Aber es ist bekannt, dass wir uns darum bemühen, den Verkauf relativ zeitnah abzuschließen", fügte er hinzu. Wegen des Kriegs in der Ukraine hatte Volkswagen seine Geschäfte in Russland vor gut einem Jahr eingestellt und die Produktion in Kaluga und Nischni Nowgorod gestoppt. Die damals noch rund 7000 VW-Mitarbeiter in Russland wurden zunächst weiterbezahlt.
Die Belastungen durch den russischen Krieg gegen die Ukraine beziffert der Wolfsburger Konzern in seiner Bilanz für 2022 auf rund zwei Milliarden Euro. Darin sind sowohl gestiegene Rohstoffkosten als auch Wertberichtigungen und Risikovorsorgen enthalten.