Versuch der illegalen EinreiseBericht: Nur kleiner Teil der an der Grenze Zurückgewiesenen stellt einen Asylantrag

Nur ein kleiner Teil von einmal an der Grenze zurückgewiesenen Ausländern stellt einem Pressebericht zufolge später einen Asylantrag in Deutschland.
Nur ein kleiner Teil von einmal an der Grenze zurückgewiesenen Ausländern stellt einem Pressebericht zufolge später einen Asylantrag in Deutschland. Wie die Zeitung "Welt" am Dienstag unter Berufung auf eine Auswertung der Bundesregierung berichtete, werden monatlich relativ konstant meist zwischen 3000 und 4000 Menschen beim Versuch der illegalen Einreise zurückgewiesen. Und ebenfalls relativ konstant stellen monatlich meist zwischen 300 und 400 Ausländer einen Asylantrag in Deutschland, die in der Vergangenheit schon einmal zurückgewiesen worden waren.
In ihrer Antwort auf eine Anfrage der AfD teilte die Bundesregierung laut "Welt" mit: "Zwischen dem 1. Mai 2025 und 30. April 2026 haben insgesamt 5020 Personen einen Asylantrag gestellt oder einen Schutzstatus erhalten, die zuvor bereits schon einmal - gegebenenfalls vor langer Zeit - an einer Grenze zu Deutschland zurückgewiesen wurden." Von diesen hätten 845 Menschen im genannten Zeitraum einen Schutzstatus erhalten.
Weiter antwortete die Bundesregierung den Angaben zufolge, dass die Bundespolizei "im Zeitraum 1. Mai 2025 bis 31. März 2026 insgesamt 38.831 Personen zurückgewiesen" habe. Da diese Daten auf der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei beruhten, seien sie bisher nur bis März 2026 abbildbar und könnten sich aufgrund von Nacherfassungen noch geringfügig ändern.