"Missbräuchlich hoch"Booking.com muss Provisionen in der Schweiz um knapp ein Viertel senken

Das Buchungsportal Booking.com muss seine Provisionen, die es von Hotels in der Schweiz kassiert, um knapp ein Viertel senken. Die "Kommissionssätze" des Unternehmens für Hotels sind "missbräuchlich hoch", wie die zuständige Wettbewerbsbehörde in Bern mitteilte. Eine einvernehmliche Lösung mit dem Unternehmen konnte demnach vorab nicht gefunden werden.
Booking.com erhält von Hotels und Gasthöfen eine Provision, wenn Zimmer über die Plattform gebucht werden. Die Analyse der Wettbewerbshüter habe ergeben, dass die Kommissionen in der Schweiz zu hoch sind und nun um rund ein Viertel gesenkt werden müssen.
Zur Umsetzung hat Booking.com den Angaben zufolge nun drei Monate Zeit. Die neuen Sätze sollen dann für drei Jahre gelten. Allerdings hat die Buchungsplattform innerhalb eines Monats die Möglichkeit, Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht der Schweiz einzureichen.