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Über 40.000 EinsendungenBoris Pistorius bewertet Versand der Fragebögen zum neuen Wehrdienst als gelungen

03.02.2026, 13:11 Uhr
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(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Der Versand der Fragebögen zum neuen Wehrdienst ist nach Einschätzung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gut angelaufen.

"Übrigens haben wir inzwischen über 40.000 Fragebögen verschickt in den ersten vier Wochen", sagte Pistorius am Dienstag beim Besuch einer Offiziersschule im bayerischen Roth. "Wir haben schon viele Fragebögen zurückgekriegt." Es könnten daraus noch keine repräsentativen Erkenntnisse gezogen werden - "aber es läuft, es geht voran", betonte Pistorius.

Die Bundeswehr hatte Mitte Januar mit dem Versand der ersten 5000 Briefe zum neuen Wehrdienst begonnen. Sie gingen an junge Menschen des Jahrgangs 2008, die Anfang Januar volljährig geworden sind. Schrittweise sollten wöchentlich rund 12.500 Briefe versandt werden.

Diese enthalten einen QR-Code, der zu einem Onlinefragebogen führt. Die Bundeswehr will mit dem Fragebogen "Motivation und Eignung der Angeschriebenen für den Dienst in den Streitkräften" ermitteln.

Der neue Wehrdienst sieht vor, dass 18-jährige Männer ab Jahrgang 2008 verpflichtend einen Fragebogen ausfüllen und zur Musterung gehen müssen. Der Wehrdienst an sich bleibt aber vorerst freiwillig. Für Frauen ist sowohl das Ausfüllen des Fragebogens als auch die Musterung freiwillig.

Quelle: ntv.de, AFP

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