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Zwischenfall über Schwarzem MeerBotschafter fordert USA auf "feindliche" Flüge nahe der russischen Grenze einzustellen

15.03.2023, 09:08 Uhr
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Die us-amerikanische MQ-9-Drohne wird in erster Linie zur Aufklärung genutzt, sie kann aber auch Präzisionsangriffe durchführen (Archivbild). (Foto: Massoud Hossaini/MH/AP/dpa)

Nach dem Zwischenfall mit einer US-Drohne über dem Schwarzen Meer hat der russische Botschafter in den USA Washington aufgefordert, "feindliche" Flüge nahe der russischen Grenze einzustellen. "Wir gehen davon aus, dass die Vereinigten Staaten von weiteren Spekulationen in den Medien Abstand nehmen und Flüge in der Nähe der russischen Grenze stoppen", schrieb Anatoli Antonow am Mittwoch im Onlinedienst Telegram. "Wir betrachten jede Aktion mit dem Einsatz von US-Waffen als offen feindlich."

Am Dienstag war eine US-Drohne nach Angaben der USA von zwei russischen Kampfflugzeugen abgefangen worden. Ein Kampfjet habe zunächst Treibstoff auf die Drohne abgelassen, erklärte das regionale Europa-Hauptquartier der US-Streitkräfte. Dann habe einer der russischen Flieger den Propeller der Drohne berührt, die daraufhin abgestürzt sei.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, nach der Entdeckung der US-Drohne über dem Schwarzen Meer Kampfjets losgeschickt zu haben. Moskau bestritt jedoch, den Absturz der Drohne verursacht zu haben. Den russischen Angaben zufolge wurde die MQ-9-Drohne "über den Gewässern des Schwarzen Meeres im Bereich der Halbinsel Krim" entdeckt und sei "in Richtung der russischen Staatsgrenze" geflogen.

Quelle: ntv.de, AFP

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