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Bis Mitte 2028 Bundesregierung lässt sich für vier weitere Jahre von führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten beraten

20.06.2024, 15:30 Uhr
Im-Bundesadler-im-Bundesrat
Im Bundesadler im Bundesrat. (Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild)

Die Bundesregierung lässt sich für vier weitere Jahre von führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten beraten. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) teilte am Donnerstag mit, es habe den Auftrag bekommen, bis Mitte 2028 jährlich jeweils im Frühjahr und Herbst ein Gutachten zur Konjunktur und wirtschaftlichen Lage in Deutschland zu erstellen.

An der sogenannten Gemeinschaftsprognose beteiligt sind neben dem IWH das Berliner DIW, das Münchner Ifo in Kooperation mit dem österreichischen Wifo, Kieler IfW und das RWI aus Essen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Höhere Studien Wien.

Die Schätzungen der Ökonominnen und Ökonomen liefern eine Orientierung für die eigenen Projektionen der Bundesregierung. "Unsere Prognosen haben in den vergangenen Jahren sehr gut abgeschnitten", sagte Oliver Holtemöller, stellvertretender IWH-Präsident. "Damit konnten wir der Bundesregierung und der Öffentlichkeit helfen, rationale ökonomische Entscheidungen zu treffen." Das nächste Gutachten wird am 26. September veröffentlicht.

Quelle: ntv.de, AFP

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