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Regierung hält an Plänen festBundesregierung pocht auf Börsengang des Rüstungskonzerns KNDS

03.07.2026, 14:02 Uhr
Die-Logos-von-KNDS-und-der-Bundeswehr-sind-auf-einem-Lastwagen-zu-sehen-aufgenommen-waehrend-eines-Besuchs-des-saechsischen-Ministerpraesidenten-Kretschmer-beim-deutsch-franzoesischen-Ruestungskonzern-KNDS
(Foto: picture alliance/dpa)

Die Bundesregierung besteht auf den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS.

Man habe zur Kenntnis genommen, dass der Börsengang vorerst ausgesetzt sei und "die derzeitigen Anteilshaber die Stabilisierung der Marktbedingungen abwarten wollen", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin. "Die Bundesregierung ... ist aber weiterhin daran interessiert, gemeinsam mit den französischen Partnern das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen." Man sei bei den Verhandlungen von der Erwartung eines erfolgreichen Börsengangs ausgegangen. "Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen weiterhin diesen Börsengang in Betracht zieht."

Die Bundesregierung habe gemeinsam mit Frankreich und den deutschen Anteilseignern Eckpunkte festgelegt, die ausgewogene Einflussrechte von Deutschland und Frankreich vorsähen. Daran wolle man auch nichts ändern, sagte Kornelius auf die Frage, ob die Konditionen Probleme für den Börsengang bereiteten. Er wolle sich nicht zu Spekulationen über die Motive von Anlegern äußern.

Deutschland soll 40 Prozent an dem deutsch-französischen Unternehmen übernehmen. Mit dem Einstieg will die Bundesregierung sicherstellen, bei dem strategisch wichtigen Hersteller von "Leopard 2"- und "Boxer"-Panzern auf Augenhöhe mit dem französischen Staat zu agieren. Dieser reduziert seine Beteiligung von 50 auf 40 Prozent. Deutschland und Frankreich haben vereinbart, ihre Anteile in den nächsten zehn Jahren nur mit gegenseitiger Zustimmung unter 30 Prozent zu senken. 

Quelle: ntv.de, rts

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