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Schwere Sicherheitsprobleme Bundeswehr gesteht Schwächen bei Drohnenabwehr ein

25.03.2025, 13:21 Uhr
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(Foto: dpa)

Die Bundeswehr hat Schwierigkeiten bei der Abwehr möglicher Spionagedrohnen über militärischen Einrichtungen eingeräumt. Die Truppe habe zwar unter anderem schultergestützte Störsender, doch es könne eine Zeitlang dauern, bis diese einsatzbereit seien, sagte der Sprecher der Bundeswehr in Schleswig-Holstein, Frank Martin, dem ARD-Magazin "Report Mainz" laut Angaben vom Dienstag. So müssten etwa auf einem Truppenübungsplatz teils mehrere Kilometer mit dem Auto zurückgelegt werden, um eine Drohne mit dem Störsender abzuwehren.

"Ich bekomme mitgeteilt, da ist irgendwo eine Drohne gesichtet worden. (...) Ich muss mich ins Fahrzeug reinsetzen, ich muss dorthin fahren", sagte Martin. "Auf so einem Truppenübungsplatz fährt man ganz schnell mal zwei, drei Kilometer. (...) Dann muss ich dort wieder aussteigen, muss das Gerät in die Hand nehmen, ich muss mir selbst ein Lagebild verschaffen, was passiert hier gerade, weil ich ja den Störsender einsetze."

Eine Drohne sei dann nach einem Überflug oft schon wieder weg, sagte Martin. Die schultergestützten Störsender HP-47 können die Verbindung der Drohne zum Bediener stören.

Quelle: ntv.de, AFP

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