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"Menschenwürde verteidigen"Bundesweite Kundgebungen: Bündnis ruft zu AfD-Verbotsverfahren auf

22.05.2026, 17:21 Uhr
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Die AfD Niedersachsen rechnet damit, dass ihre Beobachtung als Verdachtsfall bald endet. (Symbolbild)

Mit Kundgebungen an mehr als 20 Orten bundesweit ruft ein zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens auf.

Mit Kundgebungen an mehr als 20 Orten bundesweit ruft ein zivilgesellschaftliches Bündnis am Samstag zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens auf. Großkundgebungen unter dem Motto "Menschenwürde verteidigen" sind unter anderem in Hamburg, München, Nürnberg und Halle an der Saale geplant. In Berlin soll es ein Straßenfest für Familien geben. Veranstaltet wird der Protesttag von der Kampagne "AfD-Verbot jetzt!", an der sich nach eigenen Angaben über 60 zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligen.

Die AfD sei "ein Motor für Hass und Gewalt", heißt es in dem Kundgebungsaufruf. Bei den Landtagswahlen im Herbst drohten erstmals "Landesregierungen in faschistische Hände zu fallen". Die Kundgebungsteilnehmer wollen Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung auffordern, unverzüglich ein Verfahren zum Verbot der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

Quelle: ntv.de

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