US-Drohung zurückgewiesenChina: Chamenei-Nachfolge ist innere Angelegenheit des Iran

China hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Anführer des Iran als innere Angelegenheit der islamischen Republik bezeichnet und sich gegen eine mögliche Tötung des Nachfolgers von Ayatollah Ali Chamenei gestellt.
Die Ernennung Modschtaba Chameneis beruhe "auf der Verfassung" des Iran, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.
China wende sich gegen die "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" anderer Länder, sagte der Sprecher weiter. "Die Souveränität, die Sicherheit und die territoriale Integrität des Iran sollten respektiert werden", fügte er hinzu. Damit reagierte er auf eine Frage in Bezug auf Drohungen gegen den Nachfolger von Ali Chamenei, die Israel und die USA geäußert hatten.
Israel hatte angekündigt, jeden möglichen Nachfolger Ali Chameneis ebenfalls zu töten. Modschtaba Chamenei war am Sonntag zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Sein Vater Ali Chamenei war Ende Februar bei Luftangriffen Israels und der USA in Teheran getötet worden. Auch andere Mitglieder der iranischen Führung wurden dabei getötet.