Nach Warnung an PekingChinesische Regierung: Taiwans Präsident ist "Kriegstreiber"

Nach einer Warnung des taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te vor weiteren chinesischen Expansionsbestrebungen im asiatisch-pazifischen Raum im Falle einer Übernahme Taiwans hat Peking Lai als "Kriegstreiber" bezeichnet.
Lais Aussagen hätten einmal mehr seine "hartnäckige" Haltung zur Unabhängigkeit Taiwans gezeigt und bewiesen, dass er ein "Friedensstörer, Krisenverursacher, und Kriegstreiber" sei, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, bei einer Pressekonferenz.
Lai hatte in dem Interview der Nachrichtenagentur AFP gewarnt, dass China bei einer Einnahme Taiwans noch "aggressiver" werden und als Nächstes Länder in der Region wie Japan und die Philippinen ins Visier nehmen würde.
China betrachtet das demokratische und selbstverwaltete Taiwan als abtrünnige Provinz, die notfalls mit militärischer Gewalt wieder mit dem Festland vereint werden soll.
Der chinesische Außenamtssprecher Lin betonte: "Egal, was Lai Ching-te sagt oder tut, es kann nichts an der historischen und rechtlichen Tatsache ändern, dass Taiwan Teil von Chinas Territorium ist."