Hamburger Hafen legt leicht zuContainer-Umschlag steigt 2024 um 0,9 Prozent

Der Hamburger Hafen hat vergangenes Jahr vor allem dank guter Geschäfte mit den USA wieder etwas mehr Container umgeschlagen. Nach einer Phase des Rückgangs erhöhte sich der Container-Umschlag 2024 insgesamt um 0,9 Prozent auf 7,8 Millionen Standardcontainer (TEU), wie die Unternehmervereinigung Hafen Hamburg Marketing (HHM) am Montag mitteilte.
Mit Abstand wichtigster Handelspartner für Deutschlands größten Seehafen bleibt demnach China mit 2,2 Millionen TEU. Doch im USA-Geschäft wurde mit einem Anstieg von fünf Prozent auf 685.000 TEU ein Rekordwert erzielt. Weniger gut sieht es beim Blick auf den Seegüterumschlag aus: Mit insgesamt 111,8 Millionen Tonnen gingen 2,1 Prozent weniger über die Kaikanten der Hansestadt.
In diese Gesamtzahl fließt auch der Massengut-Umschlag ein, der um 8,6 Prozent sank. Hier stach vor allem ein Rückgang bei Mineralölprodukten von 21,7 Prozent und bei Kohle von 2,1 Prozent ins Auge. Die Unternehmervereinigung führte dies auf den Rückgang bei der Nutzung fossiler Brennstoffe zurück. "Das Jahresergebnis zeigt, wie resilient sich der Hafen Hamburg im schwierigen Marktumfeld behauptet", erklärte HHM-Vorstand Axel Mattern mit Blick auf Wirtschaftsschwäche sowie die Kriege in der Ukraine und Nahost.