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Wetterlage kipptDWD warnt nach Hitzewelle vor unwetterartigen Gewittern in Deutschland

29.05.2026, 11:15 Uhr
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Mit dem ruhigen Hochdruckwetter ist es vielerorts erst einmal vorbei, stattdessen kann es teils unwetterartige Gewitter geben.

"Die Wetterlage stellt sich grundlegend um", sagt Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Stattdessen übernahmen wieder Tiefdruckgebiete die Regie, die die erste Hitzewelle dieses Jahres beenden. "Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter mit von der Partie sein werden."

Bereits am Freitagnachmittag und am Abend geht es laut DWD im Westen und Nordwesten los. Dort bilden sich in der immer feuchter werdenden Luft zunehmend kräftige Gewitter. "Zum Teil können diese unwetterartig ausfallen mit größerem Hagel um drei Zentimeter Durchmesser, Starkregen und zum Teil schweren Sturmböen", betont der Meteorologe.

Diese Begleiterscheinungen würden zwar nicht verbreitet auftreten, aber man müsse etwa vom Emsland bis nach Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen damit rechnen. "Bei schweren Sturmböen können größere Äste von Bäumen fallen, teils auch Bäume umstürzen und Gegenständen umherfliegen."

Den Prognosen zufolge kommen die Gewitter in der Nacht dann in die Landesmitte und den Osten voran, schwächen sich dabei aber allmählich ab.

Quelle: ntv.de, dpa

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