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Studie der Beratungsfirma EYDeutsche Startups erhielten 2022 weniger Kapital als im Rekordjahr 2021

11.01.2023, 12:14 Uhr
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Start-ups haben während der Pandemie einen Boom erlebt. (Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild)

Wegen trüber Konjunkturaussichten und steigender Zinsen sitzt bei Wagniskapitalgebern das Geld nicht mehr so locker wie früher. Deutsche Startups hätten 2022 mit 9,9 Milliarden Euro 43 Prozent weniger frisches Kapital erhalten als im vorangegangenen Rekordjahr, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsfirma EY. Dennoch sei es für Jungunternehmen das zweiterfolgreichste Jahr seit Beginn der Datenreihe 2015 gewesen, sagte EY-Partner Thomas Prüver. "Es wird weiter investiert – wenn auch weniger und unter anderen Voraussetzungen."

Überdurchschnittlich zurück gingen der Erhebung zufolge große Finanzierungsrunden mit Volumina von mehr als 50 Millionen Euro. Hier liege das Minus bei rund 50 Prozent. Zugenommen hätten dagegen Transaktionen zwischen fünf und 50 Millionen Euro.

Von den insgesamt knapp zehn Milliarden Euro an Risikokapital floss etwa die Hälfte nach Berlin. Mit 390 Finanzierungsrunden war die Hauptstadt auch bei der Zahl der Deals die Nummer eins. "Berlin bleibt unangefochtener Hotspot für Jungunternehmer in diesem Land", sagte Prüver.

Quelle: ntv.de, rts

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