Auswärtiges Amt berichtet"Einstellige Zahl" von Deutschen unter Geiseln der Hamas

Unter den von der radikalislamischen Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln ist nach Angaben des Auswärtigen Amts noch eine "einstellige Zahl" von deutschen Staatsangehörigen. Das sagte ein Sprecher des Außenamts am Freitag in Berlin vor Journalisten. Er sprach zudem von einer "niedrigen dreistelligen Zahl" von Deutschen, die sich laut der amtlichen Krisenvorsorgeliste noch im Gazastreifen aufhalten.
Es müsse die Sorge bestehen, "dass da selbstverständlich auch Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit von dem gleichen Schicksal betroffen sind wie alle anderen Menschen, die sich in Gaza aufhalten", sagte der Sprecher weiter.
Die Hamas und mit ihr verbündete islamistische Gruppen hatten am 7. Oktober 2023 Israel überfallen und dabei insgesamt 251 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Der Überfall der Hamas, bei dem nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet wurden, hatte den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, deren Angaben unabhängig nicht überprüft werden können, bislang mehr als 60.000 Menschen in dem Palästinensergebiet getötet.