Es handle sich um "Drogenterroristen"Elf Tote nach US-Angriffen auf Rauschgift-Boote im Ostpazifik und in der Karibik

Die USA haben bei erneuten Angriffen auf Boote mutmaßlicher Rauschgiftschmuggler elf Menschen getötet.
Die USA haben bei erneuten Angriffen auf Boote mutmaßlicher Rauschgiftschmuggler elf Menschen getötet. Das US-Militärkommando "Southcom" sprach am Dienstag im Onlinedienst X von insgesamt drei Angriffen auf zwei Schiffe im Ostpazifik und ein weiteres in der Karibik. Bei den elf Toten handele es sich um "Drogenterroristen".
Damit stieg die Zahl der Toten bei solchen Einsätzen auf mindestens 140. Seit September des vergangenen Jahres haben die USA dutzende Schiffe im Pazifik und in der Karibik angegriffen, die angeblich in den Drogenhandel verwickelt waren. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wirft Venezuela und anderen Staaten vor, damit die Sicherheit der USA zu unterlaufen.
Die US-Regierung hat jedoch nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte. Kritiker stufen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig ein.
Anfang Januar hatten die US-Streitkräfte Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro bei einem Militäreinsatz gefangengenommen und in die USA gebracht. Maduro sitzt in New York in Haft, ihm soll wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.