Mindestens fünf ToteExplosion in Chemiefabrik in Ostchina

Bei einer Explosion in einer Chemiefabrik in der ostchinesischen Provinz Shandong sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Sechs Personen würden noch vermisst, 19 seien verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.
Die Explosion erschütterte einen Teil der Anlage des Chemieunternehmens Shandong Youdao Chemical in der Stadt Weifang. Mehr als 200 Rettungskräfte waren im Einsatz. Laut einem Bericht von "The Beijing News" empfahl das Umweltamt von Weifang den Anwohnern, Masken zu tragen. Erkenntnisse über die Ursache der Explosion lagen zunächst nicht vor. Das Umweltamt beauftragte ein Team mit der Untersuchung des Unglücks. Shandong Youdao Chemical gehört zur Himile Group. Das 2019 gegründete Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern stellt chemische Stoffe für Pestizide und Pharmazeutika her.
In China kam es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Explosionen in Chemieanlagen, darunter 2024 in Ningxia und 2023 in Jiangxi. In der Hafenstadt in Tianjin starben 2015 infolge zwei massiver Explosionen in Lagern für gefährliche und entzündbare Chemikalien über 170 Menschen. 700 wurden verletzt. Der Vorfall führte zu verschärften Gesetzen zur Lagerung von Chemikalien.