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Deutschlandweit 183 KreiseFSME-Risikogebiete in Deutschland wachsen

27.02.2025, 15:13 Uhr
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Zecken übertragen am häufigsten die von Bakterien verursachte Borreliose, deren Symptome denen einer Grippe ähneln. (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Die Zahl der Landkreise und Stadtkreise mit einem erhöhten Risiko für durch Zecken übertragene Hirnhautentzündungen hat sich um drei erhöht. Damit gelten deutschlandweit 183 Kreise als FSME-Risikogebiete, teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag in Berlin mit. Mit 686 Erkrankungen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sei vergangenes Jahr zudem die zweithöchste Zahl seit dem Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gezählt worden.

In Bayern zählt nun auch die Stadt Augsburg als Risikogebiet, so dass mit Ausnahme der Stadt Schweinfurt inzwischen das ganze Bundesland diese Einstufung hat. In Brandenburg kam als fünfter Kreis der Landkreis Elbe-Elster auf die Risikoliste, in Niedersachsen als zweiter Kreis der Landkreis Celle.

In Deutschland besteht ein erhöhtes Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen, in Sachsen und im südöstlichen Brandenburg. Einzelne Risikogebiete liegen zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: ntv.de, AFP

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