Folgen des Iran-KriegsLars Klingbeil erwartet stärkere Belastungen für deutsche Wirtschaft

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil rechnet mit stärkeren Belastungen der deutschen Wirtschaft durch die Folgen des Iran-Kriegs.
Der SPD-Chef sagte am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, es müsse alles versucht werden, um zu einer tragfähigen Friedenslösung im Nahen Osten zu kommen.
"Das ist aus sehr unterschiedlichen Gründen wichtig", sagte Klingbeil. "Und trotzdem will ich sagen, dass alles, was wir gerade an Rückmeldungen bekommen, darauf hindeutet, dass wir uns auf einen längeren Energiepreisschock einstellen müssen, dass wir uns darauf einstellen müssen, dass wir länger auch die ökonomischen Konsequenzen dieses Krieges spüren werden." Klingbeil erneuerte zugleich seine Kritik am US-Vorgehen im Iran.
Der Krieg im Nahen Osten hat für Preissprünge bei Öl und Gas gesorgt. Die schwarz-rote Koalition hat wegen der hohen Spritpreise vorübergehende Steuersenkungen für Autofahrer angekündigt: Die Steuern auf Diesel und Benzin sollen um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden.