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Schwimm-DemonstrationForderung: Badeverbot in der Spree soll weg

20.06.2026, 17:18 Uhr
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Zum Auftakt am Mittwoch lautet die Losung "101 Jahre Badeverbot abwählen!". (Archivbild)

Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin an einer Mitschwimm-Demonstration gegen das pauschale Badeverbot in der Spree teilgenommen.

Ein Sprecher des Vereins Flussbad Berlin sprach von 500 Schwimmern und 500 Menschen, die am Ufer demonstriert hätten. Die Schwimmerinnen und Schwimmer stiegen bei hochsommerlichem Wetter am Mittag am Schinkelplatz in Berlin-Mitte in das Wasser des Spreekanals. Unter den Teilnehmern war auch der Berliner SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September, Steffen Krach, der ebenfalls in Badehose mitschwamm.

Die Forderung des Vereins lautet: "101 Jahre Badeverbot abwählen!". Seit dem 20. Mai 1925 ist Baden in Berlin in der innerstädtischen Spree nicht mehr erlaubt. Die zunehmende Verschmutzung des Flusses und damit verbundene Gesundheitsgefahren waren damals der Grund dafür. Nun verlangt der Verein die Einrichtung einer Test-Badestelle, der möglichst weitere Badestellen folgen sollen. Er argumentiert, in über 80 Prozent der Zeit sei die Wasserqualität ausreichend gut für sicheres Baden.

Laut der Badegewässerverordnung ist Baden in der Spree mitten in Berlin komplett verboten. Der Senat sieht aktuell keinen Anlass, das zu ändern oder Ausnahmen zu ermöglichen. Die Wasserqualität kann sich zum Beispiel nach einem Gewitterregen kurzfristig verschlechtern.

Quelle: ntv.de, dpa

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