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Nach schwerem BebenForscher erwarten weitere Nachbeben in Myanmar

28.03.2025, 11:53 Uhr
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(Foto: dpa)

Wissenschaftler halten die Gefahr weiterer Erdbeben in Myanmar für sehr realistisch. "Wir gehen davon aus, dass Nachbeben stattfinden. Das ist ein typischer Prozess", sagte der Geophysiker Oliver Heidbach vom Deutschen Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam der Deutschen Presse-Agentur.

Möglich seien Nachbeben-Serien, die in der Anzahl und Stärke mit der Zeit abnehmen. Die Wissenschaftler rechneten damit, dass es in den nächsten Stunden bis Tagen Nachbeben der Stärke 6 bis 6,5 geben könne. Es könne alternativ zu einem zweiten starken Beben kommen.

"Das ist von großer Bedeutung, weil dann die seismischen Wellen, die durch starke Nachbeben erzeugt werden, schon auf vorgeschädigte Gebäude treffen", erklärte Heidbach. Rettungsarbeiten könnten dadurch erschwert oder sehr gefährlich werden.

Quelle: ntv.de, dpa

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