Ladeinfrastruktur ausbauenFrankreichs Regierung will 22.000 Ladesäulen für E-Autos bis 2035 bauen lassen

Die französische Regierung will die Zahl der Ladesäulen für Elektroautos im Land bis zum Jahr 2035 verfünffachen.
Die französische Regierung will die Zahl der Ladesäulen für Elektroautos im Land bis zum Jahr 2035 verfünffachen. Aktuell gebe es 4500 Ladesäulen für Pkw, diese Zahl solle auf 22.000 steigen, sagte Verkehrsminister Philippe Tabarot am Freitag im Sender Sud Radio. Dazu sollten 8000 Ladesäulen für Lkw kommen.
Der Minister sagte angesichts schwacher Verkaufszahlen von E-Autos, der Mangel an Ladesäulen sei ein Hindernis. "Mit diesem Plan für die Ladeinfrastruktur sollten wir dieses Defizit ausgleichen können."
Die Ladesäulen sollen entlang der Autobahnen und Nationalstraßen auf "fast 900 Rastplätzen und Tankstellen" aufgestellt werden. Ein E-Auto soll dort binnen 20 bis 25 Minuten geladen werden können. Ladesäulen für Lkw sollen dem Minister zufolge an fast 560 Rastplätzen errichtet werden; sie sollen unterschiedliche Ladezeiten ermöglichen. Tabarot sagte, der Ausbau der Ladeinfrastruktur solle erstens die CO2-Emissionen des Verkehrssektors reduzieren und zweitens Haushalte und Unternehmen unabhängiger vom Öl machen.