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Ursache werde untersuchtGedenkstätte für Brandopfer von Crans-Montana in Flammen aufgegangen

08.02.2026, 14:31 Uhr
Candles-are-pictured-as-approximately-a-thousand-people-gathered-to-pay-tribute-to-the-victims-of-the-tragedy-in-Crans-Montana-and-to-call-for-justice-and-truth-Saturday-January-31-2026-in-Lutry-Switzerland-40-people-mostly-teenagers-lost-their-lives-and-116-were-severely-injured-in-the-fire-at-the-bar-Le-Constellation-on-New-Year-s-celebration-in-the-Swiss-Alps-resort-of-Crans-Montana
Candles are pictured as approximately a thousand people gathered to pay tribute to the victims of the tragedy in Crans-Montana and to call for "justice and truth", Saturday, January 31, 2026, in Lutry, Switzerland. 40 people mostly teenagers lost their lives and 116 were severely injured in the fire at the bar "Le Constellation" on New Year's celebration in the Swiss Alps resort of Crans-Montana. (KEYSTONE/Valentin Flauraud) (Foto: picture alliance/KEYSTONE)

In der Schweizer Gemeinde Crans-Montana ist eine provisorische Gedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht nach Angaben der Polizei in Flammen aufgegangen.

In der Schweizer Gemeinde Crans-Montana ist eine provisorische Gedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht nach Angaben der Polizei in Flammen aufgegangen. Die mit Kerzen, Blumen und Beileidsbekundungen gefüllte Gedenkstätte in der Nähe des Unglücksorts sei am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr in Brand geraten, teilte die Polizei des Kantons Wallis im Onlinedienst X mit. Die Feuerwehr habe den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.

Die Ursache des Brands werde untersucht, teilte die Polizei mit. Die Gedenkstätte hatte zunächst vor der ausbrannten Bar "Le Constellation" gestanden, bevor sie etwas weiter weg aufgestellt wurde. Bei dem Brand in der Silvesternacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte von ihnen waren Jugendliche. 115 weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand in der Bar durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die zu nahe an die mit Schaumstoff verkleidete Decke gehalten wurden. Gegen die französischen Barbetreiber wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung ermittelt.

Quelle: ntv.de, afp

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