Regierung will Daten mit Unternehmen teilenGoogle Maps könnte bald in Südkorea verfügbar sein

Der beliebte Dienst Google Maps des US-Internetkonzerns könnte bald auch in Südkorea regulär funktionieren.
Der beliebte Dienst Google Maps des US-Internetkonzerns könnte bald auch in Südkorea regulär funktionieren. Die Regierung in Seoul erklärte sich am Freitag dazu bereit, offizielle Daten mit dem Unternehmen zu teilen. Dabei soll es jedoch Einschränkungen bei militärischen Einrichtungen und Gebieten geben. Südkorea ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen Google Maps bislang nur sehr eingeschränkt nutzbar ist.
Seoul hat wiederholt Anfragen abgelehnt, präzise Kartendaten mit Google zu teilen, mit der Begründung, dass dadurch sensible Militärstandorte offengelegt und die Verteidigung gegen Nordkorea geschwächt werden könnten. Nach fast 20 Jahren gibt es nun einen Kurswechsel. Die südkoreanische Regierung machte dafür zur Bedingung, dass Google Street View und historische Zeitreihenbilder auf Google Earth militärische und andere sicherheitsrelevante Einrichtungen nicht anzeigen.