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"Hat offenbar den Schuss noch nicht gehört"Hohe Energiepreise: Reichinnek wirft Merz Versagen bei Entlastung von Bürgern vor

09.04.2026, 19:07 Uhr
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Deutschland, München, 2. Februar 2026, Heidi Reichinnek, 37, Fraktionsvorsitzende Die Linke im Bundestag, Podiumsdiskussion, bei der Reichinnek und KollegInnen Fragen aus dem Publikum beantworten, zu Beginn der Wahlkampf-Veranstaltung Die Linke München in der Freiheitshalle, Münchner Kommunalwahlkampf zur Stadtratswahl am 8. März, Politik, Wahlkampf, Bayern (Foto: picture alliance / Wolfgang Maria Weber)

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Versagen bei der Entlastung der Bürgerinnen und Bürger vorgeworfen

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Versagen bei der Entlastung der Bürgerinnen und Bürger vorgeworfen."Der Kanzler hat offenbar den Schuss noch nicht gehört: Er erwägt Entlastungen - aber nur, wenn die Energiepreise noch mehr erhöht werden", kritisierte Reichinnek am Donnerstag in Berlin. "Mit jedem einzelnen Tag, den die Regierung Taten schuldig bleibt, steigt die Not."

Die Linken-Politikerin äußerte sich nach einem Presseauftritt des Kanzlers, bei dem dieser noch keine konkreten Entlastungsmaßnahmen angekündigt hatte - auch wegen Uneinigkeit in der Koalition. "Das ewige Vorschlags-Pingpong zwischen Union und SPD ist für die Menschen nur noch frustrierend und ermüdend - zumal alle wissen, dass am Ende sowieso nichts Sinnvolles für sie dabei rumkommt", erklärte Reichinnek.

Die Fraktionschefin forderte die schnellstmögliche Einführung eines Energiekrisengelds. Finanziert werden könne dies, "indem die abgezockten Übergewinne der Energiekonzerne abgeschöpft werden", erklärte Reichinnek.

Quelle: ntv.de, afp

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