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Kritik an saudischer JustizHinrichtung von Journalist Turki al-Dschasser löst weltweiten Protest aus

16.06.2025, 16:09 Uhr
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Sicherheitslage bleibt angespannt: Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen Reisen in Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder Saudi-Arabien ab. (Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn)

Die Hinrichtung des Journalisten Turki al-Dschasser in Saudi-Arabien hat Protest unter Menschenrechts- und Journalistenorganisationen ausgelöst. Die Hinrichtung "zeigt auf dramatische Art und Weise, wie weit die saudiarabischen Behörden gehen, um friedlichen Widerspruch zu unterdrücken", erklärte am Montag die Menschenrechtsgruppe Alqst mit Sitz in London, die die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien beobachtet.

Die "mangelnde Transparenz" in dem Fall bestärkt laut Alqst die Sorge vieler Menschenrechtsorganisationen, wonach die tatsächliche Anzahl der Menschen in Saudi-Arabien, denen die Hinrichtung droht, größer sei als bekannt.

Auch das Komitee für den Schutz von Journalisten (CPJ) verurteilte die Hinrichtung al-Dschassers. "Wir sind empört über die Hinrichtung des bekannten Journalisten Turki al-Dschasser durch Saudi-Arabien", erklärte der Projektleiter der in New York ansässigen Organisation, Carlos Martínez de la Serna. Al-Dschasser sei verhaftet worden, "weil das Regime glaubte, er habe über Vorwürfe der Korruption innerhalb der saudiarabischen Königsfamilie berichtet".

Quelle: ntv.de, AFP

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