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Seit Legalisierung Immer mehr Kinder in den USA essen versehentlich Cannabis-Produkte

04.01.2023, 12:03 Uhr
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Produkte aus der Hanfpflanze liegen im Trend. Viele der Produkte bergen aber insbesondere für Kinder unkalkulierbare gesundheitliche Gefahren. (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

In den USA ist die Zahl der Vorfälle, bei denen Kinder mit Cannabis versetzte Esswaren versehentlich verzehrt haben, seit der zunehmenden Legalisierung des Rauschgifts extrem gestiegen. Wurden 2017 nur gut 200 Fälle registriert, in denen Kinder bis zum Alter von fünf Jahren solche Produkte gegessen hatten, waren es 2021 mehr als 3050, wie aus einer am Dienstag (Ortszeit) in der Fachzeitschrift "Pediatrics" veröffentlichten Studie hervorgeht.

Produzenten versetzen häufig Esswaren wie Schokolade, Kekse oder Kuchen mit Cannabis - Produkte, die für Kinder verlockend sind. Wegen ihres geringen Körpergewichts kann der Verzehr für Kinder ernste gesundheitliche Folgen haben. Während im fünfjährigen Studienzeitraum kein Todesfall registriert wurde, mussten acht Prozent der betroffenen Kinder intensivmedizinisch behandelt werden, knapp 15 Prozent mussten ins Krankenhaus.

Die betroffenen Kinder waren im Durchschnitt drei Jahre alt. Zu den gesundheitlichen Folgen des versehentlichen Cannabis-Konsums gehörten Depressionen des zentralen Nervensystems (ZNS), Koma, Herz-Rhythmusstörungen und Erbrechen.

Quelle: ntv.de, AFP

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