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Nach russischen AngriffenIn mehreren Regionen der Ukraine ist der Strom ausgefallen

18.10.2022, 11:06 Uhr
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Nächstes Ziel, dass Putin nun als russischen Besitz betitelt: Das AKW Saporischschja. (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Nach russischen Angriffen auf Energie-Infrastruktur in der Ukraine ist in mehreren Regionen der Strom ausgefallen. So gab es in Teilen der Hauptstadt Kiew "Unterbrechungen" in der Strom- und Wasserversorgung, wie der örtliche Stromversorger DTEK am Dienstag mitteilte. Auch mehrere Ortschaften in der westlich von Kiew gelegenen Region Schytomyr sowie Teile der Stadt Dnipro in der zentralöstlichen Ukraine waren ohne Strom.

"Die Ingenieure bringen alle notwendigen Anstrengungen auf, um die Versorgung wieder herzustellen", erklärte DTEK im Online-Dienst Facebook. In der südukrainischen Stadt Mykolaljiw war die Stromversorgung nach Angriffen in der Nacht unterdessen wieder hergestellt.

Bereits am Montag hatte Russland wichtige Infrastruktur in drei ukrainischen Regionen angegriffen. Dadurch fiel nach Angaben der ukrainischen Regierung in hunderten Städten und Dörfern der Strom aus.

Kiew wurde am Montag nach ukrainischen Angaben von der russischen Armee auch mit iranischen Kamikaze-Drohnen angegriffen. Dabei gab es bei dem Beschuss eines Wohnhauses in der Hauptstadt nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj vier Tote, darunter eine junge Familie, die ein Kind erwartet habe. Eine Woche zuvor hatte die russische Armee Kiew erstmals seit langem wieder schwere Raketenangriffe auf Kiew verübt.

Quelle: ntv.de, AFP

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