Plus im JahresvergleichIndustrieproduktion in der Eurozone steigt 2025 um 1,5 Prozent

Die Industrie in der Euro-Zone hat ihre Produktion 2025 insgesamt gesteigert, vor der Jahreswende aber gedrosselt.
Die durchschnittliche jährliche Fertigung stieg voriges Jahr um 1,5 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Im Dezember fuhren die Firmen die Produktion allerdings herunter: Sie war um 1,4 Prozent niedriger als im Vormonat. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten sogar mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet, nach revidiert plus 0,3 Prozent im Vormonat. Zunächst war für November von einem Zuwachs von 0,7 Prozent die Rede gewesen.
In der Energiesparte ergab sich im Dezember ein Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Produktion von Investitionsgütern wurde sogar um 1,9 Prozent heruntergefahren. Bei Gebrauchsgütern hingegen gab es einen Zuwachs von 0,2 Prozent.
Besonders stark bergab ging es mit der Produktion der Unternehmen in der Slowakei (minus 4,9 Prozent), in Deutschland (minus 2,9 Prozent) und auch in Spanien (minus 2,6 Prozent). Die höchsten Anstiege wurden in Luxemburg (+6,4 Prozent) und Malta (+4,2 Prozent) beobachtet. Die Wirtschaft in der Euro-Zone hatte ihr Wachstumstempo Ende 2025 gehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal. Auch im Sommer-Quartal hatte es ein Plus von 0,3 Prozent gegeben. Die EU-Kommission traut der Wirtschaft im gesamten Euroraum dieses Jahr 1,2 Prozent Wachstum zu, nach plus 1,5 Prozent 2025.