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Iran-KriegChinesische Reederei Cosco pausiert Schiffsverkehr in die Golfregion

04.03.2026, 14:12 Uhr
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(Foto: picture alliance / Photoshot)

Die riesige chinesische Reederei Cosco stellt wegen des Iran-Kriegs ihren Schiffsverkehr in die Golfregion und von dort nach China vorerst ein.

Alle neuen Aufträge für Routen durch die Straße von Hormus seien "mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres ausgesetzt", teilte Cosco mit. Die Reederei betreibt eine der größten Öltankerflotten weltweit.

Betroffen sind Lieferungen aus den Ländern Saudi-Arabien, Bahrein, Irak, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Cosco folgt damit dem Beispiel anderer großer Reedereien wie Maersk oder MSC, die in den vergangenen Tagen mitgeteilt hatten, sie würden die Straße von Hormus vorerst nicht mehr befahren.

Die Meerenge zwischen dem Iran und Oman ist derzeit effektiv gesperrt. Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Samstag nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran die Sperrung der Straße von Hormus verkündet. Sie gilt als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten heute, sie hätten die "vollständige Kontrolle" über die Straße von Hormus. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den in der Meerenge festsitzenden Öltankern Geleitschutz "falls nötig" in Aussicht gestellt.

Quelle: ntv.de, AFP

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