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Reaktion auf SabotageJustizministerin kündigt konsequente Ermittlungen nach Anschlag auf Stromleitungen in Berlin an

07.01.2026, 09:45 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat konsequente Ermittlungen nach dem Anschlag auf Stromleitungen in Berlin angekündigt.

"Nach den aktuellen Erkenntnissen spricht viel dafür, dass der Brandanschlag in Berlin-Lichterfelde einen terroristischen Hintergrund hatte. Deshalb ist es konsequent, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen hat", sagte Hubig der "Rheinischen Post" vom Mittwoch.

"Der Brandanschlag hatte und hat gravierende Folgen für viele zehntausende Menschen", fuhr Hubig fort. "Deshalb muss und wird der Rechtsstaat mit der gebotenen Entschlossenheit sämtliche zulässigen Mittel einsetzen, um die Täterinnen und Täter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen."

Nach dem Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal waren nach Angaben vom Dienstag im Südwesten Berlins weiterhin rund 25.500 Haushalte ohne Strom. Am Samstagmorgen waren zunächst 45.000 Haushalte betroffen. Die Polizei stufte ein Bekennerschreiben einer Organisation namens Vulkangruppe als glaubwürdig ein. Am Dienstag übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen.

Quelle: ntv.de, AFP

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