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Digitalkonferenz "re:publica"KI in Unternehmen: Bas fordert gesetzlichen Schutz von Beschäftigten-Daten

19.05.2026, 10:58 Uhr
Baerbel-Bas-SPD-Bundesministerin-fuer-Arbeit-und-Soziales-spricht-in-der-Regierungsbefragung-im-Plenum-im-Bundestag
(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat ein eigenes Gesetz zum Schutz von Beschäftigtendaten beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert.

Damit solle Rechtssicherheit etwa bei der Ortung von Mitarbeitern in der Logistikbranche geschaffen werden, sagte die SPD-Co-Chefin laut Redetext auf der Digitalkonferenz re:publica in Berlin. Dies führe bei Beschäftigten zur Sorge vor permanenter Überwachung und pausenloser Kontrolle. Grundsätzlich müsse bei der Nutzung von KI in der Arbeitswelt der Mensch im Mittelpunkt stehen.

Die europäische KI-Verordnung schaffe zwar eine gute Grundlage, doch in vielen Bereichen herrsche noch Unsicherheit, sagte Bas. Insbesondere bei sensiblen Anwendungsfällen wie Bewerbungsverfahren oder Leistungsbewertungen müsse sichergestellt sein, "dass die Maschine nicht das letzte Wort hat". KI führe in Deutschland eher zu einem Jobumbau als zu einem Jobabbau. Eine massive Förderung der Weiterbildung sei daher entscheidend.

Bas warnte zudem vor einer wachsenden KI-Lücke zwischen den Geschlechtern, die besonders bei jungen Arbeitskräften zu beobachten sei. 

Quelle: ntv.de, rts

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