Noch keine EinigungKreml: Fortschritte bei geplanter Pipeline "Kraft Sibiriens 2" nach China

Beim geplanten Bau der Erdgaspipeline "Kraft Sibiriens 2" von Russland nach China gibt es nach russischen Angaben zwar Fortschritte, aber noch keine Einigung.
Bei den Gesprächen zwischen Russlands Staatschef Wladimir Putin und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hätten beide Seiten ein "grundlegendes Übereinkunft" unter anderem bezüglich "der Trassenführung und der Bauweise" erzielt, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch gegenüber russischen Medien. Es gebe jedoch noch keinen "klaren Zeitplan" und es seien "noch einige Details" zu klären.
Die geplante Pipeline "Kraft Sibiriens 2" soll sich von der Jamal-Halbinsel im nördlichen Sibirien durch die Mongolei über eine Strecke von rund 2600 Kilometern bis nach China erstrecken und könnte jährlich 50 Milliarden Kubikmeter Gas transportieren. Moskau versucht bereits seit Jahren, das Projekt voranzutreiben - auch da das Gas aus Vorkommen stammt, die in der Vergangenheit zur Versorgung Europas genutzt worden waren. Bislang hatte sich Peking bezüglich des Projekts allerdings zögerlich gezeigt.
Seit 2019 ist bereits die Pipeline "Kraft Sibiriens" in Betrieb. Über sie können jährlich rund 38 Milliarden Kubikmeter Gas nach China geliefert werden.