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Hinrichtungen nehmen zuMann im Iran wegen tödlichen Angriffs bei Protesten 2022 hingerichtet

18.07.2026, 19:18 Uhr
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Symbolbild. (Foto: picture alliance / ZB)

Im Iran ist ein Mann wegen der Tötung eines Mitglieds der Sicherheitskräfte bei den Massenprotesten im Jahr 2022 hingerichtet worden.

Die Todesstrafe sei nach der Bestätigung des gegen den Mann verhängten Urteils durch das Oberste Gericht vollzogen worden, teilte die iranische Justiz am Samstag über ihre Nachrichtenagentur Misan mit.

Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall während der Massenproteste im Iran, die 2022 durch den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in Polizeigewahrsam ausgelöst wurden. Die junge iranische Kurdin war wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Kleiderordnung festgenommen worden. Iranischen Medien zufolge handelte es sich bei dem Opfer des Angriffs um ein Mitglied der für die innere Sicherheit im Iran zuständigen Basidsch-Miliz.

Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar hat die Zahl der Hinrichtungen in dem Land zugenommen. Am Mittwoch wurde nach iranischen Angaben ein Mann im Zusammenhang mit den regierungskritischen Protesten im Januar hingerichtet. Seit Jahresbeginn wurde nach UN-Angaben gegen mindestens 40 Menschen unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Todesstrafe vollzogen, darunter 18 Demonstranten.

Der Iran ist Menschenrechtsgruppen zufolge nach China das Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit. Im vergangenen Jahr wurden im Iran nach Angaben von zwei Menschenrechtsorganisationen mindestens 1639 Menschen hingerichtet, so viele wie seit 1989 nicht mehr.

Quelle: ntv.de, AFP

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