Kurznachrichten
Mehr Ausgaben erwartetMedienbericht: Bundesagentur für Arbeit rechnet 2026 mit höherem Defizit als geplant
01.06.2026, 10:53 Uhr

Das Defizit der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird in diesem Jahr höher ausfallen als die bislang erwarteten etwa vier Milliarden Euro.
"Wir können nicht mehr davon ausgehen, dass die bisher vorgesehene Schuldenaufnahme in 2026 ausreichen wird", sagte eine Sprecherin der Behörde mehreren Medien. Grund sind die voraussichtlich höheren Arbeitslosenzahlen im Jahresdurchschnitt, die zu höheren Ausgaben beim Arbeitslosengeld führen.
"Welt", Business Insider und Politico berichteten am Montag unter Berufung auf "mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen", das Defizit der BA solle in diesem Jahr über fünf Milliarden Euro liegen. Die Behörde selbst befürchte ein Defizit sogar von bis zu acht Milliarden Euro.