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Druck auf Lieferando wächstNGG fordert Tarifvertrag für Lieferando-Fahrer und droht mit bundesweiten Warnstreiks

08.07.2025, 12:46 Uhr
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Der Lieferando-Warnstreik in Hamburg soll Auftakt für Arbeitsniederlegungen in ganz Deutschland sein. (Archivbild) (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) drängt darauf, für Lieferdienstfahrer des Anbieters Lieferando einen Tarifvertrag abzuschließen und droht mit Streiks. Am Freitag und Samstag rief sie bereits in Hamburg zu einem 36-stündigen Warnstreik in Hamburg auf, wie sie am Dienstag mitteilte. "In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Warnstreiks quer durch die Republik folgen."

Der NGG zufolge weigert sich Lieferando seit über zwei Jahren, einen Tarifvertrag für seine rund 6000 Beschäftigten abzuschließen. Zudem setze das Unternehmen verstärkt darauf, Arbeitsplätze bei Drittfirmen auszulagern. "Allein in Berlin sind in den letzten Monaten rund 500 Arbeitsplätze bei Lieferando abgebaut worden", erklärte die Gewerkschaft. Viele der Beschäftigten würden anschließend von Subunternehmen mit Jobangeboten zu schlechteren Konditionen kontaktiert.

Quelle: ntv.de, AFP

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